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Mutterkraut

Von

Laura Shane-McWhorter

, PharmD, University of Utah College of Pharmacy

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Feb 2019| Inhalt zuletzt geändert Feb 2019
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Mutterkraut ist eine ganzjährige Heilpflanze. Die getrockneten Blätter werden zur Herstellung von Kapseln, Tabletten und Flüssigextrakten verwendet. Beim Mutterkraut gelten die Inhaltsstoffe Parthenolid und Glykoside als wirksam.

Anwendungsgebiete

Die Pflanze wird hauptsächlich zur Vorbeugung von migräneartigen Kopfschmerzen und zur Behandlung von Entzündungen eingesetzt. Sechs verschiedene Studien kamen zu unterschiedlichen Ergebnissen, doch eine kürzlich durchgeführte größere Studie zeigte, dass die monatliche Migräne mit Mutterkraut etwas nachließ. Die Unterschiede in den Ergebnissen der Studien könnten darauf beruhen, dass unterschiedliche Präparate und Dosen von Mutterkraut verwendet wurden. In Studien an Arthritispatienten konnte Mutterkraut die Symptome nicht lindern. Sie wird auch zur Behandlung von Asthma, Menstruationsschmerzen und Arthritis eingesetzt.

Mögliche Nebenwirkungen

Es kann dabei zu Geschwüren (Ulzera) und Hautentzündungen (Dermatitis) kommen. Weiterhin wurden eine Veränderung der Geschmacksempfindung sowie eine beschleunigte Herzfrequenz bekannt. Kinder, Schwangere und Stillende sollten kein Mutterkraut einnehmen. Bei schwangeren Frauen kann Mutterkraut dazu führen, dass sich die Gebärmutter zusammenzieht. Mutterkraut kann zu allergischen Ausschlägen führen.

Mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten

Mutterkraut kann die Wirkung von Blutgerinnungshemmern (Antikoagulanzien), Medikamenten zur Behandlung von Migräne und von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) beeinflussen. Es kann die normale Gerinnungsneigung von Blutzellen verringern, die für das Aufhalten einer Blutung mit verantwortlich sind (Thrombozyten) und die Eisenresorption reduzieren.

Weitere Informationen

  • NIH National Center for Complementary and Integrative Health: Mutterkraut

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