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Zahnen

Von

Christopher P. Raab

, MD, Sidney Kimmel Medical College at Thomas Jefferson University

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Okt 2019| Inhalt zuletzt geändert Okt 2019
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Kurzinformationen
Quellen zum Thema

Kinder bekommen ihren ersten Zahn in der Regel im Alter von 6 Monaten und entwickeln normalerweise bis zum Alter von 2 1/2 Jahren ein vollständiges Milchgebiss mit 20 Zähnen.

Bevor ein neuer Zahn erscheint, weinen viele Kinder, sind reizbar, schlafen und essen schlecht. Wenn der Zahn durchbricht, haben viele Kinder gerötetes und schmerzendes Zahnfleisch, lassen Speichel aus dem Mund fließen und kauen ununterbrochen auf Gegenständen wie Spielzeug und den Querstreben ihrer Krippe herum.

Tabelle
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Zahndurchbruchzeiten von Milchzähnen

Zähne

Alter beim Zahndurchbruch*

Untere Schneidezähne (untere mittlere Inzisoren)

5–9 Monate

Obere Schneidezähne (obere mittlere Inzisoren)

8–12 Monate

Obere seitliche Schneidezähne (obere seitliche Inzisoren)

10–12 Monate

Untere seitliche Schneidezähne (untere seitliche Inzisoren)

12–15 Monate

Erste Backenzähne (erste Molaren)

10–16 Monate

Eckzahn oder Hundszahn

16–20 Monate

Zweite Backenzähne (zweite Molaren)

20–30 Monate

* Das Alter des Babys bei Zahndurchbruch kann stark variieren. Kinder erhalten ein vollständiges Milchzahngebiss mit 20 Milchzähnen.

Das Zahnen löst kein Fieber aus (Temperatur über 38 °C). Kinder mit Fieber und besonders unruhige Kinder sollten von einem Arzt auf eine Infektion hin untersucht werden lassen, denn diese Symptome sind nicht durch das Zahnen bedingt.

Wussten Sie ...

  • Anders als oft angenommen löst das Zahnen kein Fieber aus.

Das Kauen auf Gegenständen, die hart (z. B. Kekse für zahnende Kinder) oder kalt sind (z. B. ein Zahnring aus hartem Gummi oder mit Gel) kann einem zahnenden Kind Erleichterung verschaffen. Hilfreich kann es auch sein, die Zahnleiste des Kindes mit den Fingern oder Eis zu massieren. Bei sehr starken Schmerzen kann den Kindern mit nach Gewicht dosiertem Acetaminophen oder Ibuprofen geholfen werden.

Zahnungsgele werden nicht empfohlen, da sie zur Schmerzlinderung nicht besser wirken als andere Maßnahmen, und manche Gels die potenziell gefährliche Substanz namens Benzocain enthalten. Benzocain kann in seltenen Fällen eine schwerwiegende Krankheit namens Methämoglobinämie nach sich ziehen, bei der die Fähigkeit des Blutes, Sauerstoff zu transportieren, beeinträchtigt wird.

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