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Netzhauterkrankungen - ein Überblick

Von

Sonia Mehta

, MD, Vitreoretinal Diseases and Surgery Service, Wills Eye Hospital, Sidney Kimmel Medical College at Thomas Jefferson University

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Jun 2020| Inhalt zuletzt geändert Jun 2020
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Quellen zum Thema

Die Netzhaut ist das durchsichtige, lichtempfindliche Gewebe im hinteren Teil des Auges. Die Hornhaut und die Linse bündeln Licht auf die Netzhaut. Der mittlere Bereich der Retina (Netzhaut) wird Makula genannt und enthält farbempfindliche Fotorezeptoren (Licht wahrnehmende Sehzellen) in großer Dichte. Diese Zellen werden als Zapfen bezeichnet. Sie produzieren sehr scharfe visuelle Abbildungen und sind für das zentrale und das Farbsehen verantwortlich. Die Peripherie der Netzhaut – der Bereich, der die Makula umgibt – enthält Fotorezeptorzellen. Diese werden als Stäbchen bezeichnet und reagieren auf geringere Lichtintensitäten, sind jedoch nicht farbempfindlich. Die Stäbchen sind für peripheres Sehen und Nachtsicht verantwortlich.

Ein Blick in die Netzhaut

Ein Blick in die Netzhaut

Der Sehnerv leitet die Signale weiter, die von Fotorezeptoren (Stäbchen und Zapfen) in der Netzhaut produziert werden. Jeder Fotorezeptor wird mit dem Sehnerv durch einen winzigen Nervenast verbunden. Der Sehnerv ist mit den Nervenzellen verbunden, die Signale an das Sehzentrum des Gehirns übermitteln; dort werden diese Signale als visuelle Abbildungen interpretiert.

Sehnerv und Netzhaut sind von einem umfangreichen Blutgefäßsystem durchzogen, das sie mit Blut und Sauerstoff versorgt. Ein Teil dieser Blutversorgung stammt aus der Aderhaut (Choroidea), der gefäßreichen Schicht zwischen Netzhaut und Lederhaut, der äußeren weißen Schicht des Auges (Sklera). Die zentrale Netzhautarterie (die andere Hauptblutversorgung der Netzhaut) tritt in der Nähe des Sehnervs in die Netzhaut ein und verzweigt sich dann darin. Blut fließt aus der Netzhaut in die Äste der zentralen Netzhautvene. Die zentrale Netzhautvene verlässt das Auge innerhalb des Sehnervs.

Bei der Untersuchung der Netzhaut einer Person gibt der Arzt Augentropfen ins Auge, um die Pupille zu erweitern. Dies ermöglicht dem Arzt, die Netzhaut mit einem Ophthalmoskop in größerer Einzelheit zu betrachten (wobei Licht durch ein Vergrößerungsglas in den hinteren Teil des Auges geworfen wird).

Erkrankungen der Netzhaut werden oft von einem Ophthalmologen diagnostiziert und behandelt. Ein Ophthalmologe ist ein Arzt, der sich auf die Beurteilung und Behandlung (chirurgischer und nicht-chirurgischer Art) aller Arten von Augenkrankheiten spezialisiert hat. Häufig erfolgt die Behandlung durch einen Ophthalmologen, der auf Erkrankungen der Netzhaut spezialisiert ist.

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Keratitis superficialis punctata
Keratitis superficialis punctata ist eine Augenerkrankung, die durch den Tod kleiner Zellgruppen auf der Oberfläche der Hornhaut (der klaren Hautschicht, die das Auge schützt) verursacht wird. Welche der folgenden Aussagen über Keratitis superficialis punctata ist NICHT richtig?

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