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Kommentar – Herausforderungen durch COVID-19 in den Entwicklungsländern

Kommentar
08.07.2020 Matthew E Levison, MD, Adjunct Professor of Medicine, Drexel University College of Medicine

 Ressourcen-Startseite von COVID-19

Die Pandemie der neuartigen Coronavirus-Erkrankung 2019 (COVID-19) traf erst die wohlhabendsten Länder der Welt, wahrscheinlich aufgrund ihrer weltweiten Vernetzung, die den wirtschaftlichen Handel und den Tourismus mit einschließt. Sie breitete sich Anfang 2020 von China auf die Westküste der USA und von China auf Europa und die Ostküste der USA aus. Diese wohlhabenden Länder haben die Reaktionen der weltweiten öffentlichen Gesundheitssysteme geprägt. Diese Maßnahmen sind auf die Einschränkung der Von-Mensch-zu-Mensch-Übertragung durch Atemwegsausscheidungen ausgerichtet und beinhalten:

  • Körperliche Distanzierung
  • Verwendung von Gesichtsmasken
  • Händewaschen
  • Zuhause bleiben / Zuhause arbeiten (wenn möglich)
  • Isolierung von infizierten Personen und Quarantäne der Kontaktpersonen
  • Schulschließungen
  • Wirtschaftlicher Lockdown, der die Schließung nicht grundlegend wichtiger Geschäfte mit einbezieht

 

Diese Gegenmaßnahmen des öffentlichen Gesundheitswesens haben in den wohlhabenderen Ländern nachgewiesenermaßen die Virusübertragung eingeschränkt und verhindert, dass die Gesundheitssysteme durch eine Flut von COVID-19-Fällen vollkommen überwältigt wurden.

Solche Lösungen wären jedoch in den Entwicklungsländern meist schwierig umzusetzen. In Entwicklungsländern leben die Menschen häufig in überfüllten Haushalten mit mehreren Generationen. Sie haben möglicherweise keinen unmittelbaren Zugang zu Kühlschränken, um Lebensmittel zu kühlen, was einen täglichen Lebensmitteleinkauf erforderlich macht. Ihnen fehlt oft der unmittelbare Zugang zu Wasser, um die Hände zu waschen. Ihnen fehlt es an angemessenen sanitären Anlagen. Sie haben schlechten oder keinen Internetzugang für einen Schulunterricht zu Hause oder das Arbeiten von Zuhause, und wenig oder gar keine Ersparnisse, um einen Einkommensverlust abzufedern (1). In einigen wohlhabenden Städten von Entwicklungsländern leben Millionen von armen Menschen in Barackensiedlungen, in denen die Bedingungen vor Ort es schwierig machen, die für die Industrieländer ausgearbeiteten Vorbeugungsmaßnahmen einzuhalten. Beispiele umfassen die Favelas in Rio de Janeiro und Sao Paulo in Brasilien (2) oder die Townships in Kapstadt und Johannesburg (3).

Hinzu kommt, dass viele der Gesundheitssysteme und das öffentliche Gesundheitswesen in den Entwicklungsländern durch das Fehlen der Ausrüstung für die Versorgung von Patienten mit COVID-19 beeinträchtigt sind. Zum Beispiel persönliche Schutzausrüstung, Sauerstoffversorgung am Krankenbett, Pulsoximeter zum Messen des Sauerstoffs im Blut, Beatmungsgeräte, Betten auf Intensivstationen und ungenügende Schulungen über Infektionskontrolle für medizinische Fachkräfte. Es sind zum Beispiel weniger als 2.000 funktionierende Beatmungsgeräte verfügbar, um Hunderte von Millionen Menschen in öffentlichen Krankenhäusern in 41 afrikanischen Ländern zu versorgen (4). Auch gibt es dauerhafte Engpässe bei den Produkten für die grundlegendere Versorgung.  Diese Herausforderungen werden durch das Vorkommen von tropischen Parasitenerkrankungen, Malaria, HIV/AIDS, Tuberkulose und Cholera in diesen Ländern noch weiter verstärkt. Daten aus der südafrikanische Provinz Westkap zeigen, dass Menschen mit HIV oder Tuberkulose ein mehr als 2-fach erhöhtes Sterberisiko aufgrund von COVID-19 (5) haben.

Ähnliche Bedingungen herrschen in den Industrieländern in armen und in gesellschaftlich am Rand stehenden Bevölkerungsgruppen. Diese Bevölkerungsgruppen sind ebenfalls in einem wesentlich geringeren Ausmaß dazu in der Lage, die negativen Auswirkungen der Pandemie abzufangen. Beispiele für solche Bevölkerungsgruppen umfassen:

  • Gemeinden in den USA mit hauptsächlich lateinamerikanischer Bevölkerung, in denen COVID-19 bei 30 bis 40 % der Bevölkerung vorkommt, wie z. B. in der Stadt Chelsea in Massachusetts (6)
  • Die Reservate der Navajo-Indianer in New Mexico, in denen COVID-19 häufiger auftritt als im Bundesstaats New York (7)
  • Die über 300.000 ungelernten Wanderarbeiter in Singapur, die in vollgepackten Schlafsälen leben, in denen bis zu 20 Personen pro Raum untergebracht sind, und die mehr als 90 % aller COVID-19-Fälle in Singapur ausmachen (8)
  • Flüchtlinge, Migranten und Obdachlose, die in Lagern an den Stadträndern oder sogar in den Zentren von Städten wie Los Angeles, Seattle, New York City, Oakland, Paris und London leben

Für alle Personen, die unter diesen Bedingungen leben, ist es schwierig bis unmöglich, körperlichen Abstand einzuhalten.

Für Afrika mit seinen 1,3 Milliarden Menschen (etwa 16 % der Weltbevölkerung) wurde gemeldet, dass die COVID-19-Pandemie am 14. Februar 2020 als Erstes in Ägypten eintraf und dabei ein chinesischer Staatsbürger der Auslöser war. Der erste bestätigte Fall in Subsahara-Afrika wurde am 27. Februar 2020 in Nigeria gemeldet, in den ein italienischer Staatsbürger verwickelt war. Bis 26. Mai 2020 wurde COVID-19 in mehr als die Hälfte aller afrikanischen Länder übertragen. Der letzte afrikanische Staat, der einen COVID-19-Fall meldete, war Lesotho am 13. Mai 2020. Seit dem ersten COVID-19-Fall in Afrika Mitte Februar hat sich das Tempo des Ausbruchs schnell beschleunigt und erreichte innerhalb von 98 Tagen die ersten 100.000 Fälle und innerhalb von 18 Tage 200.000 Fälle.

Bis zum 20. Juni 2020 meldete Afrika die 3,4 % der insgesamt 8,5 Millionen bestätigten Gesamtfälle und 7,2 % der ungefähr 140.000 Fälle, die an diesem Tag neu gemeldet wurden (9). Jedoch machen nur drei Länder etwa 55 % aller bestätigten Fälle in Afrika aus: Südafrika, Ägypten und Nigeria. Diese drei Länder haben relativ gut entwickelte Gesundheitssysteme, was darauf hindeutet, dass in vielen der anderen afrikanischen Länder mit weniger gut entwickelten Gesundheitssystemen womöglich eine weitverbreitete Unterberichterstattung stattfindet. Südafrika, Ägypten und Nigeria stehen in der Regel an Platz 1, 2 und 3, wenn es um den Anstieg der Fälle innerhalb von 24 Stunden geht. Die Fallzahlen nahmen in diesen drei Ländern stetig zu und verdoppeln sich alle 2 Wochen. 

Wenn man Südafrika als ein Beispiel für die zu überwindenden Schwierigkeiten in den Entwicklungsländern heranzieht, muss man anmerken, dass etwa 80 % der 58 Millionen Menschen in Afrika schwarzafrikanischer Abstammung sind, dass die meisten schwarzen Erwachsenen nach wie vor in den sogenannten Townships aus der Apartheid-Ära leben (10) und dass diese Townships überfüllt sind. Die Menschen leben in kleinen notdürftigen Hütten, gebaut aus Brettern und Wellblechplatten, weniger als 1 Meter voneinander getrennt, oftmals mit gemeinschaftlich genutzten Toiletten und Wasserhähnen, die von 30 oder 40 Menschen am Tag genutzt werden (11). Diese Bedingungen machen es für die Einwohner der Townships sehr schwierig, die Vorgaben der sozialen Distanzierung einzuhalten. Darüber hinaus haben viele Bewohner der Townships unverzichtbare Jobs außerhalb der Townships, insbesondere in Krankenhäusern und in der Lebensmittelversorgung. Sie müssen oft täglich große Strecken mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen, um zur Arbeit zu gelangen (12, 13).

Die ersten COVID-19-Fälle in Südafrika betrafen Personen, die wohlhabend genug waren, um kurz zuvor ins Ausland zu reisen. Der erste bekannte COVID-19-Patient in Südafrika war ein Mann, der nach seiner Rückkehr aus Italien am 5. März 2020 positiv getestet wurde. Bis zum 11. März wurden 6 neue Fälle gemeldet, wobei 1 Fall aus der gleichen Reisegruppe aus Italien stammte und 5 andere, die in andere europäische Länder gereist waren. Am 15. März wurden die ersten lokalen Übertragungen gemeldet. Die Zahl der Fälle stieg bis zum 19. März auf 150 an und schoss dann in nur fünf Tagen auf 554 Fälle hoch. Innerhalb eines Monats nach dem ersten Fall gab es 1500 Fälle. Dann verdoppelte sich die Anzahl etwa alle 10 bis 14 Tage und erreichte am 21. Juni 2020 eine Gesamtzahl von über 92.000. 

 Aus den offiziellen Überwachungsberichten ist nur schwer zu entnehmen, wie hart die Townships von COVID-19 getroffen wurden. Die Website des National South African Institute for Communicable Diseases schlüsselt die Fallzahlen nur nach Alter, Geschlecht und Provinz auf (14). Seit dem 22. Juni 2020 ist die Provinz Westkap (der Standort der Stadt Kapstadt, der am zweitstärksten bevölkerten Stadt des Landes) das Epizentrum des südafrikanischen COVID-19-Ausbruchs, mit circa 53 % der landesweit aufaddierten Fälle, gefolgt von Gauteng (dem Standort von Johannesburg, der am stärksten bevölkerten Stadt des Landes, und Pretoria, seiner Verwaltungshauptstadt) mit 21 %. 

Die Website der Regierung von Westkap schlüsselt die Fallzahlen nach Distrikten und den acht Gesundheits-Unterdistrikten in der Stadt Kapstadt auf. Und zwar nach den Distrikten Ost, West, Nord, Süd, Khayelitsha, Klipfontein, Tygerberg und Mitchells Plain (15). Der Hotspot der Provinz ist die Stadt Kapstadt mit jetzt 78 % der Fälle in der Provinz. Ein Drittel der 3,7 Millionen starken Bevölkerung von Kapstadt lebt in Townships (16). Von diesen berichten die Nachrichten, dass sie die COVID-19-Hotspots in der Stadt sind (Khayelitsha, Klipfontein, Du Noon in West, Hout Bay in Süd und Mitchells Plain), genauso wie die „Arbeiterklasse“-Gebiete von Tygerberg (17, 18).

Die südafrikanischen Beamten wurden schnell tätig, um die Verbreitung von COVID-19 einzudämmen. Ende März setzte das Land die strengsten Lockdown-Maßnahmen der Welt durch. Den Menschen, darunter vielen aus den Townships, war es in diesem Zeitraum nur noch erlaubt, ihre Heime zu verlassen, um in „unverzichtbaren Dienstleistungen“ zu arbeiten, die Gesundheitsversorgung aufzusuchen, soziale Zuschüsse abzuholen, an kleinen Beerdigungen (nicht mehr als 50 Personen) teilzunehmen und notwendige Waren einzukaufen. Die Lockerung der Einschränkungen startete am 1. Mai 2020, zu einem Zeitpunkt, an dem Südafrika weniger als 500 neue Fälle pro Tag meldete. Jedoch wurden Anfang Juni wieder etwa 1000 bis über 2000 neue Fälle berichtet. Dennoch hat sich die Regierung wegen der zunehmenden Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation entschieden, trotz der schnell steigenden Fallzahlen den Lockdown weiter zu lockern.

Fast 1 Milliarde Menschen oder 32 Prozent der städtischen Weltbevölkerung leben in „inoffiziellen Siedlungen“ unter überfüllten und unhygienischen Bedingungen (z. B. den südafrikanischen Townships). Der Großteil davon in den Entwicklungsländern (19). Gegenmaßnahmen zum Verhindern der COVID-19-Ausbreitung, wie die soziale Distanzierung, die unter ressourcenreichen Bedingungen gut funktionieren, sind unter diesen Umständen nicht umsetzbar: weder in Südafrika (1), in anderen Ländern mit eingeschränkten Ressourcen, noch in bestimmten Teilen wohlhabender Städte in Industrieländern. Die überbevölkerten Bedingungen in diesen Gebieten schnell zu korrigieren wird schwierig werden. Dennoch verringert Singapur umgehend die Bevölkerungsdichte in den derzeitigen Unterkünften ihrer Wanderarbeiter und überdenkt deren zukünftige Unterbringung (20). Von der südafrikanischen Regierung wird gesagt, dass sie die überfüllten „inoffiziellen Siedlungen entdichtet“ (21). Falls möglich, sollte die Veränderung der Lebensbedingungen in den „inoffiziellen Siedlungen“, wie den Townships, den Favelas und Obdachlosenlagern, in Zusammenarbeit mit den kommunalen Organisationen dieser Gebiete durchgeführt werden, sodass die durchgeführten Maßnahmen mit größerer Wahrscheinlichkeit wirksam sind. 

Zudem haben die Vorgaben, im Verlauf der COVID-19-Pandemie zu Hause zu bleiben, die Leben vieler Menschen gefährdet, die auf ein tägliches Einkommen angewiesen sind, um ihre Familien mit Lebensmitteln zu versorgen. Da die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen des Lockdowns massive Auswirkungen auf die sozialwissenschaftlich benachteiligten Bevölkerungsgruppen haben, beinhaltet die Planung der Reaktion auf die Pandemie wichtige Komponenten wie die Ausgabe von Lebensmittelrationen und finanzielle Unterstützung (11).

 

 Literaturhinweise

  1. Gibson L, Rush D: Novel coronavirus in Cape Town informal settlements: Feasibility of using informal dwelling outlines to identify high risk areas for COVID-19 transmission from a social distancing perspective. JMIR Public Health Surveill 6(2):e18844, 2020. doi: 10.2196/18844
  2. Briso CB, Phillips T: Rio’s favelas count the cost as deadly spread of Covid-19 hits city’s poor. The Guardian Apr 25, 2020. Zugriff am 1. Juli 2020. https://www.theguardian.com/world/2020/apr/25/rio-favelas-coronavirus-brazil
  3. Harvie A: Covid-19 pandemic: In a nation of extreme inequality, South Africa’s poorest are most at risk. Atlantic Council’s Africa source blog. 24. März 2020. Zugriff am 1. Juli 2020. https://www.atlanticcouncil.org/blogs/africasource/covid-19-pandemic-in-a-nation-of-extreme-inequality-south-africas-poorest-are-most-at-risk/
  4. Maclean R, Marks S: 10 African countries have no ventilators: That is only part of the problem. New York Times 18. Apr. 2020. Aktualisiert am 17. Mai 2020. Zugriff am 1. Juli 2020. https://www.nytimes.com/2020/04/18/world/africa/africa-coronavirus-ventilators.html
  5. Jerving S: South Africa data shows higher Covid-19 death rates for people with HIV, TB. Devex 10. Juni 2020. Zugriff am 1. Juli 2020. https://www.devex.com/news/south-africa-data-shows-higher-covid-19-death-rates-for-people-with-hiv-tb-97447
  6. Saltzman J: Nearly a third of 200 blood samples taken in Chelsea Show exposure to coronavirus. Boston Globe 17. Apr. 2020. Zugriff am 6. Juli 2020. https://www.bostonglobe.com/2020/04/17/business/nearly-third-200-blood-samples-taken-chelsea-show-exposure-coronavirus/
  7. Silverman H, Toropin K, Sidner S, Perrot L: Navajo Nation surpasses New York state for the highest Covid-19 infection rate in the US. CNN.com 18. Mai 2020. Zugriff am 6. Juli 2020. https://www.cnn.com/2020/05/18/us/navajo-nation-infection-rate-trnd/index.html
  8. Gesundheitsministerium Singapur: Aktualisierungen zur lokalen Situation von COVID-19 (Coronavirus-Erkrankung 2019). 23. Juni 2020. Zugriff am 6. Juli 2020. https://www.moh.gov.sg/docs/librariesprovider5/local-situation-report/situation-report---23-june-2020.pdf
  9. World Health Organization: Coronavirus disease (COVID-19)---situation report 150. 18. Juni 2020. Zugriff am 6. Juli 2020. https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/situation-reports/20200618-covid-19-sitrep-150.pdf
  10. World Elections: Race, Ethnicity, and Language in South Africa. Guide to the 2014 South African Election. Zugriff am 6. Juli 2020. https://welections.wordpress.com/guide-to-the-2014-south-african-election/race-ethnicity-and-language-in-south-africa/
  11. Maringira G: Covid-19: Social distancing and lockdown in Black townships in South Africa. Social Science Research Council’s Kujenga Amani blog 7. Mai 2020. Zugriff am 6. Juli 2020. https://kujenga-amani.ssrc.org/2020/05/07/covid-19-social-distancing-and-lockdown-in-black-townships-in-south-africa/
  12. Trenchard T: Photos: Lockdown in the world’s most unequal country. NPR Goats and Soda. 21. Apr. 2020. Zugriff am 6. Juli 2020. https://www.npr.org/sections/goatsandsoda/2020/04/21/837437715/photos-lockdown-in-the-worlds-most-unequal-country
  13. Findley L and Ogbu L: South Africa: From Township to Town. Places Journal November 2011. Zugriff am 6. Juli 2020. https://placesjournal.org/article/south-africa-from-township-to-town/?cn-reloaded=1
  14. National Institute for Communicable Diseases: Covid-19 surveillance reports. National Public Health Institute of South Africa. 22. Juni 2020. Zugriff am 6. Juli 2020. https://www.nicd.ac.za/diseases-a-z-index/covid-19/surveillance-reports/
  15. Winde A: Update on the coronavirus by Premier Alan Winde-22. Juni. Western Cape Government. Zugriff am 6. Juli 2020. https://coronavirus.westerncape.gov.za/news/update-coronavirus-premier-alan-winde-22-june
  16. Milne N: The tale of two slums in South Africa as residents seek to upgrade their lives. Reuters 14. Dez. 2016. Zugriff am 6. Juli 2020. https://www.reuters.com/article/us-safrica-slums-upgrading/the-tale-of-two-slums-in-south-africa-as-residents-seek-to-upgrade-lives-idUSKBN1431PO
  17. Wroughton L and Bearak M: Why Cape Town has 10 percent of Africa’s confirmed coronavirus cases. The Washington Post 19. Mai 2020. Zugriff am 6. Juli 2020. https://www.washingtonpost.com/world/africa/south-africa-coronavirus-cape-town-superspreader/2020/05/18/4d332248-9566-11ea-87a3-22d324235636_story.html
  18. News24: This is where Cape Town’s Covid-19 “hot spots” are. Big News Network. 22. Mai 2020. Zugriff am 6. Juli 2020. https://www.bignewsnetwork.com/news/265169996/pics--this-is-where-cape-towns-covid-19-hotspots-are
  19. United Nations Human Settlements Programme: The Challenge of Slums: Global Resort on Human Settlements 2003. London and Sterling, VA, Earthscan Publications, 2003. https://www.un.org/ruleoflaw/files/Challenge%20of%20Slums.pdf
  20. GCR Staff: Singapore to overhaul worker dormitories to prevent future virus outbreaks. Global Construction Review 3. Junei 2020. https://www.globalconstructionreview.com/news/singapore-overhaul-worker-dormitories-prevent-futu/
  21. Staff Writer: Coronavirus: SA “planning” to relocate crowded townships. Tech Financials 5. Apr. 2020. https://techfinancials.co.za/2020/04/05/coronavirus-sa-planning-to-relocate-crowded-townships/
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