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Betreute Wohngemeinschaften

Von

Debra Bakerjian

, PhD, APRN, Betty Irene Moore School of Nursing, UC Davis

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Jul 2020| Inhalt zuletzt geändert Jul 2020
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Betreute Wohngemeinschaften sind für Menschen konzipiert, die etwas Hilfe bei ihren täglichen Aktivitäten benötigen (z. B. beim Baden, Ankleiden oder bei der ordnungsgemäßen Einnahme ihrer verordneten Arzneimittel). Diese Wohngemeinschaften können älteren Menschen mit Gedächtnisproblemen, die manchmal verwirrt sind oder physische Probleme haben, helfen. Manche Wohngemeinschaften haben spezielle Einheiten für Menschen mit Demenz, in denen die Bewohner sorgfältig überwacht werden können. Betreute Wohngemeinschaften können auch Paaren Unterstützung bieten, die weiterhin zusammenleben möchten, selbst wenn einer oder beide Partner mehr Hilfe benötigt bzw. benötigen, als der andere bereitstellen kann.

Betreute Wohngemeinschaften können klein und gemütlich bis groß und aufwendig sein. Die Bewohner können in einer eigenen Wohnung oder einem Schlafzimmer mit einem Badezimmer wohnen. Sie können ihr Schlafzimmer auch mit einem anderen Bewohner teilen. Diese Wohngemeinschaften bieten Mahlzeiten, Hilfe bei täglichen Aktivitäten (einschließlich Körperpflege) und zudem einige soziale und Freizeitaktivitäten. Mit jedem Bewohner wird ein Dienstplan erstellt, um herauszufinden, welche Dienste und Aktivitäten sie brauchen oder wünschen. Wie viel Beaufsichtigung und medizinische Versorgung bereitgestellt wird und welche speziellen Dienste und Aktivitäten geboten werden, variieren mitunter stark je nach Wohngemeinschaft. Darüber hinaus gelten für diese Wohngemeinschaften je nach US-Bundesstaat unterschiedliche Bestimmungen.

Wenn Menschen eine intensivere Behandlung benötigen, müssen sie gegebenenfalls in eine andere Einrichtung wechseln, wie z. B. ein Krankenhaus oder eine Reha-Klinik. Sofern sie dazu in der Lage sind, können sie später wieder zurück in die betreute Wohngemeinschaft ziehen. Um jedoch ihren Wohnraum zu behalten, während sie fort sind, müssen sie weiterhin dafür bezahlen.

Wussten Sie ...

  • Seniorenresidenzen und betreute Wohngemeinschaften unterliegen je nach Bundesstaat unterschiedlichen Rechtsvorschriften und unterscheiden sich stark hinsichtlich der angebotenen Dienste und Zusatzleistungen.

Menschen, die in betreute Wohngemeinschaften ziehen, benötigen in der Regel Hilfe bei Alltagsverrichtungen, weil sie gesundheitliche Probleme haben, die ihre Fähigkeit für ein selbstständiges Leben beeinträchtigen. Wie viel Hilfe genau bereitgestellt wird, unterscheidet sich zwischen den einzelnen Wohngemeinschaften beträchtlich. Immer häufiger ist das Ziel, älteren Menschen dabei zu helfen, für den Rest ihres Lebens in ihren betreuten Wohngemeinschaften bleiben zu können.

Finanzielle Probleme

Betreutes Wohnen ist normalerweise kostengünstiger als Pflegeheime, da weniger Pflege bereitgestellt wird. Sie können dennoch teuer sein. Medicare übernimmt die Kosten für betreutes Wohnen nicht, doch Medicaid stellt manchmal finanzielle Unterstützung bereit. Viele Langzeitpflegeversicherungen helfen bei der Bezahlung eines signifikanten Teils der Kosten für betreutes Wohnen.

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