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Massagetherapie

Von

Denise Millstine

, MD, Mayo Clinic

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Feb 2019| Inhalt zuletzt geändert Feb 2019
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Bei der Massagetherapie (einer manuellen und körperorientierten Therapie) werden Körpergewebe so manuell bearbeitet, dass Schmerz gelindert, Muskelverspannungen gelöst und Stress abgebaut wird. Die Massagetherapie umfasst verschiedenste Techniken, von leichter Massage bis tief ins Muskelgewebe eindringender Massage: Reiben und Kneten (wie bei der schwedischen Massage) sind ebenso charakteristisch wie die manuelle Bearbeitung von Druckpunkten (im Rahmen von Shiatsu, Akupressur und neuromuskulärer Massage). (Siehe auch Übersicht über die Integrative, Komplementär- und Alternativmedizin.)

Medizinische Anwendungsgebiete

Massagetherapeuten unterstützen den Bewegungsapparat und das Nerven- und Kreislaufsystem des Körpers. Auch die positiven Auswirkungen von Entspannung und menschlicher Berührung – grundlegende Bedürfnisse, die im Leben vieler Menschen unerfüllt bleiben – zählen zur Heilwirkung von Massagen. Der therapeutische Nutzen einer Massage für viele Symptome des Bewegungsapparats ist allgemein anerkannt. Massagen helfen nachweislich bei folgenden Leiden oder lindern deren Symptome:

  • Kopfschmerzen

  • Schmerzen (z. B. postoperative, chronische, muskuloskelettale Schmerzen, Versorgung am Lebensende, Beckenschmerzen, Wehenschmerzen, bei Verbrennungen und bei Demenz)

  • Fibromyalgie

  • Affektive Störungen, etwa bei Angst und Depression

  • Stimmungslage und Symptome bei Krebspatienten (z. B. Schmerzen, Erschöpfung, Stress, Angst, Lymphdrainage)

  • Symptome bei Frühgeborenen (z. B. um Schlaf, Wachstum und Gewichtszunahme zu fördern und bei Verdauungsstörungen)

  • HIV/AIDS (z. B. Lebensqualität, Stress, Immunfunktion)

Mögliche Nebenwirkungen

Vorsichtsmaßnahmen bei Massage- und anderen Therapien, bei denen Gewebe manuell bearbeitet werden, umfassen:

  • Leichtes Unwohlsein oder vorübergehende Verschlechterung der Symptome

  • Massagen können bei Menschen mit erhöhtem Risiko dafür Blutergüsse und Blutungen verursachen.

  • Auf von Osteoporose betroffene Knochen oder Knochen, auf die sich eine Krebserkrankung ausgeweitet hat (metastatischer Krebs), darf kein direkter Druck ausgeübt werden.

Weitere Informationen

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