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Stupor und Koma

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Medizinische Probleme, die das Gehirn betreffen, verhindern oft, dass man richtig wach ist und klar zu denken vermag. Man kann dabei nur wenig oder sehr stark betroffen sein. Das Spektrum ist breit:

  • Etwas weniger aufmerksam als normal

  • Verwirrt, sodass Aussagen keinen Sinn ergeben

  • Schläfrig und schwer zu wecken

  • Bewusstlos

Was ist Stupor?

Bei einem Stupor scheint es, als ob man schläft oder man ist sehr schläfrig, als ob man das Bewusstsein verloren hat. Betroffene wachen etwas auf, wenn sie jemand anschreit, schüttelt oder kneift. Wenn diese Handlungen aufhören, schlafen sie gleich wieder ein.

Es wird nicht als Stupor bezeichnet, wenn Sie einfach müde und schläfrig sind, weil sie zu lange wach waren.

Was ist ein Koma?

In einem Koma ist man, wenn man das Bewusstsein verloren hat und unabhängig davon, was versucht wird, nicht aufgeweckt werden kann.

Was verursacht Stupor oder Koma?

Die Ursachen von Stupor und Koma sind sehr ähnlich und umfassen Folgendes:

Körperliche Probleme, z. B.:

Hirnprobleme, z. B.:

Was sind die Symptome bei Stupor oder Koma?

Hauptsymptome bei Stupor:

  • Betroffene sehen aus, als wären sie eingeschlafen, und lassen sich nur mit großer Mühe aufwecken

  • Wenn sie wach sind, können sie Fragen nicht beantworten oder ihre Aussagen ergeben keinen Sinn

  • Sie schlafen wieder ein, wenn sie nicht stimuliert werden

Bei einem Koma sind die Betroffenen bewusstlos und weisen zudem folgende Symptome auf:

  • Sie wachen auch unter Stimulation nicht auf

  • Manchmal ungewöhnliche Atmung (wie unregelmäßiges, zu schnelles oder zu langsames Atmen)

  • Manchmal Auffälligkeiten in den Augen, wie größere oder kleinere Pupillen, unbewegliche Augen oder Augen, die sich auf ungewöhnliche Weise bewegen

Woran erkennt der Arzt, ob sich jemand in einem Stupor oder Koma befindet?

Wie werden Stupor und Koma behandelt?

Die Patienten müssen in ein Krankenhaus gebracht werden, in der Regel auf eine Intensivstation. Oft benötigen sie Folgendes:

  • Einen Herz- und Blutdruckmonitor

  • Sauerstoff oder einen Beatmungsschlauch

  • Direkt in eine Vene (intravenös) verabreichte Flüssigkeiten und Medikamente

Der Arzt behandelt die Ursache von Stupor oder Koma. Die Behandlungen können Folgendes umfassen:

  • Gegenmittel für Drogen, Arzneimittel oder Giftstoffe

  • Antibiotika bei einer Infektion

  • Gehirnoperation bei einer Blut- oder Flüssigkeitsstauung um das Gehirn

Patienten, die in einem Koma bleiben, benötigen unterstützende Maßnahmen, wie z. B.:

Wie es den Betroffenen ergeht, hängt von der Ursache des Komas ab. Einige Probleme klingen wieder ab, worauf sich der Patient vollständig erholt. Andere wachen auf, haben jedoch einen Hirnschaden, der sich nicht normalisiert. Patienten mit schweren Hirnschäden können in einem Koma bleiben. Einige wenige fallen in ein Wachkoma Wachkoma Ein Wachkoma ist, wenn Menschen mit einem Hirnschaden zwar wach zu sein scheinen, aber keine zweckgerichteten Handlungen ausführen oder darauf reagieren, was um sie herum passiert. Eine Person... Erfahren Sie mehr .

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Eine Zwangsstörung (Obsessive-Compulsive Disorder, OCD) ist durch Zwangsvorstellungen oder Zwangshandlungen gekennzeichnet. Zwangsvorstellungen sind problematische Gedanken, Dränge oder Bilder, die das Denken übermäßig einnehmen. Zwangshandlungen (Rituale) sind tatsächliche oder in Gedanken durchgeführte Handlungen, zu denen sich die Betroffenen gezwungen fühlen, um ihre Angst zu mindern. In welchem Altersbereich tritt eine Zwangsstörung typischerweise erstmals auf?

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