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Keratoakanthom

Von

Gregory L. Wells

, MD, Ada West Dermatology and Dermatopathology

Inhalt zuletzt geändert Mrz 2019
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Quellen zum Thema

Keratoakanthome sind runde, feste, meist fleischfarbene Knötchen mit scharf abfallendem Rand und einem typischen zentralen Krater mit verhornendem Material; meist heilen sie spontan ab, aber einige könne sehr gut vom Plattenepithellkarzinom unterschieden werden.

Die Entwicklung ist rasant. In der Regel erreicht die Läsion ihre volle Größe, typischerweise 1 bis 3 cm, manchmal auch > 5 cm, in 1 oder 2 Monaten. Häufige Lokalisationen sind sonnenexponierte Bereiche, Gesicht, Unterarme und Handrücken. Innerhalb weniger Monate kann die spontane Rückbildung beginnen, aber eine Rückbildung ist nicht garantiert.

Diagnose

  • Biopsie oder Exzision

Da die Läsionen sich nicht grundsätzlich wieder zurückbilden, sollte eine Biopsie oder Exzision erfolgen.

Therapie

  • Chirurgie oder Injektionen von Methotrexat oder 5-Fluorouracil

Bei spontaner Rückbildung können erhebliche Narben zurückbleiben. Die Operation und die intraläsionale Injektion von Methotrexat oder 5-Fluorouracil führen meist zu besseren kosmetischen Ergebnissen, und die Exzision ermöglicht die histologische Diagnosesicherung.

Vorbeugung

Es ist unklar, ob Keratoakanthom-Risiko mit zunehmender ultravioletter (UV) Exposition steigt. Denn es kann, dass oft eine Reihe von Maßnahmen zur Begrenzung der Exposition empfohlen werden.

  • Vermeidung von Sonneneinstrahlung: Suche nach Schatten, Minimierung von Outdoor-Aktivitäten zwischen 10 Uhr vormittags und 4 Uhr nachmittags (wenn die Sonnenstrahlen am stärksten sind), die Vermeidung von Sonnenbaden der Nutzung von Sonnenbänken

  • Die Verwendung von Schutzkleidung: langärmelige Hemden, Hosen und breitkrempige Hüten

  • Verwendung von Sonnenschutzmitteln: Mindestens Lichtschutzfaktor (SPF) 30 mit Breitspektrum-UVA/UVB-Schutz nach Anweisung verwendne (d. h. alle 2 Stunden sowie nach dem Schwimmen oder Schwitzen neu auftragen); Sonnenschutzmittel sollten nicht verwendet werden, um sich länger in der Sonne aufhalten zu können

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