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Akne

Von Karen McKoy, MD, MPH, Lahey Clinic Medical Center

Akne ist eine häufige Hauterkrankung, die zur Bildung von Pickeln im Gesicht und am Oberkörper führt.

  • Akne wird durch eine Anhäufung toter Hautzellen, Bakterien und getrockneten Talgs, die die Haarfollikel der Haut verstopfen, verursacht.

  • Knoten, wie Mitesser, Hautgrieß, Pickel, Zysten und manchmal gar Abszesse prägen die Haut, meist im Gesicht, auf der Brust, den Schultern oder dem Rücken.

  • Zur Diagnose einer Akne wird die Haut untersucht.

  • Zu den häufigen Behandlungsmethoden gehören auf die Haut aufgetragene Antibiotika bei leichter Akne, oral eingenommene Antibiotika bei mäßig starker Akne und oral eingenommenes Isotretinoin bei starker Akne.

Akne beruht auf einer Wechselbeziehung zwischen Hormonen, Hautfetten und Bakterien, die zu einer Entzündung der Haarfollikel führen. Akne zeichnet sich durch viele Arten anomaler Wucherungen (Läsionen) aus: Mitesser oder Hautgrieß (Komedone), Pickel, eitrige Oberflächenknoten (Pusteln), tiefer gehende eitrige Beulen (Knötchen), Zysten und manchmal Abszesse. Zysten und Abszesse sind eitergefüllte Taschen; allerdings sind Abszesse etwas größer und liegen tiefer als Zysten.

Die Talgdrüsen, die in der mittleren Hautschicht, der Lederhaut, liegen, produzieren Hauttalg (Sebum). Diese Drüsen sind mit den Haarfollikeln verbunden. Der Talg gelangt von der Talgdrüse und den Haarfollikeln zusammen mit toten Hautzellen durch die Poren an die Hautoberfläche.

Zu Akne kommt es, wenn sich getrockneter Talg, Hautschuppen und Bakterien in den Hautporen ansammeln und verhindern, dass der Talg durch die Poren abfließen kann. Wenn die Verstopfung nicht vollständig ist, entwickelt sich ein Mitesser (offenes Komedon). Bei vollständiger Verstopfung entsteht ein Hautgrieß (geschlossenes Komedon). In den verstopften, mit Talg befüllten Poren vermehrt sich das Bakterium Propionibacterium acnes, das normalerweise in den Haarfollikeln lebt, übermäßig. Dieses Bakterium spaltet den Talg in Substanzen auf, die zu Hautirritationen führen. Die daraus entstehende Entzündung verursacht die Hauteruptionen, die für gewöhnlich als Aknepickel bekannt sind. Tiefer reichende Entzündungen verursachen Zysten und manchmal einen Abszess.

Akne tritt hauptsächlich in der Pubertät auf, wenn die Talgdrüsen durch erhöhte Hormonspiegel, insbesondere Androgene (wie Testosteron) angeregt werden, was zu einer übermäßigen Talgproduktion führt. Bis zu einem Alter von Anfang bis Mitte zwanzig nehmen die Hormonspiegel für gewöhnlich ausreichend ab, sodass die Akne nachlässt oder verschwindet. Auch andere Zustände, mit denen Hormonschwankungen verbunden sind, können das Auftreten von Akne beeinflussen. So kann Akne bei jungen Frauen im gleichen Rhythmus wie die Regelblutung auftreten und sich während der Schwangerschaft bessern oder beträchtlich verschlimmern. Die Verwendung bestimmter Medikamente, insbesondere Kortikosteroide und Anabolika, kann zu einer Verschlimmerung der Akne oder zu Akne-Schüben führen. Bestimmte Kosmetika, Reinigungsmittel und Lotionen können die Akne ebenfalls verschlimmern, in dem sie die Poren verschließen. Zu eng anliegende Kleidung, eine hohe Luftfeuchtigkeit und Schweiß kann Akne auslösen. Es ist nicht bekannt, ob Milchprodukte und zuckerreiche Ernährung (siehe Glykämischer Index) Akne begünstigen kann.

Da die Akneintensität bei den meisten Menschen variiert und manchmal zu- und abnimmt , lässt sich nur schwer sagen, welche Faktoren einen Schub auslösen. Akne verschlimmert sich häufig im Winter und bessert sich im Sommer; eine mögliche Ursache ist die entzündungshemmende Wirkung von Sonnenlicht. Es besteht jedoch kein Zusammenhang zwischen Akne und unzureichender Gesichtshygiene, Masturbation, sexueller Aktivität und den meisten Ernährungsaspekten (zum Beispiel Schokolade oder fetthaltigen oder stark gewürzten Speisen).

Wussten Sie ...?

  • Es besteht kein Zusammenhang zwischen Akne und unzureichender Gesichtshygiene, Masturbation, sexueller Aktivität und den meisten Ernährungsaspekten.

Symptome

Am stärksten ist das Gesicht betroffen, häufig auch die Schultern, der Rücken und der obere Brustbereich. Anabolika rufen typischerweise Akne auf den Schultern und im oberen Rückenbereich hervor.

Es gibt drei Schweregrade von Akne: leicht, mäßig und schwer. Doch selbst leichte Akne kann störend sein, besonders für Heranwachsende, die jeden Pickel als kosmetische Herausforderung ansehen.

Unterschiede zwischen leichter und schwerer Akne

Menschen mit einer leichten Akne entwickeln nur einige wenige (weniger als 20), nicht entzündete Mitesser oder Hautgrieße oder eine bescheidene Zahl kleiner, leicht juckender Pickel. Pickel mit gelblicher Spitze, Pusteln genannt, können ebenfalls auftreten. Mitesser entwickeln sich als winzige schwarze Punkte in der Mitte einer kleinen Schwellung normalfarbener Haut. Hautgrieße haben ein ähnliches Erscheinungsbild, ihnen fehlt aber der schwarze Punkt in der Mitte. Pickel können unangenehm sein und haben ein weißes Zentrum, das von einem kleinen Bereich geröteter Haut umgeben ist.

Menschen mit mäßiger Akne haben mehr Komedone, Pickel und Pusteln.

Menschen mit schwerer Akne haben entweder eine sehr große Anzahl von Komedonen, Pickeln und Pusteln oder eine zystische (tief reichende) Akne. Menschen mit zystischer Akne haben fünf oder mehr Zysten; große, rote, schmerzhafte und mit Eiter gefüllte Knötchen, die sich manchmal unter der Haut zu einem größeren eitrigen Abszess zusammenschließen.

Leichte Akne hinterlässt gewöhnlich keine Narben. Wenn man die Pickel jedoch ausquetscht oder sie auf andere Weise zu öffnen versucht, verstärkt das die Entzündung und erhöht das Risiko, dass sich Narben bilden. Die Zysten und Abszesse der schweren Akne brechen oft auf und hinterlassen nach dem Abheilen gewöhnlich Narben. Diese können kleine, tiefe Löcher (so genannte Eispickelnarben), breitere Gruben unterschiedlicher Tiefe und auch große, unregelmäßige Vertiefungen bilden. Aknenarben bleiben zeitlebens erhalten und stellen für manche Menschen ein kosmetisches Problem dar, das sie psychisch belastet.

Akne conglobata ist die schwerste Form von Akne, die schwere Narben und andere durch Abszesse verursachte Komplikationen hervorruft.

Diagnose

Die ärztliche Diagnose stützt sich auf die Untersuchung der Haut. Ärzte halten Ausschau nach bestimmten Symptomen wie Komedonen, um zu bestimmen, dass eine Person Akne hat und nicht etwa eine andere Hauterkrankung wie zum Beispiel Rosazea. Nachdem die Diagnose bestätigt wurde, stufen die Ärzte den Schweregrad der Akne aufgrund der Anzahl und der Art der bestehenden Läsionen in leicht, mäßig oder schwer ein.

Prognose

Akne jeden Schweregrads nimmt für gewöhnlich spontan im Alter von Anfang bis Mitte zwanzig ab, einige Menschen jedoch, meistens Frauen, können Akne bis in die Vierziger haben. Einige Erwachsene bilden leichte, von Zeit zu Zeit auftretende, einzelne Akneläsionen. Akne kann bei Heranwachsenden zu emotionalem Stress führen und sozialen Rückzug auslösen. Manchmal kann psychologische Beratung notwendig sein.

Behandlung

Die allgemeine Hautpflege bei Akne ist sehr einfach. Die betroffenen Hautflächen sollten ein- bis zweimal pro Tag mit einer milden Seife gewaschen werden. Antibakterielle Seifen, Schmirgelprodukte, Alkoholtupfer und häufiges starkes Schrubben wirken nicht besser und können die Haut weiter reizen. Kosmetika sollten auf Wasser basieren; fetthaltige Produkte können die Akne verschlimmern. Auch wenn es keine Einschränkungen im Hinblick auf bestimmte Lebensmittel (z. B. Pizza, Schokolade) gibt, sollte man sich gesund und ausgewogen ernähren (siehe Nährstoffbedarf). Eine zuckerarme Ernährung und ein mäßiger Milchkonsum kann in Betracht gezogen werden, wenn die Wirksamkeit der Aknebehandlung zu Wünschen übrig lässt.

Wussten Sie ...?

  • Übermäßiges Waschen und Schrubben kann die Haut vielmehr reizen und die Akne verschlimmern.

Über diese Routinemaßnahmen hinaus hängt die Aknebehandlung von der Schwere der Erkrankung ab. Bei einer leichten Akne sollte die einfachste Behandlung, die das geringste Risiko von Nebenwirkungen mit sich bringt, gewählt werden. Schwerere Akne oder Akne, die auf eine Vorbehandlung nicht anspricht, erfordert eine zusätzliche Behandlung. Ein Behandlungsplan sollte stets die Aspekte Aufklärung, Unterstützung und die für die betroffene Person praktikabelste Lösung berücksichtigen. Das Aufsuchen eines Facharztes kann vonnöten sein.

Leichte Akne

Leichte Akne wird mit Medikamenten behandelt, die direkt auf die Haut aufgetragen werden (topische Medikamente). Sie wirken entweder antibakteriell (Antibiotika) oder trocknen die Poren aus bzw. beseitigen deren Verstopfung.

Das am häufigsten verwendete topische Medikament gegen Mitesser und Hautgrieße ist Tretinoin. Tretinoin ist sehr wirksam, doch es reizt die Haut und erhöht ihre Empfindlichkeit für Sonnenlicht. Daher verwenden Mediziner dieses Medikament mit Vorsicht, indem sie es zu Beginn vereinzelt und in geringen Konzentrationen anwenden, während Häufigkeit als auch Dosis nach und nach gesteigert werden können. Menschen, die kein Tretinoin vertragen, erhalten Adapalen, Tazaroten, Azelainsäure und Glykol- oder Salizylsäure.

Menschen mit Entzündungen (mit Pickeln oder Pusteln) bekommen Tretinoin in Kombination mit Benzoylperoxid, einem topischen Antibiotikum oder beidem. Die am häufigsten verschriebenen topischen Antibiotika sind Clindamycin oder Erythromycin. Benzoylperoxid ist mit und ohne Rezept erhältlich. Glykolsäure kann anstelle von Tretinoin oder zusätzlich angewandt werden.

Ältere, rezeptfreie Mittel mit Salizylsäure, Resorcinol oder Schwefel wirken, indem sie die Pickel austrocknen und sich die Haut leicht schält.

Mitesser und Hautgrieß können von einem Arzt durch Verwendung eines Instruments, das Extraktor genannt wird und sterilen Nadeln, entfernt werden.

Oral eingenommene Antibiotika (wie Tetracyclin, Minocyclin, Doxycyclin und Erythromycin) können Patienten verabreicht werden, die eine ausgeprägtere Akne haben, als dass diese mit topischen Mitteln alleine behandelt werden könnte.

Mäßige Akne

Mäßige Akne wird für gewöhnlich durch Antibiotika zum Einnehmen (oral) behandelt. Zu den typischen Antibiotika zählen Tetracyclin, Doxyzyklin, Minocyclin und Erythromycin. Ärzte kombinieren häufig eine äußere Behandlung mit einem oralen Antibiotikum. Die Patienten müssen die Antibiotika bis zu 12 Wochen einnehmen, um den maximalen Nutzen aus der Behandlung zu ziehen. Die orale Behandlung mit Antibiotika wird so früh wie möglich eingestellt, wonach zur Kontrolle der Erkrankung lediglich eine topische Behandlung angewandt wird. Da Akne nach einer kurzzeitigen Behandlung wieder auftreten kann, muss die Behandlung mehrere Monate bis Jahre fortgesetzt werden. Frauen, die lange Zeit Antibiotika eingenommen haben, entwickeln vaginale Pilzinfektionen, die eine Behandlung erforderlich machen können.

Schwere Akne

Bleiben Antibiotika bei sehr schwerer Akne unwirksam, ist meist Isotretinoin zum Einnehmen die beste Therapie. Isotretinoin, das mit dem topischen Medikament Tretinoin verwandt ist, ist das einzige Medikament, das potenziell Akne heilen kann. Allerdings kann Isotretinoin sehr schwere Nebenwirkungen haben. Isotretinoin kann dem sich entwickelnden Fötus Schaden zufügen, weshalb Frauen, die dieses Medikament einnehmen, unbedingt sichere Verhütungsmethoden anwenden müssen, damit sie nicht schwanger werden. Es können auch andere, weniger schwere Nebenwirkungen auftreten. Die Therapie dauert im Allgemeinen 16 bis 20 Wochen. Falls eine Fortsetzung der Therapie notwendig ist, sollte damit nicht vor Ablauf von mindestens 4 Wochen erneut begonnen werden.

Andere Aknebehandlungen sind für bestimmte Patienten geeignet. So kann zum Beispiel einer Frau mit schwerer Akne, die sich während ihres Menstruationszyklus verschlechtert, durch die Einnahme oraler Verhütungsmittel geholfen werden. Damit eine solche Behandlung erfolgreich ist, muss sie jedoch mindestens sechs Monate fortgeführt werden.

Große, entzündete Knötchen und Abszesse werden manchmal durch Injektion von Kortikosteroiden behandelt. Manchmal werden sie aufgeschnitten, damit der Eiter ablaufen kann.

Die Behandlung starker Aknenarben hängt von deren Form, Tiefe und Lage ab. Einzelne Narben gleich, welcher Tiefe, können herausgeschnitten und die Haut wieder zusammengenäht werden. Breite, eingedellte Narben können mit einem Unterminierungsverfahren (Subzision) kosmetisch verbessert werden, bei dem unter der Haut kleine Schnitte gesetzt werden, um das Narbengewebe zu entspannen. Danach nimmt die Haut oft wieder ihre normale Kontur an. Zahlreiche flache Narben lassen sich mit chemischen Peeling-Präparaten oder per Laser-Resurfacing (siehe Verwendung von Lasern zur Behandlung von Hautproblemen) behandeln. Dermabrasion, ein Verfahren, bei dem die Hautoberfläche mit einem abrasivem Metallgerät abgerieben wird, um die oberste Schicht zu entfernen, kann ebenfalls wirksam zur Entfernung von kleineren Narben eingesetzt werden. Manchmal werden Narben mit Kollagen, Fett oder unterschiedlichen synthetischen Substanzen unterspritzt. Diese Substanzen sorgen dafür, dass der vernarbte Bereich auf das gleiche Niveau wie die übrige Haut gebracht wird. Die Injektionen sind nicht dauerhaft und müssen alle paar Jahre erneuert werden.

Arzneimittel zur Aknebehandlung

Arzneimittel

Einige Nebenwirkungen

Anmerkungen

Tötet Bakterien ab (auf die Haut aufzutragen)

Clindamycin

Durchfall (selten)

Sollte bei Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen vermieden werden

Erythromycin

Gut verträglich

Häufige Entwicklung bakterieller Resistenz

Benzoylperoxid

Trockene Haut

Mögliches Ausbleichen von Kleidung und Haaren

Allergische Reaktionen (selten)

Insbesondere in Kombination mit Erythromycin und Clindamycin wirksam

Öffnet verstopfte Poren (auf die Haut aufzutragen)

Tretinoin

Gereizte Haut

Sensibilisierung der Haut gegenüber Sonnenlicht

Sichtbare Verschlimmerung der Akne zu Beginn der Behandlung mit Tretinoin; manchmal bis zu 3 bis 4 Wochen erforderlich, bis eine Besserung eintritt

Bei Sonnenexposition bedarf es schützender Kleidung und Sonnenschutzmittel

Sollte während der Schwangerschaft vermieden werden

Tazaroten

Gereizte Haut

Sensibilisierung der Haut gegenüber Sonnenlicht

Sichtbare Verschlimmerung der Akne zu Beginn der Behandlung mit Tazaroten; manchmal bis zu 3 bis 4 Wochen erforderlich, bis eine Besserung eintritt

Bei Sonnenexposition bedarf es schützender Kleidung und Sonnenschutzmittel

Führt zu Fehlbildungen beim Fötus; Maßnahmen zur Verhütung zwingend erforderlich

Adapalen

Etwas Rötung, Brennen und erhöhte Sensibilität gegenüber Sonnenlicht

Genauso wirksam wie Tretinoin, aber weniger reizend

Bei Sonnenexposition bedarf es schützender Kleidung und Sonnenschutzmittel

Azelainsäure

Kann die Haut aufhellen

Minimal reizend

Kann alleine oder mit Tretinoin angewandt werden

Sollte wegen der aufhellenden Wirkung bei Menschen mit dunklerer Haut vorsichtig angewandt werden

Glykolsäure

Stechen

Leichte Hautreizung

Rezeptfreies Produkt in Form einer Creme, Lotion oder Lösung, das zusätzlich zu verschreibungspflichtigen Produkten verwendet wird

Salizylsäure

Stechen

Leichte Hautreizung

Rezeptfreies Produkt in Form einer Waschlösung, eines Peelings, einer Maske oder Lotion, das zusätzlich zu verschreibungspflichtigen Produkten verwendet wird

Tötet Bakterien ab (oral einzunehmen)

Tetracyclin

Mögliche Sensibilisierung der Haut gegenüber Sonnenlicht

Kostengünstig und sicher, muss aber auf leeren Magen eingenommen werden

Bei Sonnenexposition bedarf es schützender Kleidung und Sonnenschutzmittel

Doxycyclin

Mögliche Sensibilisierung der Haut gegenüber Sonnenlicht

Bei Sonnenexposition bedarf es schützender Kleidung und Sonnenschutzmittel

Minocyclin

Kopfschmerzen

Schwindel

Hautverfärbung

Das wirksamste Antibiotikum, aber teuer

Erythromycin

Verdorbener Magen

Häufige Entwicklung bakterieller Resistenz auf Erythromycin

Öffnet verstopfte Poren (oral einzunehmen)

Isotretinoin

Mögliche Gefahr für das ungeborene Kind

Mögliche Auswirkungen auf die Blutzellen, die Leber und die Fettstoffspiegel (Triglyzerid und Cholesterin)

Trockene Augen, aufgesprungene Lippen und trockene Schleimhäute

Schmerzen oder Steifigkeit größerer Gelenke und des Rückens bei hoher Dosierung

Wird mit Depression, Suizidgedanken, Selbstmordversuchen und (selten) vollzogener Selbstmord in Verbindung gebracht

Unklar ob es zu einer Verschlechterung von entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn und Colitis ulcerosa) führt

Bei sexuell aktiven Frauen ist ein Schwangerschaftstest vor Beginn der Behandlung mit Isotretinoin erforderlich und danach für die Dauer der Einnahme des Medikaments in monatlichen Abständen. Zusätzlich sind zwei Verhütungsmethoden oder sexuelle Abstinenz anzuwenden, beginnend einen Monat vor Beginn der Einnahme des Medikaments, über die gesamte Dauer der Einnahme, bis zu einem Monat nach Absetzen des Medikaments

Bluttests müssen kontrollieren, ob das Medikament Blutzellen, Leber oder Fettstoffspiegel beeinflusst

Ressourcen in diesem Artikel