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Einführung in die sozialen Probleme älterer Menschen

Von

Daniel B. Kaplan

, PhD, LICSW, Adelphi University School of Social Work;


Barbara J. Berkman

, DSW, PhD, Columbia University School of Social Work

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Mrz 2021| Inhalt zuletzt geändert Mrz 2021
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Mit dem Alter sinkt zu einem gewissen Grad bei jedem die Fähigkeit, tägliche Aktivitäten auszuführen (funktionale Fähigkeit). Außerdem haben ältere Menschen im Durchschnitt tendenziell mehr Erkrankungen und Gebrechen als jüngere Menschen. Die Veränderungen, die mit dem Altern einhergehen, sind jedoch mehr als nur gesundheitliche Veränderungen. Soziale Probleme (wie z. B. Wohnsituation oder Art der alltäglichen Beschäftigung) beeinflussen bei älteren Menschen das Risiko für und die Erfahrungen mit Krankheiten.

Ärzte erheben häufig eine sogenannte soziale Vorgeschichte, um sich selbst und anderen Mitgliedern des Versorgungsteams dabei zu helfen, die Versorgungsbedürfnisse der Person und die soziale Unterstützung zu beurteilen. Ärzte nutzen die soziale Vorgeschichte, um der älteren Person und eventuellen Betreuungspersonen bei der Erstellung eines Versorgungsplans zu helfen. Ärzte können Fragen zu Folgendem stellen:

  • Familienstand oder Beziehungsstatus

  • Wohnsituation

  • Finanzielle Situation

  • Berufliche Vorgeschichte

  • Ausbildung

  • Typische tägliche Aktivitäten (zum Beispiel wie Mahlzeiten zubereitet werden, welche Aktivitäten dem Leben Sinn verleihen und wo eventuell Probleme auftreten können)

  • Bedarf an und Verfügbarkeit von Betreuungspersonen

  • Vorgeschichte hinsichtlich von Verlusten oder traumatischen Erlebnissen (z. B. Gewalt in der Familie, Vorfälle mit sexuellen Übergriffen oder Leben mit rassistischer Unterdrückung) und die Bewältigungsmechanismen, die aus solchen Widrigkeiten hervorgegangen sind

  • Vorgeschichte hinsichtlich Drogenkonsum und Problemen mit dem Gesetz

  • Eigene Verantwortlichkeiten der älteren Person als Betreuungsperson (weil ältere Menschen, die Familienangehörige betreuen, aus Furcht, dass die Ergebnisse medizinischer Maßnahmen und Untersuchungen oder Krankenhausaufenthalte ihre Aufgaben als Betreuungsperson beeinträchtigen, eventuell nur widerwillig ihre eigenen Symptome berichten)

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Für die Versorgung zuständige Personen: Medizinische Fachkräfte
Geriatriker sind Ärzte, und zwar normalerweise Internisten oder Hausärzte, die speziell in der Gesundheitsversorgung von älteren Menschen ausgebildet sind. Welcher der folgenden Gründe besagt NICHT eindeutig, dass jemand von einer Behandlung bei einem Geriatriker profitieren könnte?

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