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Kurzinformationen

Magnetresonanztomographie (MRT)

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The Manual's Editorial Staff

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Okt 2019| Inhalt zuletzt geändert Okt 2019
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Was ist eine MRT?

Bei einer MRT werden mithilfe eines starken Magneten Bilder des Körperinneren erstellt. Ein Computer zeichnet Veränderungen des Magnetfelds um Ihren Körper herum auf. Mithilfe dieser Veränderungen erzeugt der Computer eine Serie detaillierter Bilder. Jedes Bild sieht aus wie ein Schnitt durch Ihren Körper. Auch 3D-Aufnahmen des Körperinneren sind möglich. Im Gegensatz zu CT-Scans und PET-Scans kommt bei einer MRT keine Röntgenstrahlung zum Einsatz.

  • Für eine MRT werden keine Röntgen- oder sonstige Strahlen verwendet und sie ist für gewöhnlich sehr sicher

  • MRT-Aufnahmen sind in der Regel detaillierter als ein CT-Scan, die MRT dauert allerdings länger und ist mit mehr Unannehmlichkeiten verbunden

  • Aufgrund der starken Magneten kann keine MRT durchgeführt werden, wenn Sie bestimmte Metallobjekte in Ihrem Körper haben

  • Bei den meisten MRT-Geräten werden Sie in eine enge Röhre geschoben. Manche Menschen werden hierbei ängstlich (klaustrophobisch) und können diese Untersuchung nicht durchführen lassen

  • Manche MRT-Geräte haben eine größere Öffnung („offene MRT“), was weniger unangenehm ist

Warum ist eine MRT erforderlich?

Statt eines CT-Scans kann eine MRT durchgeführt werden, wenn bei folgenden Diagnosen detailliertere Bilder erforderlich sind:

  • Störungen im Gehirn, Rückenmark, in den Muskeln und der Leber

  • Störungen der weiblichen Fortpflanzungsorgane

  • Brüche der Hüftknochen und des Beckens

  • Probleme mit den Gelenken, wie Risse oder Verstauchungen

  • Blutungen oder Infektionen

Ärzte können sich für eine MRT statt eines CT-Scans entscheiden, wenn:

  • Sie eine allergische Reaktion auf das für den CT-Scan verwendete Kontrastmittel (wie Niesen, ein Hautausschlag oder Atemprobleme) haben

  • Sie schwanger sind (CT-Scans sind im Gegensatz zur MRT mit Strahlungen verbunden)

Wie läuft eine MRT ab?

Vor der Untersuchung

Leeren Sie Ihre Taschen und legen Sie Schmuck, Gürtel und alle anderen metallischen Gegenstände ab. Ihre Kleidung können Sie meist anbehalten.

Bisweilen wird eine Flüssigkeit (paramagnetisches Kontrastmittel genannt) in eine Vene oder ein Gelenk gespritzt. Durch das MRT-Kontrastmittel sind bestimmte Teile des Körpers auf den Bildern besser sichtbar.

Wenn Sie sich im engen MRT-Gerät unwohl fühlen, kann Ihnen der Arzt ein Mittel zur Entspannung geben.

Während der Untersuchung

  • Liegen Sie ruhig auf einem Tisch, während sich dieser durch ein großes, röhrenartiges Aufnahmegerät bewegt

  • Gegen die lauten, klopfenden Geräusche des Aufnahmegeräts können Sie Kopfhörer oder Ohrstöpsel tragen

  • Sie können gebeten werden, zu bestimmten Zeitpunkten die Luft anzuhalten

Eine Aufnahme dauert 20 bis 60 Minuten.

Nach der Untersuchung

Können Sie Ihre üblichen Aktivitäten wieder aufnehmen.

Welche Probleme sind mit den MRT-Untersuchungen verbunden?

Langsamer als CT-Scans

MRT-Untersuchungen dauern länger als CT-Scans. In Notfällen, wenn schnelle Ergebnisse benötigt werden, wie bei einer schweren Verletzung oder einem Schlaganfall, werden sie für gewöhnlich nicht eingesetzt.

Kleiner, enger Raum

Die meisten MRT-Aufnahmegeräte sind klein und eng. Während der Aufnahme können Sie sich klaustrophobisch fühlen (Angst vor beengten Räumen zeigen), auch wenn Sie davor normalerweise keine Angst haben. Sehr große Personen passen womöglich nicht in das Aufnahmegerät.

Manche MRT-Aufnahmegeräte verfügen über eine größere Röhre, die auf einer Seite offen ist (offene MRT). Deren Bilder sind jedoch nicht so deutlich wie die von herkömmlichen Aufnahmegeräten.

Probleme mit dem Magnetfeld

Wenn Sie bestimmte Metallobjekte im Körper tragen, könnte das Magnetfeld des MRT ein Problem darstellen. Der MRT-Techniker fragt Sie nach allen Metallobjekten, die Sie im Körper haben. Manche Metalle sind sicher, andere nicht. Die Techniker haben eine ausführliche Liste, welche Gegenstände für das jeweilige MRT-Gerät sicher sind. Im Allgemeinen ist eine MRT jedoch problematisch bei:

  • Medizinischen Geräten, die durch Magnete kontrolliert werden, wie Herzschrittmacher, Defibrillatoren oder Cochlea-Implantate—das MRT kann die Funktion des Geräts stören

  • Medizinischen Geräten mit Kabeln oder anderen Metallen, die Strom leiten—durch das MRT kann sich das Gerät erhitzen und Sie verbrennen

  • Metallen wie Eisen, die von einem Magneten angezogen werden können—das MRT kann das Metall in Ihrem Körperinneren bewegen

Einige medizinische Geräte sind bei MRT-Untersuchungen sicher, wie herkömmliche Zahnimplantate, künstliche Hüften und Stäbe zur Richtung der Wirbelsäule.

Gegebenenfalls Reaktionen auf das Kontrastmittel

Eine allergische Reaktion auf das Kontrastmittel, das bei einer MRT verwendet wird, ist weniger wahrscheinlich als bei einem CT-Scan. Es kann jedoch zu Kopfschmerzen, einem Schwindelgefühl, Magenproblemen, Schmerzen oder einem ungewöhnlichen Geschmack im Mund kommen. In seltenen Fällen kann eine Schädigung der Nieren entstehen. Dies ist wahrscheinlicher, wenn Sie bereits Probleme mit den Nieren haben.

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