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Übersicht zur Prävention bei Älteren

Von

Magda Lenartowicz

, MD, Scan Health Plan

Inhalt zuletzt geändert Jan 2018
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HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für medizinische Fachkreise. LAIEN: Hier klicken, um zur Ausgabe für Patienten zu gelangen.

Für ältere Menschen konzentriert sich die Prävention hauptsächlich auf Krankheiten, Gebrechlichkeit, Unfälle (d.h. unbeabsichtigte Verletzungen), iatrogene Komplikationen, psychosoziale Probleme und die Aufrechterhaltung der Fähigkeit, Aktivitäten des täglichen Lebens durchzuführen. Nicht jeder ältere Patient profitiert von jeder vorbeugenden Maßnahme. Die Auswahl der präventiven Maßnahmen wird durch den Allgemeinzustand des Patienten bestimmt:

  • Gesund

  • Chronisch krank

  • Fragil/ komplex

Gesund Diese älteren Menschen haben keine oder kaum chronische Krankheiten und sind in ihrer Funktion selbstständig. Primär- und Sekundärprävention von Krankheiten und Prävention von Gebrechlichkeit sind die Maßnahmen, die für diese Gruppe die größten Vorteile bieten.

Chronisch krank Diese Patienten haben typischerweise mehrere unheilbare, aber behandelbare Erkrankungen, sie sind in der Regel in ihrer Funktion selbstständig oder minimal abhängig, nehmen oft mehrere verschreibungspflichtige Medikamente ein und werden gelegentlich aufgrund von Exazerbationen ihrer chronischen Erkrankungen in ein Krankenhaus aufgenommen. Sekundär- und Tertiärprävention von Krankheiten und Prävention von Gebrechlichkeit haben Priorität, genauso wie die Primärprävention von Krankheiten und die Prävention von iatrogenen Komplikationen und Unfällen.

Chronisch kranke Patienten sollten, ebenso wie ihre Pflegepersonen, über ihre Erkrankungen und Behandlungspläne informiert sein. Regelmäßige Arztbesuche und eine zeitnahe Berichterstattung über Symptomveränderungen können dazu beitragen, schwere Exazerbationen der Erkrankung, die zur Hospitalisierung und zum Rückgang der Funktionsfähigkeit führen können, zu vermindern.

Gebrechlich/komplex Diese Patienten haben in der Regel zahlreiche schwere chronische Erkrankungen, sie sind funktionell abhängig und haben ihre physiologische Reserve aufgebraucht. Sie befinden sich häufig im Krankenhaus und in Heimen. Für sie ist die Prävention von Unfällen und iatrogenen Komplikationen am wichtigsten.

Personen, die gebrechliche ältere Menschen pflegen, müssen gewissenhaft an der Prävention von Unfällen arbeiten durch Aufstellen einer Sicherheitscheckliste für zu Hause und die Korrektur möglicher Probleme, die identifiziert werden. Pflegepersonen sollten auch auf kaum merkliche funktionelle Veränderungen bei älteren Patienten achten und diese unverzüglich einer medizinischen Fachkraft berichten. Wenn ein Patient mehrere unerfüllte Bedürfnisse hat, v. a. wenn diese mit einem funktionellen Rückgang gekoppelt sind, sollte eine Pflegekraft erwägen, Betreuung durch ein geriatrisches interdisziplinäres Team zu suchen.

Allgemeine vorbeugende Maßnahmen

Einige präventive Maßnahmen, die für alle älteren Menschen gelten, umfassen.

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