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Autoerythrozytensensibilisierung

(Gardner-Diamond-Syndrom, schmerzhaftes Ekchymosen-Syndrom, psychogene Purpura)

Von

David J. Kuter

, MD, DPhil, Harvard Medical School

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Mai 2020| Inhalt zuletzt geändert Mai 2020
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Die Autoerythrozytensensibilisierung verursacht schmerzhafte Blutergüsse, im Allgemeinen an Armen oder Beinen.

Die Autoerythrozytensensibilisierung ist selten. Sie kommt typischerweise bei weißen Frauen vor, die sich in einer emotionalen Stresssituation befinden.

Die Ärzte sind sich nicht sicher, was die Ursache ist. Der Name der Erkrankung stammt von der unbestätigten Theorie, dass der Körper in irgendeiner Weise überempfindlich (allergisch) gegen die eigenen roten Blutkörperchen (Erythrozyten) wird. Das heißt, die roten Blutkörperchen, die aus den Blutgefäßen ausbrechen, können eine allergische Reaktion hervorrufen, die zu Blutergüssen führt. Die meisten Ärzte glauben jedoch, dass die Blutergüsse schlicht auf selbst zugefügte Verletzungen zurückzuführen sind, weil die meisten Betroffenen unter emotionalem Stress stehen oder zudem an Symptomen psychischer Erkrankungen leiden.

Bei den Betroffenen treten phasenweise schmerzhafte Blutergüsse auf. Blutergüsse können spontan oder nach Verletzungen oder Operationen entstehen. Die Blutergüsse können an anderen Körperstellen auftreten als die Verletzung. Nach ein paar Tagen verschwinden die Blutergüsse. Die Blutergüsse treten nie an den Stellen am Körper auf, die für den Betroffenen schwer zu erreichen sind, wie zum Beispiel dem Rücken.

Zunächst werden das Blutgerinnungssystem betreffende Tests durchgeführt, um festzustellen, ob eine Störung der Blutgerinnung die Blutergüsse verursacht. Bei Patienten mit einer Autoerythrozytensensibilisierung sind die Ergebnisse dieser Tests normal.

Die Blutergüsse verschwinden von selbst. Manchen Patienten hilft eine Behandlung, die ihnen zeigt, mit emotionalem Stress umzugehen.

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