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Hüftgelenksdysplasie

Von

Simeon A. Boyadjiev Boyd

, MD, University of California, Davis

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Sep 2017| Inhalt zuletzt geändert Okt 2017
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Die Knochen der Hüfte können sich bei Geburt falsch entwickelt haben.

Bei der angeborenen Hüftdysplasie sind die Hüftpfanne und der Kopf des Oberschenkelknochens (Hüftgelenkskopf), die normalerweise das Hüftgelenk bilden, voneinander getrennt. Dies geschieht häufig, wenn die Hüftpfanne so flach ausgebildet ist, dass der Hüftkopf aus ihr herausrutscht. Eine Dysplasie der Hüfte tritt häufiger auf bei:

  • Neugeborenen, die in Steißlage entbunden wurden (mit dem Po zuerst)

  • Neugeborenen, die andere Deformitäten haben (z. B. Geburtsfehler der Füße oder Probleme mit dem Hals)

  • Neugeborenen, die nahe Verwandte mit dem Defekt haben

Alle Neugeborenen werden auf Hüftdysplasien untersucht. Der Arzt kann den Fehler entdecken, indem er eine Reihe von bestimmten Bewegungen mit den Hüften des Neugeborenen ausführt. Das rechte und das linke Bein und auch die rechte und linke Hüfte sehen bei Kindern mit Hüftdysplasie oft unterschiedlich aus. Neugeborene mit einem hohen Risiko für eine Hüftdysplasie, besonders Säuglinge, die in Steißlage geboren wurden, Babys mit anderen Deformitäten und Mädchen, bei denen eine Hüftdysplasie in der Familie vorkommt, sollten im Alter von 6 Wochen eine Ultraschalluntersuchung ihrer Hüften erhalten.

Wenn der Arzt bei der Untersuchung des Säuglings eine Anomalie feststellt, sind zudem Tests mit bildgebenden Verfahren erforderlich. Bei Säuglingen unter 4 Monaten kann die Diagnose einer Hüftdysplasie mithilfe einer Ultraschalluntersuchung bestätigt werden. Bei Säuglingen über 4 Monaten kann eine Röntgenuntersuchung vorgenommen werden.

Die frühe Behandlung einer Hüftdysplasie ist wichtig, damit später nicht operiert werden muss. Die beste Behandlungsmöglichkeit ist der frühe Einsatz einer Pavlik-Bandage. Die Pavlik-Bandage ist ein weiches Gestell, das die Knie des Säuglings nach außen und zur Brust heranzieht. Das Wickeln mit drei Windeln zugleich (eine ältere Behandlungsmethode) oder mit Windeln mit Einlagen wird heute nicht mehr empfohlen. Bleibt der Defekt allerdings auch nach dem sechsten Lebensmonat noch bestehen, wird die Hüfte in der Regel operativ in ihre normale Stellung gebracht.

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