Msd Manual

Please confirm that you are not located inside the Russian Federation

honeypot link

Polyglanduläre Dysfunktionen

(Autoimmune polyglanduläre Insuffizienz; polyendokrine Insuffizienz)

Von

Jennifer M. Barker

, MD, Children's Hospital Colorado, Division of Pediatric Endocrinology

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Mrz 2021| Inhalt zuletzt geändert Mrz 2021
Hier klicken, um zur Ausgabe für medizinische Fachkreise zu gelangen

Polyglanduläre Dysfunktionen sind Erbkrankheiten, bei denen mehrere Drüsen gleichzeitig oder hintereinander nicht mehr funktionieren.

Endokrine Drüsen Endokrine Drüsen Das endokrine System besteht aus einer Reihe von Drüsen und Organen, die Hormone bilden und freisetzen und somit zahlreiche Körperfunktionen regulieren und steuern. Hormone sind chemische Substanzen... Erfahren Sie mehr sind Organe, die ein oder mehrere bestimmte Hormone bilden. Die tatsächliche Ursache der Störung kann auf eine Autoimmunreaktion Autoimmunerkrankungen Bei einer Autoimmunerkrankung handelt es sich um eine Fehlfunktion des Immunsystems, bei der der Körper eigenes Gewebe angreift. Was genau zu einer Autoimmunerkrankung führt, ist bislang unbekannt... Erfahren Sie mehr zurückzuführen sein, bei der die Abwehrkräfte des Körpers fälschlicherweise die eigenen Körperzellen angreifen. Genetische Faktoren und Umweltauslöser (z. B. Virusinfektionen, Ernährungsfaktoren oder die Einnahme bestimmter Medikamente) können an dieser Störung beteiligt sein. Die polyglandulären Dysfunktionen werden in drei Typen unterteilt.

Bei Menschen mit polyglandulärer Dysfunktion sind die Symptome davon abhängig, welche endokrinen Organe betroffen sind. Der Mangel an verschiedenen Hormonen tritt nicht immer gleichzeitig auf und kann sich über Jahre entwickeln. Die Störungen treten nicht in einer bestimmten Folge auf und nicht jede Person hat alle Störungen, die bei einem Untertyp auftreten können.

Symptome

Bei Menschen mit polyglandulärer Dysfunktion sind die Symptome davon abhängig, welche endokrinen Organe betroffen sind.

Diagnose

  • Bluttests zum Messen des Hormonspiegels

Ein Verdacht auf polyglanduläre Dysfunktion ergibt sich bei Vorliegen spezifischer Symptome. Die Diagnose wird durch die Feststellung eines Hormonmangels anhand einer Blutprobe bestätigt. Manchmal wird auch auf bestimmte Antikörper getestet, um die Autoimmunreaktion der betroffenen Drüse zu überprüfen.

Da die Funktion anderer endokriner Organe möglicherweise viele Jahre nicht gestört ist, werden bei Menschen mit Hormonmangel meist in regelmäßigen Abständen Blutuntersuchungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass jeder neue Mangel so schnell wie möglich erkannt wird.

Da diese Dysfunktionen oft erblich sind, können auch Gentests der Verwandten der betroffenen Person durchgeführt werden.

Behandlung

  • Hormonersatz

Die Behandlung besteht darin, mangelnde Hormone zu ersetzen. Die Behandlung mehrerer Hormonmängel kann komplexer sein als die Behandlung eines einzelnen Hormons. Patienten, die zu Hefepilzinfektionen neigen, benötigen möglicherweise eine Langzeitbehandlung mit einem Pilzmittel.

HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für Patienten. ÄRZTE: Hier klicken, um zur Ausgabe für medizinische Fachkreise zu gelangen
Hier klicken, um zur Ausgabe für medizinische Fachkreise zu gelangen
NACH OBEN