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Einengung des N. plantaris medialis

Von

Kendrick Alan Whitney

, DPM, Temple University School of Podiatric Medicine

Inhalt zuletzt geändert Apr 2018
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Quellen zum Thema

Hierbei liegt eine symptomatische Kompression des medialen und/oder lateralen Zweiges des N. tibialis posterior am medialen Fersenbein und proximalen Fußgewölbe vor. Die Diagnose wird klinisch gestellt. Die Behandlung umfasst Orthesen und Immobilisierung.

Zu den Symptomen einer medialen und lateralen Plantarnerveneinklemmung gehören nahezu ständige Schmerzen mit und ohne Belastung, die helfen, eine Einengung des medialen und lateralen N. plantaris von einer Plantarfasziosis zu unterscheiden. Die Schmerzen sind häufig chronisch, nicht beherrschbar und verschlimmern sich durch intensive Aktivitäten wie Laufen. Ruhiges Stehen bereitet allerdings oft Probleme, Brennen, Taubheit und Parästhesien fehlen meist.

Diagnose

  • Klinische Untersuchung

Die Einengung des medialen und lateralen N. plantaris kann mit einer Plantarfasziosisund Fersenspornschmerzen sowie einem Tarsaltunnelsyndrom verwechselt werden. Bei einer Einengung des N. plantaris sind häufig folgende Symptome vorhanden:

  • Weitere Anzeichen für ein Tarsaltunnelsyndrom (z. B. Tinel-Zeichen) fehlen oft.

  • Die Symptome können durch Palpation des proximalen Abschnittes des M. abductor hallucis und/oder des Ansatzes der Plantarfaszie am medialen Tuberkulum des Fersenbeines provoziert werden.

  • Bei medialer Nervenkompression besteht Druckschmerzhaftigkeit des proximalen medialen Fußgewölbes unterhalb des Kahnbeins, gelegentlich mit Schmerzen, die bis zu den medialen Zehen ausstrahlen.

  • Bei lateraler Einengung des N. plantaris besteht Druckschmerzhaftigkeit über der plantaren medialen Ferse und dem M. abductor hallucis.

Therapie

  • Orthesen, Immobilisierung und physikalische Therapie

Um Reiz auslösende Bewegungen und Druck zu verhindern, können Immobilisierung und Orthesen hilfreich sein, ebenso wie physikalische Therapie und Kryotherapie. Wenn diese Behandlungen wirkungslos sind, kann eine Injektion mit einer sklerosierenden alkoholhaltigen Substanz oder eine behutsame chirurgische Dekompression des Nervs helfen, die Schmerzen zu lindern.

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