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Pannikulitis

Von

Julia Benedetti

, MD, Harvard Medical School

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Sep 2020| Inhalt zuletzt geändert Sep 2020
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Kurzinformationen
Quellen zum Thema

Bei der Pannikulitis handelt es sich um eine Entzündung der Fettschicht unter der Haut.

  • Pannikulitis hat viele Ursachen.

  • Zu den typischen Symptomen gehören schmerzempfindliche rote Beulen unter der Haut.

  • Die Diagnose stützt sich auf die Symptome des Betroffenen und häufig eine Biopsie.

  • Es gibt keine besondere Behandlung, allerdings können Medikamente zur Linderung der Symptome verabreicht werden.

Die Ursachen der Pannikulitis sind vielfältig: Infektionen, kalte Temperaturen, Verletzungen, systemischer Lupus erythematodes, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, entzündliche Erkrankungen (wie entzündliche Darmerkrankungen und Polyarteriitis nodosa) und Alpha-1-Antitrypsinmangel. Erythema nodosum ist eine Form der Pannikulitis.

Symptome

Pannikulitis zeichnet sich durch schmerzempfindliche rote Beulen (Knoten) aus, die tief in der Fettschicht unter der Haut (subkutan) entstehen. Sie sind meistens groß und erstrecken sich im Durchmesser über mehrere Zentimeter. Die Beulen sind am häufigsten an Armen und Beinen und treten seltener am Gesäß, dem Rumpf oder im Gesicht auf.

Bei den Betroffenen können Symptome einer körperweiten Entzündung wie Fieber, Gelenk- und Muskelschmerzen und Unwohlsein auftreten.

Diagnose

  • Untersuchung durch den Arzt

  • Oft eine Hautbiopsie

Die Diagnose der Ärzte stützt sich auf die Ergebnisse der körperlichen Untersuchung.

Manchmal wird die Diagnose durch eine Biopsie bestätigt, d. h. durch die Entnahme eines Knotens oder eines Teils des Knotens und dessen Untersuchung unter dem Mikroskop.

Behandlung

  • Entzündungshemmende Mittel

  • Immunsuppressiva

Es gibt keine spezifische Behandlung gegen Pannikulitis.

Ärzte können nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) zur Linderung der Schmerzen und der Entzündung verabreichen. Auch Malariamedikamente wie Dapson oder Thalidomid können helfen.

Patienten, deren Symptome sich verschlechtern, können auch Kortikosteroide oder andere Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken (Immunsuppressiva), oder Chemotherapeutika erhalten.

Außerdem werden auch alle Ursachen behandelt.

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