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Epiretinale Membran

(Makula-Pucker; Zellophan-Makulopathie; prämakuläre Fibrose;)

Von

Sonia Mehta

, MD, Vitreoretinal Diseases and Surgery Service, Wills Eye Hospital, Sidney Kimmel Medical College at Thomas Jefferson University

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Mai 2019| Inhalt zuletzt geändert Mai 2019
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Eine epiretinale Membran beschreibt die Bildung einer dünnen Membran über der Netzhaut, die die Sehfähigkeit beeinträchtigt.

Eine epiretinale Membran ist eine dünne Membran oder Narbenschicht, die sich über der Netzhaut (der durchsichtigen, lichtempfindlichen Struktur im hinteren Teil des Auges) bildet und sich dann zusammenzieht, wodurch die darunterliegende Netzhaut faltig wird. Eine epiretinale Membran tritt in der Regel ab einem Alter von 50 Jahren auf und kommt bei Menschen über 75 am häufigsten vor.

Verschiedene Erkrankungen können eine Faltenbildung der Netzhaut verursachen oder dazu beitragen, darunter die folgenden:

In den meisten Fällen kann jedoch keine eindeutige Ursache der epiretinalen Membran festgestellt werden.

Symptome

Zu den Symptomen der epiretinalen Membran kann eine verschwommene oder verzerrte Sicht gehören (dabei können gerade Linien zum Beispiel gewellt erscheinen). Viele Menschen haben das Gefühl, als ob sie durch eine Plastikfolie oder Zellophan blicken würden.

Diagnose

  • Untersuchung des Auges durch den Arzt

  • Gegebenenfalls Farbfotographie, Fluoreszenzangiographie und/oder optische Kohärenztomographie

Um die Diagnose einer epiretinalen Membran zu bestätigen, untersucht der Arzt den Augenhintergrund mit Hilfe eines Ophthalmoskops. Farbaufnahmen, eine Fluoreszenzangiographie und/oder optische Kohärenztomographie (eine bildgebende Untersuchung) können ebenfalls helfen.

Behandlung

  • Gelegentlich Vitrektomie mit Membran-Peeling

Die meisten Betroffenen müssen nicht behandelt werden. Wenn die verschwommene oder verzerrte Sicht störend wird, können Glaskörper und Membran operativ entfernt werden, dies mit Hilfe eines Verfahrens, das als Vitrektomie mit Membran-Peeling bezeichnet wird. Diese Prozedur kann mit örtlicher Betäubung in einem Operationssaal vorgenommen werden und dauert in der Regel etwa 30 Minuten.

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