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Nicht funktionsfähige Nebennierengeschwulste

Von

Ashley B. Grossman

, MD, University of Oxford; Fellow, Green-Templeton College

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Okt 2020| Inhalt zuletzt geändert Okt 2020
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Kurzinformationen
Quellen zum Thema

Nicht funktionsfähige Nebennierengeschwulste sind Auswüchse der Nebennieren ohne Hormonwirkung.

Nicht funktionsfähige Nebennierengeschwulste können gutartig oder bösartig sein. Einige dieser Geschwülste sind Zysten. Andere werden durch Blutungen oder Infektionen hervorgerufen.

Meist haben die Betroffenen nur dann Symptome, wenn eine übermäßig starke Blutung Ursache für das Entstehen der Geschwulst ist. In diesem Fall kommt es zu Bauchschmerzen und manchmal zu Schwäche- und Schwindelanfällen.

Häufig werden diese Geschwülste festgestellt, wenn aus anderen medizinischen Gründen eine Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) durchgeführt wird. In den meisten Fällen können jedoch präzise bildgebende Verfahren anzeigen, ob die Wucherung bösartig ist oder nicht. Wird eine Geschwulst gefunden, wird mithilfe von Blutuntersuchungen die Funktion der Nebennieren bestimmt.

Die Behandlung richtet sich nach der Größe der Geschwulst. Über 4 Zentimeter große Wucherungen werden in der Regel operativ entfernt. Geschwülste mit einer Größe von weniger als 2 Zentimetern werden meist belassen. Bei den Betroffenen wird dann durch Blutuntersuchungen kontrolliert, ob die Geschwulst übermäßig stark Hormone ausschüttet. Bei Betroffenen, deren Nebennierengeschwulste eine dazwischen liegende Größe und normale Hormonwerte aufweisen, werden neben regelmäßigen Blutuntersuchungen auch bildgebende Verfahren angewendet, um zu überprüfen, ob die Geschwulst wächst. Wenn eine kleine Tumorgeschwulst auf über 4 Zentimeter anwächst oder wenn die Hormonspiegel ansteigen und Symptome verursachen, dann muss der Tumor wahrscheinlich entfernt werden.

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