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Arzneimittelinduzierte Autoimmunität

Von

Jennifer M. Barker

, MD, Children's Hospital Colorado, Division of Pediatric Endocrinology

Inhalt zuletzt geändert Jun 2019
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Patienten, die Medikamente aus der neuartigen Klasse der Krebstherapeutika, den sogenannten Immun-Checkpoint-Inhibitoren, erhalten, haben ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Autoimmunerkrankungen, einschließlich endokriner Störungen. Es wurde über Hypophysitis, autoimmune Schilddrüsenerkrankungen (sowohl Hyper- als auch Hypothyreose), Typ-1-Diabetes und primäre Nebenniereninsuffizienz berichtet (1).

Die Diagnose erfolgt durch Messung des Glukose-, Elektrolyt- und Hormonspiegels nach klinischer Indikation.

Die Behandlung besteht im Ersatz von Hormonen, die nachweislich defizitär sind. Dazu können Schilddrüsenhormon, Insulin oder Glukokortikoide gehören.

Allgemeiner Hinweis

  • 1. Ruggeri RM, Campennì A, Giuffrida G, et al: Endocrine and metabolic adverse effects of immune checkpoint inhibitors: an overview (what endocrinologists should know). J Endocrinol Invest Nov. 23, 2018. https://doi.org/10.1007/s40618-018-0984-z

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