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Hundeherzwurminfektion

(Dirofilariose)

Von Richard D. Pearson, MD, Professor of Medicine and Pathology, Associate Dean for Student Affairs, University of Virginia School of Medicine

Eine Hundeherzwurminfektion wird von dem Rundwurm Dirofilaria immitis verursacht, der durch infizierte Stechmücken auf den Menschen übertragen wird.

Bei der Hundeherzwurminfektion handelt es sich um eine Filarieninfektion, die nur selten beim Menschen vorkommt, weil die Würmer ihren Lebenszyklus im Menschen nicht vollenden können und dort nur kurze Zeit überleben. Die Infektion kann übertragen werden, wenn eine infizierte Stechmücke einen Menschen sticht und die Larven des Wurms in der Haut ablegt. Normalerweise sterben die Larven in der Haut ab. Mitunter leben sie aber lange genug, um durch das Blut in die Lunge zu wandern. Dort sterben sie und bilden ein Geschwulst (einen Knoten), das im Röntgenbild des Brustkorbs zu sehen ist.

Symptome

Larven, die in der Lunge sterben, verursachen nicht zwingend Symptome. Einige Patienten entwickeln aber einen Husten und Schmerzen im Brustkorb.

Diagnose

  • Entnahme und Untersuchung einer Lungengewebeprobe

Die Infektion wird durch Erkennung eines Knotens in der Lunge auf einem Routineröntgenbild des Thorax identifiziert. Der Knoten sieht aus wie ein Lungentumor.

Zur Bestätigung der Diagnose wird vom Arzt eine Lungengewebeprobe entnommen und untersucht.

Behandlung

  • Infektion verschwindet von selbst

Die Infizierten benötigen keine Behandlung. Die Infektion verschwindet von selbst.