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Akute Bauchschmerzen

Von

Norton J. Greenberger

, MD, Brigham and Women's Hospital

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Mai 2018| Inhalt zuletzt geändert Mai 2018
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Quellen zum Thema

Bauchschmerzen treten häufig auf und sind oft geringfügig. Starke, schnell auftretende Bauchschmerzen deuten jedoch fast immer auf ein bedeutendes Problem hin. Die Schmerzen können das einzige Zeichen dafür sein, dass eine Operation erforderlich ist, und müssen zügig beachtet werden. Bauchschmerzen sind besonders besorgniserregend bei sehr jungen oder sehr alten Menschen und bei Personen mit Infektion mit dem humanen Immundefizienzvirus (HIV) oder bei Personen, die Medikamente zur Unterdrückung des Immunsystems einnehmen. Ältere Erwachsene können bei einer ähnlichen Erkrankung weniger Bauchschmerzen als jüngere Erwachsene haben, und selbst bei einer schweren Erkrankung entwickeln sich die Schmerzen eventuell langsamer. Auch Kinder, einschließlich Neugeborene und Kleinkinder, können unter Bauchschmerzen leiden - und den Grund für ihre Beschwerden nicht angeben.

Formen von Bauchschmerzen

Abhängig von den beteiligten Strukturen gibt es verschiedene Formen von Bauchschmerzen.

Viszerale Schmerzen stammen von den Organen in der Bauchhöhle (die als Viszera bezeichnet werden). Die Nerven der Viszera reagieren nicht auf Einschnitte, Risse oder Entzündungen. Stattdessen reagieren die Nerven auf das gedehnte Organ (wie wenn der Darm durch Gase gedehnt wird), oder die umgebenden Muskeln ziehen sich zusammen. Viszerale Schmerzen sind typischerweise vage, stumpf und Übelkeit erregend. Sie lassen sich schlecht lokalisieren. Oberbauchschmerzen entstehen bei Erkrankungen von Organen wie Magen, Zwölffingerdarm, Leber und Bauchspeicheldrüse. Mittelbauchschmerzen (im Nabelbereich) entstehen durch Erkrankungen von Strukturen wie dem Dünndarm, dem oberen Dickdarmabschnitt und dem Wurmfortsatz. Unterbauchschmerzen entstehen durch Erkrankungen des unteren Dickdarmabschnitts und der Organe im Urogenitaltrakt.

Somatische Schmerzen stammen von der Membran (Peritoneum), die die Bauchhöhle (Peritonealhöhle) auskleidet. Anders als die Nerven in den Viszeralorganen reagieren die Nerven im Peritoneum auf Schnitte und Reizungen (z. B. durch Blut, Infektionen, Chemikalien oder Entzündung). Somatische Schmerzen sind stechend und können sehr leicht lokalisiert werden.

Fortgeleitete Schmerzen werden fern von ihrem Ursprung wahrgenommen ( Was ist Schmerzübertragung?). Beispiele für fortgeleitete Schmerzen sind Leistenschmerzen durch Nierensteine und Schulterschmerzen durch Zwerchfellreizung, die durch Blut oder eine Infektion entsteht.

Was ist Schmerzübertragung?

Schmerzwahrnehmungen in bestimmten Teilen des Körpers spiegeln unter Umständen das eigentliche Problem nicht richtig wider, da der Schmerz von einer anderen Körperregion dorthin übertragen sein kann. Beispielsweise können Schmerzen, die von einem Herzinfarkt herrühren, im Arm wahrgenommen werden, weil die sensorischen Informationen von Herz und Arm auf denselben Nervenbahnen im Rückenmark zusammenlaufen.

Was ist Schmerzübertragung?

Bauchfellentzündung

Eine Bauchfellentzündung bzw. Peritonitis ist eine Entzündung der Peritonealhöhle. Sie ist sehr schmerzhaft und signalisiert fast immer eine sehr schwere oder lebensbedrohliche Erkrankung. Sie kann bei jedem Bauchproblem entstehen, bei dem die Organe entzündet oder infiziert sind. Häufige Beispiele sind Blinddarmentzündung (Appendizitis), Divertikulitis und Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis). Auch Blut und Körperflüssigkeiten (wie z. B. Darminhalt oder Urin) reizen stark, wenn sie in die Peritonealhöhle gelangen und verursachen eine Bauchfellentzündung. Erkrankungen, bei denen Blut und Körperflüssigkeiten auslaufen, umfassen spontane Organruptur (z. B. Darmdurchbruch oder rupturierte ektopische Schwangerschaft) und schwere Bauchverletzungen. Bei Personen, die Flüssigkeit in der Peritonealhöhle aufweisen (sogenannter Aszites), besteht ein Infektionsrisiko. Eine derartige Infektion wird als spontane bakterielle Peritonitis bezeichnet.

Wenn eine Bauchfellentzündung einige Stunden besteht, gelangt durch die Entzündung Flüssigkeit in die Bauchhöhle. Bei der betroffenen Person kann es dann zu Flüssigkeitsmangel kommen, sodass sie in einen Schock gerät. Entzündliche Stoffe, die in das Blut freigesetzt werden, können verschiedene Organe beeinflussen und eine schwere Lungenentzündung, Nierenversagen, Leberversagen und andere Probleme verursachen. Ohne Behandlung kann die Erkrankung tödlich verlaufen.

Ursachen

Schmerzen können durch viele Ursachen entstehen, z. B. durch Infektionen, Entzündungen, Geschwüre, Durchbruch oder Einriss von Organen, unkoordinierte oder durch einen Verschluss blockierte Muskelkontraktionen und Blockierung der Blutversorgung von Organen.

Unmittelbar lebensbedrohliche Erkrankungen, bei denen eine rasche Diagnose und Operation erforderlich sind:

  • Rupturiertes Bauchaortenaneurysma

  • Magen- oder Darmdurchbruch

  • Blockierung der Blutversorgung des Darmes (mesenteriale Ischämie)

Schwere Erkrankungen mit nahezu gleicher Dringlichkeit umfassen:

Manchmal verursachen Erkrankungen außerhalb des Abdomens Bauchschmerzen. Beispiele umfassen Herzinfarkt, Lungenentzündung und Hodenverdrehung (Hodentorsion). Weniger häufige Probleme außerhalb des Abdomens, die Bauchschmerzen verursachen, umfassen diabetische Ketoazidose, Porphyrie, Sichelzellanämie und bestimmte Bisse und Gifte (z. B. ein Biss der schwarzen Witwe, Schwermetall- oder Methanolvergiftung und manche Skorpion-Stiche).

Bauchschmerzen bei Neugeborenen, Kleinkindern und Kindern haben viele Ursachen, die bei Erwachsenen nicht vorkommen (siehe Tabelle: Bauchschmerzen bei Neugeborenen, Kleinkindern und Kindern).

Tabelle
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Bauchschmerzen bei Neugeborenen, Kleinkindern und Kindern

Schmerzursache

Beschreibung

Anmerkungen

Mekonium-Peritonitis

Entzündung und manchmal Infektion der Bauchhöhle und deren Wand (Peritonitis) durch Darmperforation und Auslaufen von Mekonium (das dunkelgrüne Stuhlmaterial, das im Darm vor der Geburt gebildet wird)

Tritt vor oder unmittelbar nach der Geburt auf

Eine Blockierung am Magenausgang (Zwölffingerdarm)

Heftiges (schwallartiges) Erbrechen nach dem Füttern

Beginnt im Normalfall zwischen Geburt und 4. Lebensmonat

Dünne Membranen, die quer im Innern des oberen Drittels der Speiseröhre von ihrer Wand (Schleimhaut) her wachsen

Feste Nahrungsbestandteile sind schwer zu schlucken

Volvulus

Verdrehung einer Darmschlinge

Verursacht Darmverschluss und schneidet die Blutversorgung zum Darm ab

Häufig, Erbrechen, Durchfall, Bauchschwellung und episodisches und exzessives Schreien (Kolik)

Fehlende Analöffnung (Anus imperforatus) (Analatresie)

Verengung oder Blockierung der Analöffnung

Wird im Normalfall von Ärzten erkannt, wenn die Kinder nach der Geburt untersucht werden, eine sofortige Operation ist notwendig

Die Verdichtung und Überlappung (Teleskop) eines Darmanteils in einen anderen

Verursacht Darmverschluss und schneidet die Blutversorgung zum Darm ab

Verursacht plötzliche Schmerzen, Erbrechen, blutigen Stuhl und Fieber

Betrifft typischerweise Kinder im Alter zwischen 6 Monaten und 2 Jahren

Eine Blockierung, durch die Darminhalt überhaupt nicht mehr oder nur eingeschränkt weiterbefördert wird

Häufig durch einen Geburtsfehler, Mekonium oder einen Volvulus bei Neugeborenen und Kleinkindern verursacht

Verschiedene Symptome, abhängig von der Art der Blockierung, es kann zu krampfartigen Schmerzen im Bauch, Blähungen, Appetitlosigkeit, Erbrechen, schwerer Verstopfung, Durchfall und Fieber kommen

Beurteilung

Die folgenden Informationen können helfen, zu klären, wann man zum Arzt gehen sollte und was im Rahmen dieser Untersuchung zu erwarten ist.

Warnsignale

Bei Menschen mit akuten Bauchschmerzen sind bestimmte Symptome und Charakteristika besorgniserregend. Hierzu gehören

  • Starke Schmerzen

  • Schockzeichen (z. B. schnelle Herzfrequenz, niedriger Blutdruck, Schwitzen und Verwirrung)

  • Zeichen einer Bauchfellentzündung (z. B. anhaltende Schmerzen, bei denen sich die Person krümmt und/oder Schmerzen, die sich bei vorsichtiger Berührung oder beim Anstoßen des Bettes verschlimmern)

  • Anschwellen des Bauchs

Wann ein Arzt zu konsultieren ist:

Patienten mit Warnzeichen sollten sich direkt ins Krankenhaus begeben. Personen ohne Warnzeichen sollten noch am gleichen Tag einen Arzt aufsuchen.

Was der Arzt unternimmt:

Der Arzt fragt nach den Symptomen und der Krankengeschichte und führt dann eine körperliche Untersuchung durch. Die Befunde, die der Arzt bei der Krankengeschichte und der körperlichen Untersuchung erhebt, helfen ihm dabei zu entscheiden, welche Tests ggf. durchgeführt werden müssen. Die Ärzte folgen dem gleichen Ablauf, wenn sie leichte oder starke Schmerzen beurteilen, bei der Beurteilung starker Bauchschmerzen kann aber auch frühzeitig ein Chirurg involviert sein.

Bei der Erhebung der Krankengeschichte (siehe Tabelle: Krankengeschichte bei Personen mit akuten Bauchschmerzen) stellen Ärzte Fragen zur Lokalisation ( Ursachen für Bauchschmerzen nach Lokalisation) und den Merkmalen der Schmerzen, ob in der Vergangenheit ähnliche Symptome aufgetreten sind und von welchen Symptomen die Bauchschmerzen begleitet werden. Symptome wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Gelbsucht, Blut im Stuhl oder Urin, Hochhusten von Blut und Gewichtsverlust leiten die Beurteilung des Arztes. Ärzte stellen Fragen über eingenommene Mittel, was sowohl rezeptpflichtige Medikamente als auch illegale Drogen und Alkohol umfasst.

Ärzte stellen Fragen über bekannte Erkrankungen und frühere Bauchoperationen. Frauen werden gefragt, ob sie schwanger sein könnten.

Bei der Durchführung einer körperlichen Untersuchung achten die Ärzte zuerst auf das allgemeine Erscheinungsbild einer Person. Eine Person, die sich wohlzufühlen scheint, hat im Gegensatz zu jemandem, der blass oder verschwitzt ist oder offensichtlich an Schmerzen leidet, selten ein ernstes Problem. Die Untersuchung konzentriert sich auf das Abdomen, und die Ärzte inspizieren, beklopfen und berühren (palpieren) den Bauchbereich. Sie untersuchen in der Regel den Mastdarm und das Becken (bei Frauen), um Empfindlichkeit, Raumforderungen und Blut zu lokalisieren.

Ärzte berühren vorsichtig den Bauch, um besonders empfindliche Bereiche, Abwehrspannung, Rigidität, Loslassschmerz und jegliche Raumforderungen zu entdecken. Abwehrspannung bedeutet, dass man die Bauchmuskeln unwillkürlich anspannt, wenn der Arzt den Bauch berührt. Rigidität bedeutet, dass die Bauchmuskeln fest kontrahiert bleiben, selbst wenn der Arzt sie nicht berührt. Loslassschmerz liegt vor, wenn jemand vor Schmerzen zurückzuckt, wenn der Arzt seine Hand schnell wegzieht. Abwehrspannung, Rigidität und Loslassschmerz sind Zeichen einer Bauchfellentzündung.

Tabelle
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Krankengeschichte bei Personen mit akuten Bauchschmerzen

Fragen, die die Ärzte stellen

Mögliche Antworten

Mögliche Ursachen oder Quelle

Wo befinden sich die Schmerzen?

Wie fühlen sich die Schmerzen an?

Wellenartige stechende Schmerzen, “dass die Luft wegbleibt”

Nieren- oder Gallenkolik (Episoden heftiger Schmerzen in den Nieren oder der Gallenblase)

Wellenartige stumpfe Schmerzen, die von Erbrechen begleitet werden

Koliken, die zunehmend länger anhalten

Strangulierender Darmverschluss (Blockade, die eine Blutversorgung des Darms verhindert)

Mesenterialischämie (Blockierung der Durchblutung eines Darmabschnitts durch ein Blutgerinnsel oder Ansammlung von Fettablagerungen in einer Arterie)

Stechende, anhaltende Schmerzen, die sich bei Bewegung verschlimmern

Reißende Schmerzen

Aortendissektion (ein Einriss der Innenschicht der Aorta)

Stumpfe Schmerzen

Niereninfektion

Ist das schon einmal aufgetreten?

Ja

Wiederkehrende Probleme wie Geschwüre, Gallensteine, Divertikulitis oder Mittelschmerz (Schmerzen während des Eisprungs, meist in der Mitte des Menstruationszyklus)

Haben die Schmerzen plötzlich eingesetzt?

Plötzlich („wie beim Licht anschalten“)

Einige rupturierte Aneurysmen

Weniger plötzlich

Die meisten anderen Ursachen

Wie stark sind die Schmerzen?

Starke Schmerzen

Ein Riss (Durchbruch) in einem Organ

Starke Schmerzen, aber eine vergleichsweise normale körperliche Untersuchung

Wandern die Schmerzen in eine andere Körperregion?

Rechtes Schulterblatt

Gallenblasenschmerzen

Linke Schulterregion

Schambein oder Scheide

Nierenschmerzen

Rücken

Rupturiertes Aortenaneurysma

Manchmal durchgebrochenes (perforiertes) Geschwür

Wodurch werden die Schmerzen gelindert?

Magensäuremittel

So ruhig wie möglich liegen

Welche weiteren Symptome treten mit den Schmerzen auf?

Erbrechen, das den Schmerzen vorausgeht und von Durchfall gefolgt wird

Verzögertes Erbrechen, kein Stuhlgang und kein Abgang von Gas (Flatulenz)

Plötzlicher (akuter) Darmverschluss

Starkes Erbrechen, das heftigen Schmerzen im mittleren Oberbauch, der linken Brust oder der Schulter vorausgeht

Ursachen für Bauchschmerzen nach Lokalisation

Ursachen für Bauchschmerzen nach Lokalisation

Tests

Manchmal zeigen die Personen so deutliche Befunde, dass die Ärzte sofort erkennen, dass eine Operation notwendig ist. Ärzte versuchen, die Operation bei diesen Menschen nicht durch Untersuchungen zu verzögern. Meist müssen die Ärzte jedoch Untersuchungen durchführen, um sich zwischen verschiedenen Ursachen zu entscheiden, auf die die Symptome der Person und die Ergebnisse der körperlichen Untersuchung hindeuten. Ärzte wählen die Untersuchungen auf Grundlage ihres Verdachts aus.

  • Urin-Schwangerschaftstest für alle gebärfähigen Mädchen und Frauen

  • Bildaufnahmen auf Grundlage der Verdachtsdiagnose

Eine Computertomographie (CT-Scan) des Bauches hilft bei der Erkennung vieler, aber nicht aller Ursachen von Bauchschmerzen. Urinuntersuchungen (z. B. Urinanalysen) werden häufig durchgeführt, um Zeichen für eine Harnwegsinfektion oder einen Nierenstein zu finden. Blutuntersuchungen werden oft durchgeführt, ergeben jedoch nur selten eine bestimmte Ursache (wobei Blutuntersuchungen zur Diagnose einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse genutzt werden können). Ein Ultraschall ist nützlich, wenn die Ärzte eine gynäkologische Erkrankung vermuten.

Behandlung

Die spezielle Ursache der Schmerzen wird behandelt. Bis vor kurzem haben die Ärzte gedacht, dass es unklug ist, Personen mit starken Bauchschmerzen Schmerzmittel zu verabreichen, solange keine Diagnose gestellt wurde, da das Schmerzmittel wichtige Symptome maskieren könnte. Schmerzmittel werden inzwischen aber verabreicht, während die Untersuchungen laufen.

Wichtigste Punkte

  • Die Ärzte suchen zuerst nach lebensbedrohlichen Schmerzursachen.

  • Die Ärzte schließen bei gebärfähigen Mädchen und Frauen eine Schwangerschaft aus.

  • Blutuntersuchungen ergeben selten eine spezifische Ursache für akute Bauchschmerzen.

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