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Unterschiede zwischen Vorausverfügungen und POLST

Unterschiede zwischen Vorausverfügungen und POLST

Merkmale

Vorausverfügungen

POLST

Eignung

Alle Erwachsenen, ungeachtet des aktuellen Gesundheitsstatus

Anerkannt in allen Bundesstaaten

Alle Erwachsenen (oder im Fall eines Minderjährigen ein Elternteil) mit einer schweren Erkrankung oder Gebrechlichkeit, aufgrund derer von medizinischen Fachkräften nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Patient infolge der Erkrankung innerhalb des nächsten Jahres verstirbt

POLST-Programme sind nicht in allen Bundesstaaten verfügbar

Wer sie schreibt

Die Person, mit oder ohne Anwalt

Ein Arzt oder in manchen Bundesstaaten auch ein Krankenpfleger oder Arztfachhelfer, nachdem die Gestaltung der Pflege mit der Person (bzw. mit dem stellvertretenden Entscheidungsträger, falls die Person nicht mehr in der Lage, selbst Entscheidungen diesbezüglich zu treffen) besprochen wurde

Wo die Ausführung stattfindet

In einer beliebigen Einrichtung

In medizinischen Einrichtungen

Welche Informationen enthalten sind

Präferenzen hinsichtlich möglicher zukünftiger Behandlungsalternativen (nicht hinsichtlich medizinischer Anordnungen) und der Benennung eines Handlungsbevollmächtigten für gesundheitsbezogene Entscheidungen (stellvertretender Entscheidungsträger).

Die medizinischen Anordnungen eines Arztes zu wichtigen Entscheidungen zur Intensivpflege, die aufgrund des aktuellen Gesundheitszustands des Patienten erforderlich werden könnten

Entscheidungen von Stellvertretern (stellvertretenden Entscheidungsträgern)

Stellvertreter dürfen keine Vorausverfügungen für den Patienten verfassen

Die Stellvertreter können an POLST beteiligt sein und ihre Zustimmung dazu geben, falls der Patient nicht in der Lage ist, selbst Entscheidungen zu treffen

Ärztliche Notversorgung

Gilt im Allgemeinen nicht für die ärztliche Notversorgung

Gilt für die ärztliche Notversorgung

Die für die Bereitstellung der Dokumente an medizinische Fachkräfte verantwortlichen Personen, wo auch immer eine Behandlung erfolgt

Aufgabe der Patienten und Familienangehörigen

Aufgabe der medizinischen Fachkräfte

Wer die Dokumente ggf. überprüft und revidiert

Die Person, die die Vorausverfügung erstellte

Die medizinische Fachkraft

Verwendung beider Dokumente für dieselbe Person

Gibt die allgemeinen Ziele und Wünsche in den einzelnen Lebensabschnitten der Person an und dient als Ansatzpunkt bei der Besprechung von POLST

Ergänzt die Vorausverfügungen, indem die allgemeinen Ziele und Wünsche der Person in spezifische medizinische Anordnungen umgesetzt werden

POLST = Arztanweisungen für lebenserhaltende Maßnahmen.