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Gastrointestinale Stromatumoren

Von

Minhhuyen Nguyen

, MD, Fox Chase Cancer Center, Temple University

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Jul 2019| Inhalt zuletzt geändert Jul 2019
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Gastrointestinale Stromatumoren (GIST) sind bösartige (maligne) Tumoren, die sich aus einer bestimmten Zellform (den mesenchymalen Vorläuferzellen) in den Wänden der Speiseröhre des Magens oder des Darms entwickeln. Die meisten gastroinstestinalen Stromatumoren werden durch Mutation eines Gens mit der Bezeichnung C-KIT verursacht, das für die Regelung des Zellwachstums verantwortlich ist. Die meisten (60–70 %) dieser Tumore treten im Magen auf, 20–25 % im Dünndarm und ein kleiner Prozentsatz in der Speiseröhre, im Dickdarm und im Mastdarm.

Das Durchschnittsalter bei der Diagnose liegt bei 50 bis 60 Jahren. Patienten, die sich einer Bestrahlung des Bauches zur Behandlung anderer Tumoren unterzogen haben, können zu einem späteren Zeitpunkt an einem gastrointestinalen Stromatumor erkranken. Diese Tumoren können langsam wachsen. Einige können sich jedoch schneller entwickeln und in andere Stellen im Körper streuen (metastasieren).

Symptome

Die Symptome eines gastrointestinalen Stromatumors hängen vom jeweiligen Tumorherd ab, können aber unter anderem Bauchschmerzen, Blutungen, Verdauungsbeschwerden und ein Völlegefühl nach dem Verzehr kleiner Mahlzeiten umfassen. Es kann zu Übelkeit und Erbrechen kommen, wenn der Tumor groß genug wurde, um den Verdauungstrakt zu blockieren.

Diagnose

  • Endoskopie oder Koloskopie

  • Bildgebende Verfahren

Ein Arzt kann ein Endoskop oder Koloskop (ein biegsamer Kameraschlauch –  Endoskopie) verwenden, um den Tumor zu sichten und eine Biopsie (Entnahme einer Gewebeprobe zur mikroskopischen Untersuchung) vorzunehmen. Eine drahtlose, batteriebetriebene Kapsel mit einer oder zwei kleinen Kameras ( Video-Kapselendoskopie) kann ebenfalls zur Untersuchung des Dünndarms auf Tumoren verwendet werden. Mit dieser Maßnahme kann aber kein Biopsat entnommen werden.

Zur Feststellung, ob der Krebs sich bereits auf andere Organe ausgebreitet hat, nehmen Ärzte eine Aufnahme des Bauchs mittels Computertomographie (CT-Scan) oder eine endoskopische Ultraschallaufnahme (bei der eine Ultraschallsonde an die Spitze eines Endoskops gesetzt wird und mit deren Hilfe die Wände des Verdauungstrakts klarer dargestellt werden als bei anderen Untersuchungen) vor.

Behandlung

  • Operative Entfernung

Hat sich der Krebs noch nicht in andere Organe gestreut, wird der Tumor operativ entfernt.

Wenn der Krebs gestreut hat, wird er häufig mit einem bestimmten chemotherapeutischen Medikament (Imatinib) behandelt.

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