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Einige Ursachen und Merkmale von Schluckbeschwerden

Einige Ursachen und Merkmale von Schluckbeschwerden

Ursache

Häufige Merkmale*

Untersuchungen

Neurologische Erkrankungen

Im Normalfall eine frühere Diagnose eines Schlaganfalls

Schwäche oder Lähmung auf einer Körperseite, Sprechprobleme, Gehprobleme oder eine Kombination

CT oder MRT des Gehirns

Muskelsteife und weniger willkürliche Bewegungen als normal

Unwillkürliche, rhythmische, zitternde Bewegungen (Tremor), fehlende Koordination (Ataxie) und Gleichgewichtsstörung

Ärztliche Untersuchung

Manchmal eine CT oder MRT

Symptome kommen und gehen unter Beteiligung verschiedener Körperteile, einschließlich Sehprobleme, Muskelschwäche und/oder abnorme Empfindungen

Manchmal schwache, ungeschickte Bewegungen

MRT

Oft eine Lumbalpunktion

Manche Erkrankungen der Motoneurone, wie z. B.:

Muskelzittern, Abbau und Schwäche

Zunehmende Probleme beim Kauen, Schlucken und Sprechen

Elektrodiagnostische Tests (wie Nadel-Elektromyographie, bei der die Muskeln stimuliert werden und danach deren elektrische Aktivität aufgezeichnet wird)

Laboruntersuchungen

MRT des Gehirns

Muskelerkrankungen

Schwache, herabfallende Augenlider und schwache Augenmuskeln

Übermäßige Schwäche der Muskeln nach deren Gebrauch

Anwendung eines Medikaments (intravenös verabreicht), das zeitweise die Stärke verbessert, wenn eine Myasthenie die Ursache ist

Bluttests

Muskelschwäche

Fieber, Müdigkeit und Gewichtsverlust

Manchmal Gelenkschmerzen und/oder -schwellung

Manchmal ein dunkler, roter Hautausschlag

Bluttests

Elektromyographie

Muskelbiopsie

Muskelschwäche, die in der Kindheit beginnt

Muskelbiopsie

Genetische Untersuchung

Störungen der Motilität (Bewegung) der Speiseröhre

Achalasie (rhythmische Kontraktionen der Speiseröhre sind deutlich vermindert, und der untere Speiseröhrenmuskel entspannt sich nicht normal)

Probleme beim Schlucken (Dysphagie) fester und flüssiger Nahrungsbestandteile, die sich über Monate bis Jahre verschlimmern

Manchmal Regurgitation (Aufstoßen) von unverdauter Nahrung im Schlaf

Probleme in der Brust

Völlegefühl nach einer kleinen Mahlzeit (frühe Sättigung), Übelkeit, Erbrechen, Blähungen und Symptome, die durch Nahrung verschlimmert werden

Bariumschluck ({blank} Tests)

Messungen des Drucks, der während der Kontraktionen der Speiseröhre entsteht (Speiseröhren-Manometrie)

Schmerzen im Brustkorb

Schluckbeschwerden kommen und gehen

Bariumschluck

Speiseröhrenmanometrie

Systemische Sklerose (Sklerodermie)

Gelenkschmerzen und/oder -schwellung

Schwellung, Verdickung und Straffung der Haut der Finger und manchmal des Gesichts und anderer Bereiche

Gelegentlich Sodbrennen, Schluckbeschwerden und Kurzatmigkeit

Ärztliche Untersuchung

Normalerweise Blutuntersuchungen

Physikalische Blockierung der Speiseröhre

Verengung durch Narbengewebe aufgrund der Exposition mit Magensäure (peptische Striktur)

Eine lange Vorgeschichte mit Symptomen von gastrointestinalem Reflux (wie Sodbrennen)

Endoskopie (Untersuchung der inneren Strukturen mit einem flexiblen Betrachtungsschlauch)

Anhaltende Probleme beim Schlucken von Nahrung und Flüssigkeiten, die sich über Wochen und Tage verschlimmern

Gewichtsverlust

Schmerzen im Brustkorb

Endoskopie

Biopsie

Schluckbeschwerden kommen und gehen

Bariumschluck

Kompression der Speiseröhre, eventuell verursacht durch Folgendes:

  • Eine Aussackung der großen Arterie in der Brust (Aortenaneurysma)

  • Eine vergrößerte Schilddrüse

  • Einen Tumor in der Brust

Manchmal eine vergrößerte Schilddrüse

Bariumschluck

Röntgenaufnahmen, nachdem ein Röntgenkontrastmittel (das auf Röntgenaufnahmen sichtbar ist) in eine Arterie gespritzt wird (Arteriographie)

Bei vermutetem Aortenaneurysma oder Tumor: CT-Scan

Aufnahme einer ätzenden Substanz wie z. B. starke Säuren und Laugen

Schluckbeschwerden treten Wochen oder Monate nach der bekannten Aufnahme auf

Endoskopie

* Die Merkmale umfassen die Symptome und die Befunde der ärztlichen Untersuchung. Die genannten Merkmale sind typisch, treten aber nicht immer auf.

CT = Computertomographie; MRT = Magnetresonanztomographie.