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Schulprobleme bei Jugendlichen

Von

Sharon Levy

, MD, MPH, Harvard Medical School

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Feb 2019| Inhalt zuletzt geändert Feb 2019
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Die Schule nimmt im Leben eines Jugendlichen einen großen Raum ein. Schwierigkeiten in fast allen Lebensbereichen manifestieren sich häufig in Form von Schulproblemen.

Spezielle Schulprobleme sind unter anderem

  • Angst, in die Schule zu gehen

  • Nicht erlaubte Abwesenheit (Schule schwänzen)

  • Schulabbruch

  • Schlechte schulische Leistungen

Zwischen 1 Prozent und 5 Prozent der Jugendlichen entwickeln eine Angst, in die Schule zu gehen. Diese Angst kann allgemeiner Natur sein oder mit einer bestimmten Person, wie einem Lehrer oder Mitschüler ( Mobbing), oder einem speziellen Ereignis, wie dem Sportunterricht, in Zusammenhang stehen. Der Jugendliche kann körperliche Symptome, wie Bauchschmerzen, entwickeln oder sich einfach weigern, zur Schule zu gehen. Die Lehrkräfte und die Familie sollten zusammen versuchen, den möglichen Grund für die Angst herauszufinden und den Jugendlichen dazu ermuntern, weiter zur Schule zu gehen.

Jugendliche, die regelmäßig schwänzen oder die Schule abbrechen, treffen die bewusste Entscheidung, den Unterricht zu versäumen. Diese Jugendlichen bringen im Allgemeinen schlechte Leistungen in der Schule und beziehen kaum Erfolgserlebnisse und Befriedigung aus schulischen Aktivitäten. Sie zeigen oft ein risikoreiches Verhalten, haben etwa ungeschützten Sex, nehmen Drogen oder sind gewalttätig.

Potenzielle Schulabbrecher sollten rechtzeitig auf andere Ausbildungsmöglichkeiten hingewiesen werden, etwa eine Lehre, ein entsprechender Abschluss oder ein anderes alternatives Ausbildungsprogramm.

Ursachen

Schulprobleme im Jugendalter können durch eine Kombination aus Folgendem ausgelöst sein:

Manchmal kann auch eine ungeeignete schulische Platzierung, insbesondere bei Jugendlichen mit einer Lernschwäche oder einer leichten intellektuellen Behinderung, die in den ersten Lebensjahren nicht erkannt wurde, zu Schulproblemen führen.

Eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und Lernstörungen, die typischerweise bereits in der Kindheit beginnen, können auch im Jugendalter noch die Ursache für Schulprobleme sein.

Diagnose und Behandlung

Im Allgemeinen sollten sich Jugendliche mit erheblichen Schulproblemen einem vollständigen pädagogischen Test und einer Prüfung zur Feststellung der psychischen Verfassung unterziehen.

Spezifische Probleme werden bedarfsgerecht behandelt. Zudem werden die Jugendlichen allgemein unterstützt und ermutigt. Veränderungen in der Lernumgebung und manchmal eine medikamentöse Therapie können Jugendlichen, die ins Straucheln geraten sind, ebenfalls oft helfen. Das Gesetz für die Bildung von Personen mit Behinderungen verlangt, dass Schüler mit Lernstörungen und andere, die ihr akademisches Potenzial nicht erreichen, beurteilt und mit individualisierten Bildungsplänen angemessen unterrichtet werden.

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