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Darmkrebs
Darmkrebs
Darmkrebs

Das Kolon ist das Ende des langen, aufgewickelten Verdauungsgangs, der Dickdarm genannt wird und sich im Bauch befindet. Er fungiert als Abfallentsorger, indem er die verdaute Nahrung als festen Abfallstoff aufnimmt und diesen über den Mastdarm und den After aus dem Körper befördert.

Die Schleimhaut des Kolons ist der Hauptherd für die Entstehung und Wucherung von kleinen Polypen und Tumoren. Polypen sind häufig gutartig bzw. nichtkanzerös. Allerdings kann das Kolon auch bösartige bzw. kanzeröse Tumoren enthalten.

Das Kolonkarzinom kann bei Männern oder Frauen auftreten und wird häufig bei Menschen ab einem Alter von 50 Jahren diagnostiziert. Symptome für ein Kolonkarzinom können unter anderem eine anhaltende Verstopfung oder Durchfall sein, Blut im Stuhl, unerklärliche Müdigkeit oder Gewichtsverlust. Ein Kolonkarzinom wird häufig zusammen mit einem Rektumkarzinom genannt. Zusammen werden sie als „kolorektales Karzinom“ bezeichnet.

Wie bei den meisten Formen von Krebs ist das Wichtigste die frühe Erkennung. Daher sollten bei Patienten, die ein erhöhtes Risiko tragen, unter anderem Personen ab 50 Jahren oder jene mit Darmkrebs in der Familiengeschichte regelmäßig Untersuchungen zur Früherkennung (Screening-Tests) vorgenommen werden.