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Chondroitinsulfat

Von

Laura Shane-McWhorter

, PharmD, University of Utah College of Pharmacy

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Jul 2020| Inhalt zuletzt geändert Jul 2020
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Chondroitinsulfat ist ein natürlicher Bestandteil von Knorpelgewebe. Es wird aus Haifisch- oder Rinderknorpel extrahiert oder synthetisch hergestellt. Die Substanz wird oft mit Glucosamin kombiniert.

Anwendungsgebiete

Chondroitinsulfat wird sehr oft bei Osteoarthrose oral eingenommen. Bei Arthritis erfolgt die Einnahme oft zusammen mit Glucosamin. Es gibt zwar keinen wissenschaftlich erwiesenen Nutzen, wenn Chondroitinsulfat als Einzelwirkstoff eingenommen wird, aber die Lebensqualität kann sich verbessern. In Europa kann Chondroitin, das auf Rezept erhältlich ist, bei Symptomen von Gelenkverschleiß (Osteoarthrose) helfen. In den USA gibt es Belege dafür, dass es in Kombination mit Glucosamin Gelenkschmerzen reduzieren und die Beweglichkeit der Gelenke verbessern kann.

Mögliche Nebenwirkungen

Chondroitinsulfat scheint keine schwereren Nebenwirkungen zu haben. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Magenschmerzen, Übelkeit und weitere Probleme des Verdauungstrakts. Wenn Chondroitin jedoch nicht von pharmazeutischer Qualität ist, kann es potenziell mit Bakterien, Viren oder Prionen infizieren.

Mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten

Chondroitinsulfat beeinflusst möglicherweise auch die Wirkung von Medikamenten wie Marcumar bzw. Warfarin, die zur Vermeidung von Blutgerinnseln eingenommen werden (Antikoagulanzien).

Weitere Informationen

Bei dem Folgenden handelt es sich um ein englischsprachiges Hilfsmittel, das nützlich sein kann. Bitte beachten Sie, dass das MANUAL nicht für den Inhalt dieser Quelle verantwortlich ist.

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