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Nasennebenhöhlenkrebs

Von

Bradley A. Schiff

, MD, Montefiore Medical Center, The University Hospital of Albert Einstein College of Medicine

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Feb 2020| Inhalt zuletzt geändert Feb 2020
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Kurzinformationen
Quellen zum Thema

Nasennebenhöhlenkrebs ist eine Krebserkrankung der Nasennebenhöhlen, die in der Regel in den Kieferhöhlen und Siebbeinhöhlen auftritt.

Nasennebenhöhlenkrebs ist in den Vereinigten Staaten selten und tritt häufiger in Japan und bei den Bantu-Völkern in Südafrika auf. Die Ursache ist ungewiss, doch es erkranken mehr Menschen, die regelmäßig Tabak rauchen oder den Rauch bestimmter Holzarten sowie Metallstaub einatmen. Das humane Papillomavirus (HPV) und das Epstein-Barr-Virus (EBV) können manchmal eine Rolle spielen. Eine chronische Nebenhöhlenentzündung gilt nicht als krebsauslösend.

Lage der Nebenhöhlen

Lage der Nebenhöhlen

Symptome

Die Symptome von Nasennebenhöhlenkrebs werden durch den Druck des Tumors auf die umliegenden Strukturen verursacht und umfassen Folgendes:

  • Schmerzen

  • Das Gefühl einer Verstopfung der Nase

  • Doppeltsehen

  • Nasenbluten

  • Ohrenschmerzen oder Völlegefühl im Ohr

  • Taubheit oder Kribbeln im Gesicht

  • Lockerung der oberen Zähne unterhalb der betroffenen Nebenhöhle

Bei den meisten Menschen treten erst dann Symptome auf, wenn die Krebserkrankung schon weit fortgeschritten ist, da die Nasennebenhöhlen dem Krebs im Frühstadium genügend Platz bieten, ohne dass Druck auf umliegende Strukturen ausgeübt wird.

Diagnose

  • Bildgebende Verfahren

  • Biopsie

Bildgebende Verfahren (in der Regel Computertomographie und Magnetresonanztomographie) dienen der Lokalisierung des Tumors und der Beurteilung der Ausbreitung. Zur Bestätigung einer Krebserkrankung wird eine Biopsie durchgeführt, bei der etwas Gewebe entnommen und mikroskopisch untersucht wird. Für die visuelle Untersuchung, Biopsie und manchmal auch für die Entfernung des Tumors wird ein flexibler Betrachtungsschlauch verwendet, der als Endoskop bezeichnet wird.

Prognose

Je eher Nasennebenhöhlenkrebs behandelt wird, desto besser ist die Prognose. Grundsätzlich jedoch ist die Überlebensrate schlecht. Insgesamt überleben etwa 60 % der an Nasennebenhöhlenkrebs erkrankten Personen länger als 5 Jahre.

Behandlung

  • Operation

  • Strahlentherapie

  • Chemotherapie

Nebenhöhlenkarzinome werden durch eine Kombination aus Operation und Strahlentherapie behandelt. Neue Fortschritte bei Operationstechniken gestatten es Ärzten, einige Tumoren mithilfe eines Endoskops vollständig durch die Nase zu entfernen. Dies kann unbeteiligte Bereiche des Gesichts (z. B. das Auge) erhalten, was zu einem besseren Erscheinungsbild und besserer Funktionsfähigkeit nach dem chirurgischen Eingriff führt. Eine Strahlentherapie wird nach einem chirurgischen Eingriff durchgeführt, wenn der Tumor mit hoher Wahrscheinlichkeit erneut auftreten dürfte. Ärzte können eine Strahlen- oder Chemotherapie als Erstbehandlung einsetzen, wenn eine Operation nicht wirksam oder für bestimmte Tumoren zu schwierig wäre.

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