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Probleme nach der Reise

Von Christopher Sanford, MD, MPH, DTM&H, Associate Professor, Family Medicine, Global Health, University of Washington

Symptome oder Störungen, die während der Reise aufgetaucht sind und bei Ankunft zu Hause immer noch bestehen, machen einen Arztbesuch erforderlich.

Das häufigste Problem nach Fernreisen ist hartnäckiger Reisedurchfall. Malaria, Hepatitis A und B ( Hepatitis), Typhus ( Typhusfieber), sexuell übertragene Krankheiten ( Geschlechtskrankheiten), einschließlich einer HIV-Infektion, Amöbiasis ( Amöbenruhr) und Meningitis ( Meningitis (Hirnhautentzündung)) sind die am häufigsten auftretenden potenziell schweren Erkrankungen.

Auch nach einer Reise können reisebezogene Probleme auftreten. Eine Stickstoffnarkose (Taucherkrankheit) kann beispielsweise auftreten, wenn ein Taucher nach dem Rückflug aus dem Flugzeug steigt (siehe Dekompressionskrankheit). Einige Symptome treten unter Umständen erst Wochen oder Monate nach der Heimkehr auf. Besonders häufig nach Fernreisen ist Fieber. Malaria zum Beispiel verursacht oft Tage nach der Ansteckung Fieber. Ist die Verbindung zwischen den neu aufgetretenen Symptomen und einer Reise auch nicht offensichtlich, so kann doch die Information über eine zurückliegende Reise ein wichtiger Schlüssel zur Diagnose sein. Der Arzt sollte daher über eine kürzlich durchgeführte Reise informiert werden, wenn medizinische Probleme auftreten.

Sowohl die Internationale Gesellschaft für Reisemedizin (www.istm.org) als auch die American Society of Tropical Medicine and Hygiene (www.astmh.org) stellen auf ihren Internetseiten Listen mit Reisekliniken zur Verfügung. Viele dieser Kliniken sind spezialisiert auf die Unterstützung von Reisenden, die krank nach Hause zurückkehren.