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Einführung zur effektiven Pharmakotherapie bei Älteren

Von

J. Mark Ruscin

, PharmD, FCCP, BCPS, Southern Illinois University Edwardsville School of Pharmacy;


Sunny A. Linnebur

, PharmD, BCPS, BCGP, University of Colorado Anschutz Medical Campus

Inhalt zuletzt geändert Jun 2014
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Die Prävalenz der Einnahme verschreibungungspflichtiger Arzneimittel nimmt bei älteren Erwachsenen mit dem Älterwerden deutlich zu. 90% Personen 65 Jahre verwenden mindestens ein Arzneimittel pro Woche, > 40% mindestens 5 verschiedene Medikamente pro Woche und 12% 10 verschiedene Medikamente pro Woche. Frauen nehmen mehr Arzneimittel ein, insbesondere Psychopharmaka und Medikamente gegen Arthritis. Am höchsten ist der Arzneimittelgebrauch bei gebrechlichen älteren Patienten in Krankenhäusern und bei Bewohnern von Pflegeheimen; typischerweise erhält ein älterer Pflegeheimbewohner regelmäßig 7–8 verschiedene Arzneimittel.

Die Versorgung älterer Menschen mit sicheren, wirksamen Arzneimitteln ist aus vielen Gründen eine Herausforderung:

  • Sie gebrauchen mehr Medikamente als jede andere Altersgruppe, was das Risiko von unerwünschten Wirkungen und Arnzeimittelwechselwirkungen erhöht und die Adhärenz schwierig macht.

  • Bei ihnen treten mit größerer Wahrscheinlichkeit chronische Krankheiten auf, die sich durch das Arzneimittel verschlimmern oder die die Reaktion auf Arzneimittel beeinflussen.

  • Ihre körperlichen Reserven sind allgemein verringert und können durch akute und chronische Erkrankungen weiter reduziert werden.

  • Mit dem Altern kann sich Pharmakodynamik ( Pharmakodynamik bei Älteren) und -kinetik ( Pharmakokinetik bei Älteren) verändern.

  • Es kann für sie schwieriger sein, Arzneimittel zu bekommen oder sich diese zu leisten.

Es gibt 2 Ansätze zur Optimierung der Pharmakotherapie bei Älteren:

  • Indikationsgemäßer Gebrauch geeigneter Medikamente, um das Kosten-Nutzen-Verhältnis zu maximieren

  • Vermeidung unerwünschter Arzneimittelwirkungen

Da das Risiko von unerwünschten Arzneimittelwirkungen höher ist, wurde der Umstand, dass zu viel verschrieben wird (Polypharmazie), als ein großes Problem bei älteren Menschen gezielt angegangen. Allerdings muss ebenfalls vermieden werden, dass zu wenige geeignete Medikamente verschrieben werden.

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HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für medizinische Fachkreise. LAIEN: Hier klicken, um zur Ausgabe für Patienten zu gelangen.
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