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Insulinom

Von

Minhhuyen Nguyen

, MD, Fox Chase Cancer Center, Temple University

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Jul 2019| Inhalt zuletzt geändert Jul 2019
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Ein Insulinom ist ein seltener Tumor der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), der das Hormon Insulin bildet, das die Konzentrationen des Blutzuckers (Glukose) senkt.

  • Diese Tumore entstehen aus Zellen in der Bauchspeicheldrüse, die Insulin bilden.

  • Symptome, die durch einen niedrigen Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie) verursacht werden, sind unter anderem Mattheit, Schwäche, Kopfschmerzen und Verwirrung.

  • Die Diagnose wird mit Bluttests und Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren gestellt.

  • Zu den Behandlungsformen zählen Operation und manchmal Strahlentherapie.

Insulinome sind eine Art von endokrinem Tumor der Bauchspeicheldrüse. Nur 10 % aller Insulinome sind bösartig. Das Durchschnittsalter bei der Diagnosestellung beträgt 50 Jahre.

Symptome

Die Symptome eines Insulinoms beruhen auf niedrigen Konzentrationen von Zucker (Glukose) im Blut (Hypoglykämie), die auftreten, wenn die Person viele Stunden nichts gegessen hat (meistens am Morgen nach nächtlichem Fasten). Zu den Symptomen gehören Mattigkeit, Schwäche, Zittern, Herzklopfen (Palpitationen), Schwitzen, Nervosität und großer Hunger. Weitere Symptome sind Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Sehstörungen, unsicherer Gang und merkliche Persönlichkeitsveränderungen. Der niedrige Blutzuckerspiegel kann sogar zum Verlust des Bewusstseins, zu Krampfanfällen und zum Koma führen.

Diagnose

  • Bluttests

  • Bildgebende Verfahren

Die Diagnose eines Insulinoms kann schwierig sein. Der Arzt versucht, einen Bluttest durchzuführen, während die Person Symptome aufweist und nichts gegessen hat. Blutuntersuchungen umfassen Messungen der Blutglukosespiegel und Insulinspiegel. Ein sehr niedriger Blutglukosespiegel und ein hoher Insulinspiegel im Blut weisen auf ein Insulinom hin. Da viele Personen nur gelegentlich Symptome aufweisen, können Sie von den Ärzten ins Krankenhaus aufgenommen werden. Im Krankenhaus muss die Person mindestens 48 Stunden lang fasten, manchmal bis zu 72 Stunden, und wird genau überwacht. In dieser Zeit treten die Symptome in der Regel auf, und es werden Blutuntersuchungen zur Messung der Glukose- und Insulinspiegel durchgeführt.

Wenn die Blutuntersuchungen darauf hindeuten, dass die Person ein Insulinom hat, muss die Lokalisation genau angegeben werden. Bildgebende Verfahren, wie z. B. eine endoskopische Ultraschalluntersuchung (bei der die Schleimhaut des Verdauungstrakts deutlicher zu sehen ist, weil die Sonde an der Spitze des Endoskops sitzt) oder eine Positronenemissionstomographie (PET-Scans), können zur Lokalisation des Tumors angewendet werden. Manchmal ist dazu jedoch eine Operation erforderlich.

Behandlung

  • Operative Entfernung

  • Diazoxid oder bisweilen Octreotid

  • Manchmal Chemotherapie

Die primäre Behandlung eines Insulinoms besteht aus der chirurgischen Entfernung, die eine Heilungsrate von etwa 90 % hat.

Wenn das Insulinom nicht vollständig entfernt werden kann und die Symptome anhalten, können Medikamente wie Diazoxid oder manchmal Octreotid dabei helfen, dass der Blutglukosespiegel nicht zu stark absinkt. Chemotherapeutika können den Tumor eindämmen helfen.

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