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Granulomata pyogenica

Von

Denise M. Aaron

, MD, Dartmouth-Hitchcock Medical Center

Inhalt zuletzt geändert Feb 2018
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Quellen zum Thema

Granulomata pyogenica sind fleischige, feuchte oder verkrustete, meist tiefrote Gefäßknötchen aus proliferierten Kapillaren in ödematösem Stroma.

Die aus Gefäßgewebe bestehende Läsion ist weder bakteriellen Ursprungs noch ein echtes Granulom. Sie entsteht rasch und oft im Bereich einer vor kurzem abgeheilten Verletzung (die oft nicht erinnert wird), wird meist nicht größer als 2 cm im Durchmesser und entspricht vermutlich einer vaskulären und fibrösen Antwort auf die Verletzung. Weder Alter noch Geschlecht sind prädisponierend.

Die darüberliegende Epidermis ist dünn und die Läsion ist oft weich, blutet leicht und blasst auf Druck nicht ab. Die Basis kann gestielt sein und von einem Epidermiskragen umgeben sein.

Während der Schwangerschaft vergrößern sich die Granulome oft stark (z. B. gingivale Schwangerschaftstumoren oder Epulis gravidarum).

Diagnose

  • Biopsie

Die Diagnose eines pyogenen Granuloms wird mittels Biopsie und histologischer Untersuchung gestellt. Bei allem entferntem Gewebe ist eine histologische Analyse notwendig, da die Läsionen gelegentlich Melanomen oder anderen malignen Tumoren ähneln, von denen sie abgegrenzt werden müssen.

Therapie

  • Exzision, Kürettage und Diathermie

Die Behandlung von pyogenen Granulomen umfasst Exzision, Kürettage und Diathermie, wobei die Läsionen rezidivieren können.

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