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Übersicht über psychosoziale Störungen bei Jugendlichen

Von

Sharon Levy

, MD, MPH, Harvard Medical School

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Feb 2019| Inhalt zuletzt geändert Feb 2019
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Psychologische und soziale Probleme, insbesondere Verhaltens- und Schulprobleme, treten während der Jugend so oft auf wie zu keiner Zeit während der Kindheit. Jugendliche sind um einiges unabhängiger und mobiler und die Erwachsenen können wesentlich weniger direkt Kontrolle auf sie ausüben. Wenn das Fehlverhalten schwerwiegend wird und vermehrt auftritt, sollten die Jugendlichen von einem Psychologen auf eine psychosoziale Störung untersucht werden. Insbesondere Depression, Angst und Essstörungen kommen im Jugendalter häufig vor. Jugendliche mit Angst oder affektiven Störungen können körperliche Symptome wie Müdigkeit oder chronische Müdigkeit, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen sowie Bauch- oder Brustschmerzen aufweisen.

Oft kommt es bei Jugendlichen zur Depression, weshalb die Ärzte im Rahmen der Untersuchung aktiv nach Anzeichen für eine Depression suchen.

Selbstmord ist selten, jedoch kommen die Gedanken daran (Selbstmordgedanken) häufiger vor. Suizidgedanken erfordern eine sofortige Beurteilung des psychischen Gesundheitszustands; von den Eltern sollte nicht erwartet werden, dass sie allein feststellen können, wie „schwer“ das Problem ist.

Angstzustände manifestieren sich häufig im Jugendalter, so auch affektive Störungen und Störverhalten, z. B. abweisendes Trotzverhalten und Verhaltensstörungen.

Denkstörungen, bei der die Person Schwierigkeiten hat, zwischen Fantasie und Wirklichkeit zu unterscheiden (die als Psychose bezeichnet werden) setzen meist im Jugend- oder frühen Erwachsenenalter ein. Die erste Episode einer Psychose wird als psychotischer Schub bezeichnet. Schizophrenie und schizoaffektive Störung sind Beispiele für Denkstörungen. Zeiträume mit Psychose können mit Drogenmissbrauch in Zusammenhang stehen. In diesen Fällen hört die Psychose gegebenenfalls nach einer Weile auf. Psychotische Episoden können bei Marihuana auftreten, insbesondere essbaren Produkten.

Essstörungen treten häufig auf, insbesondere bei Mädchen, und können lebensbedrohlich sein. Einige Jugendliche strengen sich extrem an, Symptome einer Essstörung zu verstecken, wie erhebliche Einschränkung der Nahrungsaufnahme, Abführen nach dem Essen, Verwendung von Abführmitteln oder extreme körperliche Anstrengung.

Ärzte können diese Probleme häufig feststellen. Sie können praktische Ratschläge erteilen und bei Bedarf die Jugendlichen zu einer Behandlung durch Spezialisten ermutigen.

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