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Pityriasis rosea

Von

Shinjita Das

, MD, Harvard Medical School

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Nov 2018| Inhalt zuletzt geändert Nov 2018
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Kurzinformationen
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Quellen zum Thema

Pityriasis rosea ist eine Hauterkrankung, die mit einer Vielzahl schuppender, rosa- oder hautfarbener Flecken auf der Haut einhergeht.

  • Pityriasis rosea kann durch eine Virusinfektion ausgelöst werden.

  • Die häufigsten Symptome sind Juckreiz und eine anfänglich große, haut- oder rosafarbige, kreisrunde Plaque, der multiple Plaques auf dem Rumpf folgen.

  • Die Diagnose gründet auf den Symptomen.

  • Unbehandelt geht diese Krankheit gewöhnlich von selbst wieder weg, und leichter Juckreiz kann durch künstliches oder natürliches Sonnenlicht gelindert werden.

Die Ursache von Pityriasis rosea ist nicht sicher bekannt, möglicherweise ist sie aber mit einer Infektion mit dem humanen Herpesvirus Typ 6, 7 oder 8 verbunden. Dennoch scheint die Krankheit nicht ansteckend zu sein. Pityriasis rosea tritt am häufigsten bei Menschen zwischen dem 10. und 35. Lebensjahr auf. Pityriasis rosea betrifft Frauen häufiger als Männer.

Bei Frauen, die während der Schwangerschaft Pityriasis rosea bekommen (insbesondere während der ersten 15 Schwangerschaftswochen) kann es zu einer Frühgeburt oder einerTotgeburt kommen.

Symptome

Die Pityriasis rosea setzt mit einer rosa- oder hautfarbenen Hauterscheinung von zwei bis zehn Zentimetern Durchmesser ein, die Mediziner Herold- oder Mutterfleck nennen. Die rosa- oder hautfarbene Färbung ist bei Menschen mit dunklerer Haut nicht offensichtlich. Dieser runde oder ovale Ausschlag tritt in der Regel am Rumpf auf. Manchmal erscheint der Fleck ohne vorherige Symptome, aber manche Menschen haben einige Tage vor Auftreten des Flecks ein vages Krankheitsgefühl, Appetitverlust, Fieber, Kopfschmerzen und manchmal Gelenkschmerzen.

Binnen einer bis zwei Wochen folgen zahlreiche ähnliche, jedoch kleinere Herde an anderen Körperstellen. Diese Sekundärherde erscheinen vor allem auf dem Rumpf, insbesondere längs der Wirbelsäule, und gehen strahlenförmig von ihr aus. Bei Kindern beginnen die Flecken für gewöhnlich in der Leistenbeuge oder an den Unterarmen, von wo aus sie sich auswärts ausbreiten. Bei Kindern und schwangeren Frauen tritt wenig oder gar keine Vernarbung auf. Die meisten Menschen mit Pityriasis rosea haben mäßigen Juckreiz, bei anderen kann dieser heftig sein.

Diagnose

  • Untersuchung durch den Arzt

Die Diagnose von Pityriasis rosea basiert gewöhnlich auf dem Aussehen des Ausschlags, besonders der Heroldflecken.

Prognose

Normalerweise klingt der Ausschlag nach fünf Wochen ohne Behandlung von selbst wieder ab, er kann aber auch zwei Monate und länger bestehen bleiben.

Behandlung

  • Sonnenlicht, künstliche UV-Bestrahlung oder topische (auf die Haut aufgetragene) Kortikosteroide gegen Juckreiz

Sonnenlicht oder künstliche UV-Bestrahlung können den Heilungsprozess beschleunigen und den Juckreiz lindern.

Falls nötig, kann der Juckreiz mit anderen Standardmethoden gelindert werden (siehe Behandlung des Juckreizes). Zur Linderung des Juckreizes können kurzfristig auch direkt auf die Haut aufgetragene (topische) Kortikosteroide angewendet werden.

Zur Behandlung von sehr heftigem Juckreiz können Kortikosteroide oral eingenommen werden.

Schwangeren Frauen mit Pityriasis rosea sollte Acyclovir, ein antivirales Medikament, verschrieben werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass die Behandlung mit einem antiviralen Medikament das Risiko einer Frühgeburt oder einer Totgeburt nicht verringert.

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