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Pleurafibrose und -verkalkung

Von

Richard W. Light

, MD, Vanderbilt University Medical Center

Inhalt zuletzt geändert Nov 2017
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Quellen zum Thema

Pleurafibrose und -verkalkung sind normalerweise gutartige Folgen von Pleuraentzündungen oder Asbestexposition.

Pleurafibrose und -verkalkungen können entweder sein

Diese Erkrankungen werden aufgrund von bildgebenden Verfahren vermutete und diagnostiziert.

Postentzündlich

Pleuraentzündungen verursachen häufig akute Pleuraverdickungen durch Fibrose. In den meisten Fällen bilden sich diese fast vollständig zurück. Bei einigen Patienten bleibt eine geringgradige Verdickung bestehen, was normalerweise keine Symptome oder Einschränkungen der Lungenfunktion zur Folge hat. Gelegentlich kann die Lunge von einer dicken, fibrinösen Pleurahülle umkleidet werden, die die Expansion der Lunge vermindert, das Mediastinum in Richtung der betroffenen Seite verlagert und die Lungenfunktion einschränkt. Das Röntgenthorax zeigt eine Asymmetrie der Lunge mit Pleuraverdickung (gefesselte Lunge). Die Differenzierung lokalisierter Pleuraverdickung von abgekapselter Pleuraflüssigkeit kann im Röntgenthorax schwierig sein, allerdings ist diese Unterscheidung einfach im CT (Anm. d. Red.: und damit die Diagnose gesichert).

Eine postentzündliche Pleurafibrose kann gelegentlich verkalken. Die Verkalkung zeigt sich im Röntgenbild als Verschattung, wobei die viszerale Pleura fast immer mit beteiligt ist. Postinflammatorische Verkalkungen sind immer einseitig.

Durch Asbest verursacht

Asbestexposition kann zu fokaler, plaqueähnlicher pleuraler Fibrose, manchmal mit Verkalkungen, führen und bis zu 20 Jahre nach Expositionsbeginn auftreten. Die Diagnose wird meistens mittels Röntgenthorax gestellt. Der Durchmesser der Plaques kann von einigen Millimetern bis zu 10 cm variieren. Prinzipiell können alle pleuralen oder perikardialen Oberflächen betroffen sein. Pleuraplaques durch Asbest sind jedoch normalerweise in den unteren zwei Dritteln des Thorax und bilateral lokalisiert. Verkalkungen betreffen am häufigsten die parietale und zwerchfellnahe Pleura und sparen die "costophrenic sulci and apices" aus. Die Verkalkung kann der einzige Expositionsnachweis sein. Eine dichte Pleurafibrose, die die gesamte Lunge umgibt und > 1 cm dick sind, können ebenfalls auf Asbest-Exposition folgen.

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