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Herpesparonychie

Von

David R. Steinberg

, MD, Perelman School of Medicine at the University of Pennsylvania

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Mai 2020| Inhalt zuletzt geändert Mai 2020
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Quellen zum Thema

Herpesparonychie ist eine Virusinfektion der Fingerspitzen.

Der Herpes-simplex-Virus Infektionen mit Herpes-simplex-Viren (HSV) Eine Infektion mit dem Herpes-simplex-Virus verursacht wiederholt kleine, schmerzhafte, mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen auf der Haut, am Mund, auf den Lippen (Fieberbläschen), an den Augen... Erfahren Sie mehr Infektionen mit Herpes-simplex-Viren (HSV) (ähnlich dem, der die Fieberbläschen hervorruft) kann starke, schmerzhafte Hautinfektionen auslösen. Der Virus dringt durch eine Verletzung in die Haut ein. Die Fingerspitze ist berührungsempfindlich und geschwollen, aber nicht so hart wie bei einer bakteriellen Infektion der Fingerspitze (Nagelbettentzündung Nagelbettentzündung Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine bakterielle Entzündung des weichen Gewebes (Pulpa) an den Fingerspitzen. Dabei kann sich eine Eitertasche (Abszess) in der Fingerspitze bilden,... Erfahren Sie mehr Nagelbettentzündung ). An den Fingern bilden sich kleine, mit Flüssigkeit gefüllte Blasen (Vesikel), in einigen Fällen jedoch erst 2 oder 3 Tage nach Auftreten der ersten Schmerzen.

Die ärztliche Diagnose der Herpesparonychie stützt sich auf das Vorliegen von Blasen und eine fehlende Verhärtung. Herpesparonychie kann fälschlicherweise mit einer Nagelbettentzündung oder Virusinfektion der Hand verwechselt werden.

Behandlung der herpetischen Paronychie

  • Antivirale Medikamente

Die Erkrankung kann ohne Behandlung verschwinden, aber wiederkehren. Der erste Schub lässt sich durch direktes Auftragen von antiviralen Wirkstoffen auf die Haut (topisch) verkürzen. Orale Medikamente (wie Acyclovir) können bei Patienten, die bereits wiederholte Episoden hatten, langfristig weitere Episoden verhindern. Um die Infektion nicht auf andere zu übertragen, sollten offene Blasen abgedeckt werden. Ein chirurgischer Eingriff ist nicht erforderlich.

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