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Sexuelle masochistische Störung

Von

George R. Brown

, MD, East Tennessee State University

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Aug 2019| Inhalt zuletzt geändert Aug 2019
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Sexueller Masochismus bedeutet, sexuelles Vergnügen daraus zu ziehen, dass man gedemütigt, geschlagen, gefesselt oder anderweitig misshandelt wird. Bei einer sexuellen masochistischen Störung handelt es sich um sexuellen Masochismus, der erhebliches Leid verursacht oder die tägliche Lebensweise stark beeinträchtigt.

Sexueller Masochismus ist eine Form von Paraphilie. Bei den meisten Personen mit masochistischen Neigungen liegt keine sexuelle masochistische Störung vor.

Ein gewisses Maß an Sadismus oder Masochismus ist als spielerisches Element in vielen sexuellen Beziehungen verbreitet und oft finden entsprechend veranlagte Partner zusammen. Beispielsweise ist der Gebrauch von Seidentaschentüchern für simulierte Fesselungen und leichtes Schlagen während sexueller Handlungen eine häufige Praktik unter zustimmenden Paaren, wobei diese nicht als sadomasochistisch gelten.

Die meisten Masochisten leben ihr Sexleben im Einverständnis mit einem Partner mit sexuellem Sadismus aus (das heißt, eine Person, die durch Zufügen von körperlichem oder seelischen Leid bei einer anderen Person sexuell erregt wird). In solchen Beziehungen werden Demütigungen und Schläge einfach ausgelebt, wobei die Teilnehmer wissen, dass dies ein Spiel ist, und sorgsam darauf geachtet wird, dass tatsächliche Demütigungen oder Verletzungen vermieden werden.

Im Gegensatz dazu beinhaltet die sexuelle masochistische Störung eins oder beide der folgenden Merkmale:

  • Die Personen leiden unter ihrem Verhalten, und ihre Lebensweise ist dadurch beeinträchtigt.

  • Die Handlungen führen zu schweren körperlichen oder psychischen Schäden oder sogar zum Tod, wie beispielsweise bei Asphyxiophilie.

Eine Behandlung von Masochismus zeigt gewöhnlich keine Wirkung.

Asphyxiophilie (autoerotisches Ersticken)

Asphyxiophilie wird als eine Unterart der sexuellen masochistischen Störung betrachtet. Personen mit Asphyxiophilie ersticken oder erdrosseln sich teilweise, indem sie sich eine Schlinge um den Hals legen oder einen Partner bitten, dies zu tun.

Normalerweise nutzen sie Textilien wie Schals oder Unterwäsche als Schlinge. Die Schlinge wird eventuell an einem Gegenstand im Zimmer befestigt, wie beispielsweise einem Türgriff oder Bettpfosten. Ein vorübergehender Sauerstoffmangel im Gehirn zum Zeitpunkt des Orgasmus soll die sexuelle Befriedigung verstärken, aber diese Praktiken können unbeabsichtigt zu Hirnschäden oder zum Tode führen.

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