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Biologischer Aufbau der Blutgefäße

Von

Jessica I. Gupta

, MD, Michigan Medicine at the University of Michigan;


Michael J. Shea

, MD, Michigan Medicine at the University of Michigan

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Apr 2019| Inhalt zuletzt geändert Apr 2019
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Kurzinformationen
Quellen zum Thema

Das Herz und die Blutgefäße bilden das Herz-Kreislauf-System (kardiovaskuläre System). Das darin zirkulierende Blut versorgt den Körper mit Sauerstoff und Nährstoffen und transportiert die Abbauprodukte aus den Geweben ab.

Zu den Blutgefäßen gehören:

  • Arterien

  • Arteriolen

  • Kapillaren

  • Venolen

  • Venen

Sämtliches Blut wird in diesen Gefäßen transportiert.

Blood Vessels: Circulating the Blood

Das Blut wird vom Herz in die Arterien befördert. Diese verzweigen sich in immer kleinere Blutgefäße bis hin zu den Arteriolen. Die Arteriolen verbinden sich mit noch kleineren Blutgefäßen, den Kapillaren. Durch die dünnen Wände der Kapillaren können Sauerstoff und Nährstoffe aus dem Blut ins Körpergewebe übertreten, während die Abbauprodukte aus dem Gewebe ins Blut gelangen. Das Blut fließt aus den Kapillaren in die Venolen, danach in die Venen, die es zurück zum Herzen leiten.

Arterien und Arteriolen haben relativ dicke muskuläre Wände, weil der Druck in ihnen hoch ist und weil sie zur Aufrechterhaltung des Blutdrucks und zur Steuerung der Durchblutung ihren Durchmesser anpassen müssen. Die Wände der Venen und Venolen sind viel dünner und weniger muskulär als die der Arterien und Arteriolen. Das liegt vor allem daran, dass der Druck in den Venen und Venolen viel geringer ist. Venen können sich weiten, um sich an ein größeres Blutvolumen anzupassen.

Blood Vessels: Circulating the Blood

Wenn ein Blutgefäß bricht, reißt oder eingeschnitten wird, tritt Blut aus und es kommt zu einer Blutung. Das Blut kann aus dem Körper herausfließen – eine äußere Blutung – oder es fließt in die Hohlräume um Organe herum oder direkt in Organe hinein – eine innere Blutung.

Arterien und Arteriolen

Die Arterien, die stark, flexibel und widerstandsfähig sind, befördern das Blut vom Herzen weg und können dem höchsten Blutdruck standhalten. Dank ihrer Elastizität verengen sich die Arterien passiv, wenn das Herz zwischen den Schlägen erschlafft; so halten sie den Blutdruck aufrecht. Die Arterien verzweigen sich in immer dünnere Blutgefäße; die dünnsten werden Arteriolen genannt. Arterien und Arteriolen haben muskulöse Wände, die ihren Durchmesser verändern können, je nachdem, ob mehr oder weniger Blut in bestimmte Teile des Körpers fließen soll.

Kapillaren

Kapillaren sind winzige, sehr dünnwandige Gefäße, die eine Art Brücke zwischen den Arterien darstellen, in denen das Blut vom Herzen wegfließt, und Venen, die es zum Herzen zurücktransportieren. Durch die Wände der Kapillaren können Sauerstoff und Nährstoffe aus dem Blut ins Körpergewebe übertreten, während die Abbauprodukte aus dem Gewebe ins Blut gelangen.

Venolen und Venen

Das Blut fließt aus den Kapillaren in die feinen Venolen, danach in die Venen, die es zurück zum Herzen leiten. Die Wände der Venen sind viel dünner als die der Arterien, da sie einem viel geringeren Druck ausgesetzt sind. Mit zunehmender Flüssigkeitsmenge, die in den Venen transportiert wird, können sich die Venen erweitern. Einige Venen, besonders die in den Beinen, haben Klappen, die den Rückfluss des Blutes verhindern sollen. Sind diese Klappen undicht, kann der Rückstau des Blutes die Venen übermäßig ausweiten. Solche überdehnten, geschlängelten Venen an der Körperoberfläche heißen Krampfadern (Varizen).

Blood Vessels and Lymph Nodes

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