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Kurzinformationen

Übersicht über Hirntumoren

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Was ist ein Hirntumor?

Ein Hirntumor ist eine Wucherung in Ihrem Gehirn, die krebsartig sein kann. Hirntumoren können vom Gehirn ausgehen oder sich von einem anderen Körperteil auf das Gehirn ausgebreitet (metastasiert) haben.

Was sind die Symptome eines Hirntumors?

Symptome eines Hirntumors können plötzlich auftreten oder sich langsam entwickeln. Es stellen sich u. a. folgende Symptome ein:

  • Kopfschmerzen, insbesondere wenn sie häufiger auftreten oder sich beim Hinlegen verschlimmern

  • Probleme mit der geistigen Funktion und der Stimmung, wie z. B. plötzliche Verschlossenheit, Launenhaftigkeit, Benommenheit, Verwirrtheit oder andere Verhaltensauffälligkeiten, die sich von Ihrem üblichen Charakter unterscheiden

  • Übelkeit und Erbrechen

  • Verschwommenes Sehen

  • Schwindel, Gleichgewichtsverlust und Schwerfälligkeit

  • Krampfanfälle

  • Schläfrigkeit und Verwirrtheit

Je nachdem, in welchem Gehirnbereich sich der Tumor befindet, kann er die folgenden Dinge beeinträchtigen:

  • Bewegung eines Arms, eines Beines oder einer Körperseite

  • Sprechen oder Verstehen von Sprache

  • Gehör-, Geruchs- oder Sehsinn

Woran erkennt der Arzt einen Hirntumor?

Wie wird ein Hirntumor behandelt?

Die Behandlung eines Hirntumors richtet sich danach, wo er ist und welche Symptome auftreten. Anders als bei Tumoren in anderen Körperteilen spielt es keine so große Rolle, ob ein Hirntumor krebsartig ist oder nicht. Auch gutartige Tumoren können zu schweren Gehirnproblemen führen. Es gibt folgende Behandlungsmöglichkeiten:

Wenn Sie einen sehr kleinen, gutartigen Tumor haben, der nicht viele Symptome verursacht, kann der Arzt auch nichts unternehmen.

Entscheidungen zum Lebensende

Menschen mit bösartigen Hirntumoren können schnell nicht mehr in der Lage sein, Entscheidungen über ihre medizinische Versorgung und ihr Lebensende zu treffen. Wenn Sie einen bösartigen Hirntumor haben, sprechen Sie mit einem Psychologen oder Sozialarbeiter, um eine Patientenverfügung zu erstellen. Bei einer Patientenverfügung Schriftliche Vorausverfügungen Gesundheitliche Vorsorgevollmachten sind Rechtsdokumente, die die Wünsche einer Person bezüglich ihrer Entscheidungen über ihre medizinische Versorgung enthalten, falls die Person nicht mehr... Erfahren Sie mehr handelt es sich um einen Plan, mit dem Sie Ihren nahestehenden Personen und Ärzten mitteilen, welche medizinische Versorgung Sie am Ende Ihres Lebens wünschen.

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Zwangsstörung
Eine Zwangsstörung (Obsessive-Compulsive Disorder, OCD) ist durch Zwangsvorstellungen oder Zwangshandlungen gekennzeichnet. Zwangsvorstellungen sind problematische Gedanken, Dränge oder Bilder, die das Denken übermäßig einnehmen. Zwangshandlungen (Rituale) sind tatsächliche oder in Gedanken durchgeführte Handlungen, zu denen sich die Betroffenen gezwungen fühlen, um ihre Angst zu mindern. In welchem Altersbereich tritt eine Zwangsstörung typischerweise erstmals auf?

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