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Mögliche Wechselwirkungen zwischen Heilpflanzen und Medikamenten

Mögliche Wechselwirkungen zwischen Heilpflanzen und Medikamenten

Heilpflanze

Betroffene Medikamente

Wechselwirkung

Antikoagulanzien (Medikamente wie Marcumar bzw. Warfarin, die Blutgerinnsel verhindern)

Der Verzehr von Kamille zusammen mit Antikoagulanzien kann das Blutungsrisiko erhöhen.

Kamille kann die Wirkung von Barbituraten intensivieren oder verlängern.

Kamille kann die Eisenresorption verringern.

Wird Echinacea mehr als acht Wochen lang eingenommen, kann es zu Leberschäden kommen. Wird gleichzeitig mit Echinacea ein anderes Medikament eingenommen, das die Leber angreifen kann, steigt das Risiko eines Leberschadens.

Echinacea regt das Immunsystem an und kann dadurch die Wirkung von Immunsuppressiva aufheben.

Ephedra*

Ephedra enthält das Stimulans Ephedrin, das die anregenden Wirkungen anderer Medikamente verstärkt und so das Risiko für Bluthochdruck und eine unregelmäßige oder zu schnelle Herzfrequenz erhöht.

Ephedrin kann die Wirkungen dieser Medikamente verstärken und das Risiko für Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Zittern, unregelmäßige oder schnelle Herzfrequenz und Bluthochdruck erhöhen.

Antikoagulanzien wie Marcumar bzw. Warfarin

Mutterkraut kann bei Anwendung mit Antikoagulanzien das Blutungsrisiko erhöhen.

Mutterkraut verringert eventuell die Eisenresorption.

Mutterkraut kann die Herzfrequenz beschleunigen und den Blutdruck erhöhen, wenn es zusammen mit Migränemedikamenten eingenommen wird.

NSAR verringern die Wirksamkeit von Mutterkraut bei der Vorbeugung und Behandlung von Migräneanfällen.

Antikoagulanzien wie Marcumar bzw. Warfarin

Knoblauch, der zusammen mit Antikoagulanzien eingenommen wird, kann das Blutungsrisiko erhöhen.

Knoblauch kann das Risiko für Blutungen erhöhen.

Blutdrucksenkende Mittel

Knoblauch kann die Wirkung von blutdrucksenkenden Mitteln (Antihypertensiva) verstärken und den Blutdruck zu stark senken.

Isoniazid

Knoblauch kann die Aufnahme von Isoniazid reduzieren.

Knoblauch verringert die Blutspiegel von Proteaseinhibitoren, die daher an Wirkung verlieren.

Antikoagulanzien wie Marcumar bzw. Warfarin

Mit Antikoagulanzien eingenommener Ingwer kann das Blutungsrisiko erhöhen.

Ingwer kann das Risiko für Blutungen erhöhen.

Antikoagulanzien (wie Warfarin) und Thrombozytenaggregationshemmer (wie Aspirin und andere NSAR)

Bei gleichzeitiger Einnahme von Ginkgo und gerinnungshemmenden Mitteln bzw. Aspirin und anderen NSAR erhöht sich das Blutungsrisiko.

Ginkgo kann die Wirksamkeit von Antikonvulsiva zur Verhinderung von Krampfanfällen reduzieren.

Ginkgo kann die Wirkungen dieser Medikamente verstärken, allerdings auch das Risiko für Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Zittern und manische Episoden.

Antikoagulanzien (wie Warfarin) und Thrombozytenaggregationshemmer (wie Aspirin und andere NSAR)

Bei gleichzeitiger Einnahme von Ginseng und Antikoagulanzien bzw. Aspirin oder anderen NSAR erhöht sich das Blutungsrisiko.

Ginseng kann die Wirkungen dieser Medikamente verstärken und so eine starke Unterzuckerung (Hypoglykämie) bewirken.

Ginseng kann die Nebenwirkungen von Kortikosteroiden verstärken.

Digoxin

Ginseng kann den Digoxinspiegel erhöhen.

Östrogentherapie

Ginseng kann die Nebenwirkungen von Östrogen verstärken.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Ginseng und MAO-Hemmern kann es zu Kopfschmerzen, Zittern und manischen Episoden kommen.

Ginseng kann die Wirksamkeit von Opioiden herabsetzen.

Antikoagulanzien wie Marcumar bzw. Warfarin

Die Gelbwurzel kann die Wirkung von Antikoagulanzien verstärken und das Risiko für eine Gerinnselbildung erhöhen.

Blutdrucksenkende Mittel

Ein Berberingehalt kann die Wirkung von Antihypertensiva verstärken und den Blutdruck möglicherweise zu stark senken.

Antihyperglykämische Medikamente

Berberin kann hypoglykämische Wirkungen erhöhen

Warfarin

Grüner Tee kann die Wirkung von Marcumar bzw. Warfarin mindern.

Kava kann die Wirkung von Sedativa (Beruhigungsmittel) intensivieren oder verlängern.

Lakritze kann die Salz- und Wasserretention steigern und den Blutdruck erhöhen, sodass blutdrucksenkende Mittel (Antihypertensiva) weniger stark wirken.

Lakritze kann das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen und damit einer entsprechenden Therapie entgegenwirken.

Digoxin

Da Lakritze die Harnbildung steigert, kann der Kaliumspiegel absinken, denn Kalium wird mit dem Harn ausgeschieden. Wenn Lakritze gleichzeitig mit Digoxin eingenommen wird, erhöht der niedrige Kaliumspiegel das Risiko toxischer Digoxinwirkungen.

Lakritze/Süßholz verstärkt die Wirkung der meisten Diuretika und führt zu einem vermehrten, raschen Kaliumverlust. Es kann auch die Wirksamkeit kaliumsparender Diuretika wie Spironolacton einschränken.

Lakritze verstärkt die Wirkung dieser Medikamente und erhöht das Risiko von Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Zittern und manischen Episoden.

Die Mariendistel kann die Wirkungen dieser Medikamente verstärken und so zu einem starken Abfall des Blutzuckerspiegels führen.

Die Mariendistel senkt den Blutspiegel von Proteaseinhibitoren, verringert also deren Wirkung.

Warfarin

Mariendistel kann das Risiko für Blutungen durch Verstärkung der Wirkung erhöhen.

Die Sägepalme kann die Hormonspiegel beeinflussen.

Blutgerinnungshemmer und Antikoagulanzien

Die Sägepalme kann die Wirkung verstärken und zu Blutungen führen.

Ciclosporin

Johanniskraut kann die Cyclosporin-Blutspiegel reduzieren, wodurch es weniger wirksam wird. Mögliche Folgen, z. B. die Abstoßung eines Organtransplantats, können schwerwiegend ausfallen.

Digoxin

Johanniskraut kann den Digoxinspiegel im Blut und damit die Digoxinwirkung mindern, was möglicherweise schwerwiegende Folgen haben kann.

Eisen

Johanniskraut verringert die Eisenresorption.

Es kann die Wirkungen von MAO-Hemmern verstärken und fallweise zu überschießendem Bluthochdruck führen, der notfallmäßig behandelt werden muss.

Johanniskraut steigert die Verstoffwechslung dieser Medikamente und verringert dabei ihre Wirksamkeit.

Johanniskraut steigert die Verstoffwechslung dieser Medikamente und verringert dabei ihre Wirksamkeit.

Bei gleichzeitiger Einnahme mit diesen Medikamenten kann Johanniskraut die Empfindlichkeit gegenüber Sonnenstrahlung erhöhen.

Johanniskraut kann die Blutspiegel von Proteaseinhibitoren senken und so ihre Wirksamkeit verringern.

Johanniskraut kann die Wirkungen dieser Medikamente verstärken.

Trizyklische Antidepressiva

Johanniskraut kann die Wirkung dieser Medikamente abschwächen.

Warfarin

Johanniskraut reduziert die Warfarin- bzw. Marcumar-Blutspiegel, wodurch diese Medikamente weniger wirksam werden und sich leichter Blutgerinnsel bilden.

Baldrian verstärkt oder verlängert die Wirkung von Sedativa und führt zu einer übertriebenen Sedierung.

* Der Verkauf von Ephedra-haltigen Ergänzungsprodukten ist in den USA verboten.

† Echte, natürliche Lakritze/Süßholz, nicht die üblichen, aromatisierten Lakritz-Bonbons.