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Für die Versorgung zuständige Personen: Familie und Freunde

Von

Debra Bakerjian

, PhD, APRN, University of California Davis

Überprüft/überarbeitet Okt 2022
DIE AUSGABE FÜR MEDIZINISCHE FACHKREISE ANSEHEN
Quellen zum Thema

Einige ältere Menschen haben Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn, die bereit und in der Lage sind, Hilfe und Versorgung bereitzustellen. Diese Personen können als Betreuungspersonen bezeichnet werden. Gelegentlich helfen Mitglieder religiöser oder sonstiger Gruppen oder übernehmen kostenfrei oder gegen geringe Kosten insgesamt die Rolle der Betreuungsperson. Betreuungspersonen können älteren Menschen bei einfachen Aktivitäten helfen (wie z. B. beim Essen, Anziehen und Baden) oder bei Arbeiten im Haushalt (wie z. B. beim Kochen, Hausputz, Einkaufen, Bezahlen von Rechnungen und Rasenmähen) und anderen Aufgaben (z. B. der ordnungsgemäßen Einnahme von verordneten Medikamenten).

Im Jahr 2020 haben schätzungsweise 39 Millionen Amerikaner als unbezahlte Betreuungspersonen für jemanden ab 50 Jahren gearbeitet. Sie können entweder Versorgung für wenige Stunden pro Woche oder rund um die Uhr bereitstellen.

Die meisten Betreuungspersonen sind Familienangehörige Familienangehörige als Betreuungspersonen für ältere Menschen Familienangehörige spielen als Betreuungspersonen eine wichtige Rolle bei der Versorgung von chronisch kranken älteren Menschen. Auch wenn Nachbarn und Freunde eventuell helfen können, übernehmen... Erfahren Sie mehr wie Ehepartner oder Kinder der betreuten Person, und die meisten sind Frauen. Ungefähr zwei Drittel der Betreuungspersonen sind zusätzlich zu der bereitgestellten Versorgung in Voll- oder Teilzeit beschäftigt.

Es kann schwierig sein, zu ermitteln, ob eine ältere Person Versorgung benötigt oder nicht. Bei dieser Entscheidung kann es besorgten Familienangehörigen helfen, die ältere Person dabei zu beobachten, wie gut sie die folgenden Tätigkeiten ausführen kann:

  • Essen: Weist die Kleidung häufig Essensflecke auf? Verliert die Person ohne eine offensichtliche Erklärung an Gewicht?

  • Vom Stuhl oder Bett aufstehen bzw. sich hinsetzen oder hinlegen: Wippt die Person mehrere Male vor und zurück, bevor sie tatsächlich aufsteht? Werden Möbelstücke oder andere Objekte als Stütze genutzt? Macht das Hinsetzen den Eindruck, als würde sich die Person rückwärts auf den Stuhl fallen lassen? Stürzt die Person beim Verlassen des Bettes oder beim Aufstehen von einem Stuhl häufig?

  • Toilettenbenutzung: Ist die Kleidung verschmutzt oder feucht?

  • Baden: Sind Haut und Haare der Person schmutzig?

  • Körperpflege: Sieht die Person zerzaust oder ungepflegt aus?

  • Gehen: Macht die Person einen unsicheren Eindruck oder kommt es zu Stürzen?

  • Einnahme verschriebener Medikamente: Halten verordnete Arzneimittel länger, als sie sollten? Sind verordnete Arzneimittel schneller aufgebraucht, als sie sollten? Werden Pillen/Tabletten in einem Behälter vermischt? Sind vom gleichen Medikament mehrere Schachteln vorhanden?

  • Benutzung des Telefons: Scheint die Person Telefongespräche verstehen zu können? Werden Anrufe stets beantwortet, wenn bekannt ist, dass die Person zu Hause ist?

  • Umgang mit Geld: Bleiben Rechnungen unbezahlt, was zu Mahnungen führt? Wurde die Person wiederholt über Kontoüberziehungen benachrichtigt?

  • Einkauf von Lebensmitteln und Zubereitung von Speisen: Stehen ausreichend Nahrungsmittel zur Verfügung? Werden Nahrungsmittel über ihr Ablaufdatum hinaus aufbewahrt? Weisen Töpfe und Pfannen wiederholt Spuren von angebranntem Essen auf? Wurde der Herd angelassen?

  • Wäsche waschen: Ist die Kleidung sauber?

Belohnungen und Herausforderungen

Die Betreuung von Familienangehörigen Belastungen durch die Pflege Familienangehörige spielen als Betreuungspersonen eine wichtige Rolle bei der Versorgung von chronisch kranken älteren Menschen. Auch wenn Nachbarn und Freunde eventuell helfen können, übernehmen... Erfahren Sie mehr kann eine sehr dankbare Aufgabe sein, auch wenn es harte Arbeit ist und Stress verursacht. Viele Menschen entscheiden sich, einen Ehepartner, Lebenspartner oder Elternteil aus Liebe und Respekt zu betreuen. Sie finden in ihrem eigenen Leben eine neue Bedeutung, indem sie im Leben einer anderen Person etwas bewirken, selbst wenn ihre Bemühungen nicht immer gewürdigt werden. Allerdings kann niemand jemals vollständig auf die Herausforderungen einer Betreuung vorbereitet sein.

Eine Person zu betreuen, kann physisch, mental, finanziell und emotional anspruchsvoll sein, wie in den folgenden Situationen dargestellt wird:

  • Betreuungspersonen müssen eventuell alle Arbeiten im Haushalt übernehmen, die Person anziehen und baden, sicherstellen, dass die Person die Medikamente wie verschrieben einnimmt, sich um die Finanzen der Person kümmern oder eine Kombination aus diesen Tätigkeiten.

  • Sie brauchen eventuell ihre gesamten Ersparnisse auf, während sie einen abhängigen Elternteil oder Ehepartner versorgen, oder sie müssen für die Betreuung der Person ihren Job aufgeben.

  • Sie müssen eventuell fortwährend auf die emotionalen Bedürfnisse der Person eingehen.

  • Sie müssen eventuell Aktivitäten aufgeben, die ihnen selbst Freude bereiten.

  • Familienangehörige können sich darüber uneinig sein oder streiten, wer die Versorgung bereitstellen oder dafür bezahlen soll sowie über andere Versorgungsaspekte.

Die Anforderungen können noch schwieriger sein, wenn die Betreuungsperson selbst geschwächt ist, unerwartet oder widerwillig in ihre Rolle gedrängt wurde oder sie jemanden versorgen muss, der nicht kooperativ oder aggressiv ist.

Die vielen Verantwortlichkeiten und Konflikte, die mit der Versorgung einer älteren Person einhergehen, können eine Betreuungsperson isolieren, Beziehungen beeinträchtigen und Jobmöglichkeiten bedrohen. Sie können zu wachsendem Ärger, Frust, Schuldgefühlen, Angstgefühl, Stress, Depression und einem Gefühl von Hilflosigkeit und Erschöpfung führen. Diese Gefühle werden manchmal als „Betreuungsperson-Burnout“ bezeichnet. Burnout kann jederzeit jeden treffen, ist jedoch wahrscheinlicher, wenn die Person, die versorgt wird, nicht allein gelassen werden kann oder in der Nacht nicht durchschläft und eventuell aufsteht. Im schlimmsten Fall, wenn die Betreuungspersonen nicht wissen, wo oder wie sie Hilfe erhalten können, kann Burnout zu einer schlechten Versorgung, zum Imstichlassen und sogar zur Misshandlung von älteren Menschen Misshandlung von älteren Menschen führen.

Um festzulegen, wie die von der älteren Person benötigte Hilfe bereitgestellt wird, und um ein Burnout der Betreuungsperson Zur Vermeidung von Burnout bei der Betreuungsperson Zur Vermeidung von Burnout bei der Betreuungsperson zu vermeiden, müssen Betreuungspersonen häufig mit unterschiedlichen medizinischen Fachkräften sprechen, wie etwa mit einem Sozialarbeiter, einem Case Manager/Pflegeberater Geriatrische Case Manager Die Bereitstellung medizinischer Versorgung für ältere Menschen kann kompliziert sein. Menschen haben häufig viele verschiedene Ärzte und medizinische Fachkräfte an unterschiedlichen Standorten... Erfahren Sie mehr (einem Spezialisten, der darin ausgebildet ist, sicherzustellen, dass ältere Menschen all die Hilfe und Versorgung erhalten, die sie benötigen), dem Allgemeinarzt, einer Krankenpflegekraft und/oder Physio- und Ergotherapeuten. Betreuungspersonen können auch Strategien anwenden, um sich selbst auf die Betreuung vorzubereiten und um ein Betreuungsperson-Burnout zu vermeiden.

Zur Vermeidung von Burnout bei der Betreuungsperson

Betreuungspersonen können wie folgt dazu beitragen, ein Burnout zu vermeiden:

Betreuung trotz großer Entfernung

In einer modernen, mobilen Gesellschaft leben Familienangehörige manchmal Hunderte oder sogar Tausende von Kilometern auseinander. Solche Entfernungen verkomplizieren die Bemühungen, sicherzustellen, dass ältere Familienmitglieder die von ihnen benötigte Versorgung erhalten. Betreuungspersonen, die weit entfernt wohnen – im Normalfall erwachsene Kinder – stehen vor großen Herausforderungen.

Eine gute Kommunikation aufrechtzuerhalten ist häufig schwierig. Familienangehörige können das Gefühl haben, dass sie nie einen vollständigen oder genauen Eindruck davon erhalten, wie die ältere Person zurechtkommt oder was diese benötigt. Selbst wenn die Bedürfnisse verstanden werden, können Familienmitglieder das Gefühl haben, dass es wenig gibt, das sie für die ältere Person tun können, solange sie nicht selbst vor Ort sind.

Familienangehörige können verschiedene Schritte unternehmen, damit die Hilfestellung über die Entfernung hinweg weniger Sorgen bereitet:

  • Vereinbarung regelmäßiger Zeiten für Telefonanrufe, die für alle Seiten beruhigend sein können

  • Kommunikation per E-Mail oder Videokonferenzen

  • Eine Person finden, die den Angehörigen regelmäßig besucht und die einwilligt, bei Fragen oder Bedenken umgehend anzurufen

  • Organisieren eines Essenlieferdienstes, falls Einkaufen, die Zubereitung von Mahlzeiten und das Essen Probleme bereiten

  • Installation eines Haussicherheitssystems, wenn die Sicherheit ein Aspekt ist, der Sorgen bereitet

  • Einrichtung eines persönlichen Notfallsystems (medizinisches Alarmsystem), falls Stürze Sorgen bereiten

Außerdem sollten Familienmitglieder Kopien von Patientenverfügungen Vorausverfügungen Gesundheitliche Vorsorgevollmachten sind Rechtsdokumente, die die Wünsche einer Person bezüglich ihrer Entscheidungen über ihre medizinische Versorgung enthalten, falls die Person nicht mehr... Erfahren Sie mehr haben, wie z. B. ein Patiententestament oder eine Betreuungsvollmacht für die medizinische Versorgung, damit sie helfen können, wenn der Angehörige eine Notfallbehandlung benötigt. Familienmitglieder sollten zudem wissen, ob der Angehörige über eine Arztanweisung für lebenserhaltende Maßnahmen Arztanweisungen für lebenserhaltende Maßnahmen (POLST) Die Anordnung zum Verzicht auf Wiederbelebung (VaW), die in der Krankenakte des Patienten verwahrt wird, informiert das medizinische Personal, dass der Patient keine Herz-Lungen-Wiederbelebung... Erfahren Sie mehr (POLST),manchmal auch Medizinische Anweisungen für lebenserhaltende Maßnahmen (MOLST) genannt, verfügt. In diesen Verfügungen wird festgelegt, welche Art von lebenserhaltenden Maßnahmen die Betroffenen wünschen, und sie gelten als ärztliche Anweisung.

Familienangehörige können Hilfe von Personen erhalten, die mit den Ressourcen in der Gemeinde, wo sich der Wohnsitz der älteren Person befindet, vertraut sind. Der Hausarzt der älteren Person kann eventuell dabei behilflich sein, Unterstützung vor Ort zu organisieren. Familienangehörige können auch einen geriatrischen Case Manager beauftragen, die Betreuung und medizinische Versorgung zu beaufsichtigen. Familienangehörige, die sich für eine persönliche Versorgung entscheiden, können einen Krankenurlaub laut dem Gesetz zum Familienurlaub und Beurlaubung aus gesundheitlichen Gründen (Family Medical Leave Act, FMLA) in Anspruch nehmen. In den USA behalten Menschen ihren Arbeitsplatz laut dem FMLA-Gesetz, wenn sie bis zu 12 Wochen unbezahlte Auszeit nehmen, um sich um einen abhängigen Familienangehörigen zu kümmern. Nur große Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, diesen Schutz zu bieten, und es gibt weitere Einschränkungen, wie z. B., ob der Mitarbeiter die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt.

Weitere Informationen

Die folgenden Quellen in englischer Sprache können nützlich sein. Bitte beachten Sie, dass das MANUAL nicht für den Inhalt dieser Quellen verantwortlich ist.

  • Essen auf Rädern: Informationen über den Zugang zu nahrhaften Mahlzeiten und die Überwachung von Personen, deren eingeschränkte Mobilität es schwer macht, Lebensmittel zu kaufen, Mahlzeiten zuzubereiten oder soziale Kontakte aufrechtzuerhalten

  • Gesetz über die Freistellung von der Arbeit aus familiären und gesundheitlichen Gründen (FMLA): Beschreibung der Bestimmungen und Vorschriften des FMLA vom US-amerikanischen Arbeitsministerium

  • AARP: Pflege durch Angehörige: Ressourcen für Familienangehörige von der American Association of Retired Persons (AARP)

  • Eldercare-Suche: Datenbank der US-amerikanischen Administration on Aging mit Dienstleistungen für ältere Menschen und ihre Betreuungspersonen

  • Caregiving in the United States 2020: Daten zur Verbreitung von Betreuungspersonen in den USA, demografische Angaben zu Betreuungspersonen und Betreuten, finanzielle Auswirkungen auf Betreuungspersonen usw., bereitgestellt von der National Alliance for Caregiving (NAC) und der American Association of Retired Persons (AARP)

HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für Patienten. ÄRZTE: DIE AUSGABE FÜR MEDIZINISCHE FACHKREISE ANSEHEN
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