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Magnetresonanztomographie (MRT) des Herzens

Von

Michael J. Shea

, MD, Michigan Medicine at the University of Michigan ;


Thomas Cascino

, MD, MSc, University of Michigan

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Okt 2019| Inhalt zuletzt geändert Okt 2019
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Die Magnetresonanztomographie (MRT) nutzt ein starkes Magnetfeld und Radiowellen, um detaillierte Bilder von Herz und Brust zu erzeugen. Dieses teure und hochtechnologische Verfahren wird in erster Linie eingesetzt, um komplexe Herzkrankheiten zu untersuchen, die meistens angeboren sind (kongenitale Herzerkrankungen), sowie um zwischen gesundem und krankem Gewebe zu unterscheiden.

Eine MRT hat einige Nachteile. Die Erstellung von MRT-Aufnahmen dauert länger als Aufnahmen mit der Computertomographie (CT) und die Bilder sind durch die permanenten Herzbewegungen verschwommener als bei einem CT-Scan. Modernere MRT-Scans, die zeitlich auf bestimmte Phasen des Elektrokardiogramms abgestimmt sind (synchronisierte MRT, MRT-Gating), ermöglichen jedoch viel schärfere Aufnahmen als konventionelle MRT-Scans. Eine MRT kann nicht eingesetzt werden, wenn Menschen bestimmte Metallobjekte, wie Schrittmacher, Cochlea-Implantat, implantierte Medikamentpumpen oder neurale Stimulatoren, Metallklammern zur Behandlung eines Aneurysmas im Gehirn oder Granatsplitter im Körper haben.

Die Magnetresonanzangiographie (MRA) ist eine Art von MRT, deren Schwerpunkt auf den Blutgefäßen statt auf den Organen liegt. Eine MRA erzeugt Bilder von den Blutgefäßen und dem Blutfluss mit ähnlicher Qualität wie eine herkömmliche Angiographie, das Verfahren ist aber nicht invasiv. Mithilfe der MRA können Ausbuchtungen (Aneurysmen) in der Aorta, Verengungen der Arterien, die die Nieren versorgen (Nierenstenose), sowie Verengungen und Verschlüsse der Arterien entdeckt werden, die das Herz (koronare Herzkrankheit) oder die Arme und Beine (periphere arterielle Verschlusskrankheit) versorgen. Bei einigen MRA-Verfahren muss ein Kontrastmittel (eine Substanz, durch die Organe und Strukturen auf der MRT besser zu sehen sind) in eine Armvene gespritzt werden. Menschen mit Nierenproblemen sollten aufgrund des Risikos schwerer Nebenwirkungen von Haut, Gelenken, Augen und Innenorganen (nephrogene systemische Fibrose) kein MRA-Kontrastmittel gespritzt bekommen. Durch neuere Kontrastmittel, bei denen dieses Risiko nicht besteht, kann der Test auch für Patienten mit Nierenproblemen zur Verfügung gestellt werden.

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