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Gicht

Von Lawrence M. Ryan, MD, Medical College of Wisconsin

Gicht wird durch die Ablagerung von Harnsäurekristallen verursacht. Diese sammeln sich aufgrund eines hohen Harnsäurespiegels im Blut (Hyperurikämie) in den Gelenken an. Diese Kristallablagerungen führen zu schmerzhaften Entzündungen in den Gelenken und den umliegenden Bereichen.

  • Die Harnsäurekristalle können schwere Schmerzen in Gelenken und Gewebe sowie Entzündungen auslösen.

  • Ärzte entnehmen Flüssigkeit aus dem Gelenk und untersuchen dies auf Harnsäurekristalle.

  • Zur Behandlung der Schmerzen und Entzündungen, zur Vermeidung weiterer Anfälle und zur Senkung des Harnsäuregehalts im Blut werden Medikamente verordnet.

Männer sind häufiger von Gicht betroffen als Frauen. Gicht trifft Männer gewöhnlich im mittleren Alter und Frauen nach den Wechseljahren. In den seltenen Fällen einer Gichterkrankung vor dem 30. Lebensjahr ist der Verlauf zumeist schwerer. Die Anlage zur Gicht wird vererbt.

Ursachen

Das Blut enthält immer etwas Harnsäure als Abbauprodukt der Zellnukleinsäuren, da der Körper ständig Zellen abbaut und neue bildet. Außerdem werden bestimmte Inhaltsstoffe in Lebensmitteln, sogenannte Purine, vom Körper in Harnsäure umgewandelt. Purine sind Eiweißbausteine. Anchovis, Spargel, Fleischbrühe, Hering, Bratensauce und Fleischbrühe, Pilze, Muscheln, Innereien, Sardinen und Bries enthalten viele Purine.

Der Harnsäurespiegel im Blut steigt an, wenn die Nieren mit dem Urin nicht genug Harnsäure ausscheiden können. Zu viel Harnsäure im Blut (Hyperurikämie) führt zur Bildung von Kristallen, die in den Gelenken eingelagert werden. Eine purinreiche Ernährung in Verbindung mit Alkohol kann das Problem verschlimmern, weil Alkohol die Produktion von Harnsäure erhöht und die Ausscheidung durch die Nieren beeinträchtigt. Doch aus noch unbekannten Gründen kommt es bei einer Hyperurikämie nicht immer auch zu einer Gichterkrankung.

Wussten Sie ...?

  • Früher, als eine proteinarme Ernährung vorherrschte, galt Gicht als Krankheit der Reichen, da sie sich durch eine zu proteinhaltige Ernährung verschlimmert.

In seltenen Fällen kann die Gicht auch Begleiterscheinung einer Grunderkrankung sein. In diesem Fall spricht man von einer sekundären Gicht. Es kann auch vorkommen, dass der Körper aufgrund einer erblichen Enzymstörung oder einer Krankheit wie Leukämie, bei der sich die Zellen stark vermehren und rasch wieder zerstört werden, große Mengen Harnsäure produziert. Bleivergiftung, einige Nierenerkrankungen und bestimmte harntreibende Medikamente (z. B. Thiazid-Diuretika) beeinträchtigen die Nierenfunktion, sodass der Harnsäuregehalt steigt.

Ein hoher Harnsäurespiegel im Blut führt häufig zu einem erhöhten Harnsäurespiegel in den Gelenken. Dies wiederum führt zur Bildung von Harnsäurekristallen im Gewebe und zu Flüssigkeitsansammlungen im Gelenk (Synovialflüssigkeit). Die Gicht befällt zumeist die Fußgelenke, vor allem das Grundgelenk der großen Zehe (Podagra). Doch auch andere Bereiche wie Knöchel, Spann, Knie, Handgelenk und Ellenbogen sind häufig betroffen. Die Kristalle bilden sich bevorzugt in diesen Gelenken, weil Harnsäure bei niedriger Temperatur eher auskristallisiert und es dort etwas kühler ist. Gichtanfälle im wärmeren Rumpf, z. B. in Wirbelsäule, Hüfte oder Schultern, sind selten.

Akute Gichtanfälle, auch Gichtarthritis genannt, treten ohne Vorwarnung auf. Auslöser können eine Verletzung, Erkrankung (z. B. Lungenentzündung oder eine andere Infektion), eine Operation, die Einnahme von Thiazid-Diuretika oder bestimmte Medikamente (wie Allopurinol und Nitroglyzerin) oder große Mengen an Alkohol oder purinhaltiger Nahrungsmittel sein.

Symptome

Typisch sind starke Schmerzen in einem oder mehreren Gelenken, häufig nachts, möglicherweise weil sich der Stoffwechsel in Ruhestellung verändert. Der Schmerz beginnt langsam und wird immer stärker, oft sogar unerträglich, vor allem wenn das Gelenk bewegt oder berührt wird. Das Gelenk entzündet sich, schwillt an und wird warm, die Haut darüber wird rot bis violett, straff und glänzend.

Zu den möglichen Symptomen eines akuten Gichtanfalls zählen Fieber (bis zu 38,9°C), Herzrasen (Tachykardie), Schüttelfrost und allgemeine Übelkeit. Die ersten Anfälle betreffen gewöhnlich nur ein Gelenk und dauern wenige Tage. Die Symptome verschwinden nach und nach, das Gelenk funktioniert wieder, und bis zum nächsten Anfall ist der Patient symptomfrei. Schreitet die Krankheit allerdings fort, treten die Anfälle häufiger auf, dauern unbehandelt länger an und betreffen mehrere Gelenke. Ohne Behandlung können die Anfälle bis zu 3 Wochen andauern.

Möglicherweise entwickelt sich eine schwere chronische Gicht mit Gelenkverformungen.

Werden ständig Harnsäurekristalle in den Gelenken und Sehnen abgelagert, kann der so entstehende Schaden die Beweglichkeit immer weiter einschränken. Harte Knoten aus Harnsäure (Gichtknoten, Tophi) lagern sich in der Gelenkinnenhaut (Synovialgewebe), dem Knorpel oder im Knochen nahe den Gelenken und danach in der Haut um das Gelenk ein. Gichtknoten können sich auch in den Nieren und anderen Organen sowie unter der Haut an den Ohren bilden. Für gewöhnlich sind sie in den Fingern, Händen, Füßen, der Sehne vom Wadenmuskel zur Ferse (Achillessehne) oder um die Ellenbogen zu finden. Gichtknoten sind in der Regel schmerzlos, können sich aber schmerzhaft entzünden. Bleiben sie unbehandelt, können Gichtknoten an Händen und Füßen aufbrechen und kalkige Kristallmengen freisetzen, was zu Verformungen führen kann.

Bei ca. 20 % der Gicht-Patienten bildet die HarnsäureNierensteine (Urolithiasis) (siehe Steine in den Harnwegen). Diese Steine können die Harnwege blockieren, was starke Schmerzen verursacht und ohne Behandlung Entzündungen und Nierenschäden nach sich zieht. Bei Patienten mit einer anderen nierenschädigenden Erkrankung wie Diabetes oder Bluthochdruck kann die Verschlechterung der Nierenfunktion die Ausscheidung von Harnsäure verringern und Gicht und Gelenkschäden verschlimmern.

Diagnose

Gicht wird oft aufgrund der typischen Symptome und einer Gelenkuntersuchung diagnostiziert. Podagra, die wiederholte Entzündung des Spanns, sowie mehrere Anfälle, die plötzlich auftreten und spontan wieder verschwinden, weisen ebenfalls auf eine Gichterkrankung hin. Ein hoher Harnsäuregehalt im Blut erhärtet die Diagnose. Doch häufig ist dieser Wert normal, vor allem während eines akuten Anfalls. Die Diagnose steht meist fest, wenn in der Probe aus einem Gichtknoten oder der entnommenen Gelenkflüssigkeit (Gelenkpunktion) unter dem Polarisationsmikroskop nadelförmige Harnsäurekristalle zu erkennen sind. Auf dem Röntgenbild sind Gelenkschäden und die typischen Gichtknoten aus Harnsäure zu sehen, welche die Knochen verdrängen und Zysten bilden. Gicht ähnelt häufig der Arthritis und wird mitunter fälschlicherweise als eine Form von Arthritis diagnostiziert. Harnsäurekristalle lassen sich auch durch Ultraschalluntersuchungen erkennen.

Prognose

Eine frühzeitige Behandlung ermöglicht den Betroffenen zumeist ein normales Leben. Bei einer fortgeschrittenen Erkrankung kann die Bildung von Gichtknoten durch eine deutliche Senkung des Harnsäuregehalts verringert und die Gelenkfunktion verbessert werden. Bei Patienten, bei denen die ersten Symptome vor dem 30. Lebensjahr auftreten, verläuft die Erkrankung in der Regel schwerer. Das metabolische Syndrom und Herz-Kreislauf-Erkrankungen können bei Gicht das Sterblichkeitsrisiko erhöhen.

Bei einigen Betroffenen tritt auch trotz Behandlung keine zufriedenstellende Besserung ein. Die Ursache hierfür können Nichteinhaltung der Vorgaben und Alkoholismus sein.

Behandlung

Die Behandlung verfolgt drei Ziele:

  • Linderung der akuten Entzündungsschübe

  • Vermeidung weiterer Schübe

  • Vermeidung weiterer Harnsäureablagerungen im Gewebe durch Senkung des Harnsäurespiegels im Blut

Linderung akuter Schübe

Nichtsteroidale Entzündungshemmer (NSAR) können die Schmerzen und Schwellungen in den Gelenken oft wirksam lindern (siehe Nicht-Opioide : Nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSAR)). In einigen Fällen sind zur Schmerzlinderung auch zusätzliche Analgetika wie Oxycodon erforderlich. Die Behandlung mit NSAR sollte auch einige Tage nach Abklingen der Schmerzen und Entzündung fortgesetzt werden, um einen Rückfall zu vermeiden.

Colchicin ist ein gebräuchliches Erstmittel, wird aber nicht mehr so oft angewandt. Gewöhnlich lassen die Schmerzen innerhalb von 12 bis 24 Stunden nach der Einnahme von Colchicin nach und sind nach 3 bis 7 Tagen völlig verschwunden. Colchicin wird in Tablettenform eingenommen, 2 Tabletten im Abstand von einer Stunde.

Kortikosteroide wie Prednison eignen sich vor allem bei Patienten, die andere Medikamente nicht vertragen, um Gelenkentzündungen einschließlich der Schwellungen zu bekämpfen. Wenn nur ein oder zwei Gelenke betroffen sind, kann die Kortikosteroidlösung, z. B. Prednisolon Tebutat, durch dieselbe Nadel, mit der die Gelenkflüssigkeit abgesaugt wird, in das Gelenk gespritzt werden. Wie bei der NSAR-Therapie sollten oral verabreichte Kortikosteroide weiter eingenommen werden, bis der Anfall vollständig abgeklungen ist, um einen Rückfall zu vermeiden.

Zusätzlich zu NSAR oder Kortikosteroiden können andere Schmerzmittel, Ruhe, Ruhigstellung mit einer Schiene und Eis die Schmerzen lindern. Bei einer Unverträglichkeit gegenüber Kortikosteroiden, Colchicin oder NSAR können auch Immunsuppressiva (z. B. Anakinra) verordnet werden. Diese Medikamente sind jedoch teuer.

Vermeidung weiterer Schübe

In einigen Fällen reicht es schon aus, alkoholische Getränke und alkoholfreies Bier zu meiden, abzunehmen, Medikamente, die den Harnsäurewert erhöhen, abzusetzen und weniger purinhaltige Lebensmittel zu essen. Empfohlen wird der Verzehr fettarmer Milchprodukte. Die meisten Patienten mit primärer Gicht sind übergewichtig. Sobald sie abnehmen, normalisiert sich für gewöhnlich der Harnsäuregehalt im Blut und es treten immer weniger Gichtanfälle auf.

Bei wiederholten heftigen Gichtanfällen kann eine präventive tägliche Medikamenteneinnahme erforderlich sein. Durch die tägliche Einnahme von Colchicin sollen die Anfälle vermieden oder zumindest verringert werden. Auch die tägliche Einnahme von NSAR kann Anfälle verhindern. Bei Gicht-Patienten, die Bluthochdruck mit einem Diuretikum (z. B. Hydrochlorothiazid) behandeln, verringern sich möglicherweise die Anfälle, wenn sie stattdessen Losartan oder ein ähnliches Medikament einnehmen. Auch wenn Anfälle vermieden werden, hat dies keine Auswirkungen auf bestehende Gelenkschäden, da die Harnsäurekristalle im Gelenk verbleiben. Ferner sind die Medikamente für Patienten mit Nieren- oder Leberschäden eventuell gefährlich.

Absenkung des Harnsäurespiegels

Ein hoher Harnsäurespiegel im Blut verursacht bei Gicht-Patienten Probleme und kann bei Menschen ohne Gicht zu Nierenerkrankungen führen. Bei folgenden Kriterien muss der Harnsäurewert dringend gesenkt werden:

  • Häufige, schwere Anfälle trotz der Einnahme von Colchicin, einem NSAR oder beidem

  • Gichtknoten

  • Harnsäuresteine in den Nieren

  • Erkrankungen, die gegen die Einnahme von NSAR oder Kortikosteroiden sprechen

Patienten, die harnsäuresenkende Mittel nehmen, sollten ihren Wert kennen, ebenso wie Menschen mit Bluthochdruck. Durch die medikamentöse Behandlung soll der Wert auf unter 6 mg pro Deziliter gesenkt werden. Wenn dieser Wert eingehalten wird, wird keine Harnsäure mehr in den Gelenken und dem Weichteilgewebe eingelagert, und die bestehenden Ablagerungen werden möglicherweise abgebaut.

Medikamente können den Harnsäurespiegel senken, indem sie dafür sorgen, dass weniger Harnsäure produziert oder mehr über den Urin ausgeschieden wird. Am häufigsten wird zu diesem Zweck Allopurinol verordnet. Dieses Medikament hemmt die Harnsäureproduktion im Körper. Es kann jedoch Magenbeschwerden und Hautausschlag verursachen, die Zahl der weißen Blutkörperchen verringern, zu Leberschäden oder Gefäßentzündungen (Vaskulitis) führen. Allopurinol kann anfänglich auch einen Gichtanfall auslösen. Da gering dosiertes Colchicin oder ein NSAR dieses Risiko verringern können, wird eines dieser Medikamente in der Regel für einige Monate zusätzlich verordnet.

Ein weiteres harnsäuresenkendes Medikament ist Febuxostat. Es eignet sich besonders für Patienten, die Allopurinol nicht vertragen oder bei denen es nicht geholfen hat. Wie bei Allopurinol können auch hier Anfälle auftreten, da sich der Harnsäurewert im Blut anfänglich erhöht.

Uricase wird seltener eingesetzt. Es wird intravenös verabreicht und kann den Harnsäurewert drastisch senken, führt aber häufig zu akuten Gichtarthritis-Schüben oder allergischen Reaktionen.

Bei Patienten mit gesunden Nieren können Medikamente wie Probenecid oder Sulfinpyrazon, welche die Ausscheidung von Harnsäure im Urin verstärken (Urikosurika), den Harnsäurespiegel im Blut senken. Aspirin verhindert die Wirkung dieser Medikamente und sollte nicht gleichzeitig in hohen Dosen eingenommen werden. Geringe Dosen, die das Herz schützen (81 mg täglich) sollten weiterhin eingenommen werden, da viele Gicht-Patienten unter Herzproblemen leiden.

Aktivierungsschübe

Alle Behandlungen, die den Harnsäuregehalt im Blut senken, können einen akuten Anfall auslösen (auch Aktivierungsschub genannt). Aktivierungsschübe treten am häufigsten direkt zu Beginn der Medikamentenbehandlung auf. Ein Aktivierungsschub kann auch ein Zeichen dafür sein, dass das Medikament den Harnsäurespiegel effektiv senkt. Während eines Aktivierungsschubs sollten die harnsäuresenkenden Medikamente weiter eingenommen werden. Zur Vermeidung und Behandlung von Aktivierungsschüben können nach diesen Medikamenten über einige Monate geringe Dosen Colchicin und NSAR eingenommen werden.

Andere Behandlungen

Obwohl die antiuremischen Medikamente die Harnsäurekonzentration im Blut senken, können sie den Harnsäuregehalt des Urins erhöhen. Durch reichliches Trinken - mindestens 3 Liter täglich - lässt sich verhindern, dass sich in den Harnwegen Harnsäuresteine bilden. Durch Einnahme von Natriumbikarbonat oder Natriumzitrat wird der Urin alkalisch; dadurch löst sich die Harnsäure im Urin besser, und die Gefahr von Blasen- und Nierensteinen verringert sich. Wird der Urin jedoch zu alkalisch, können sich gefährlichere Kristalle oder Steine aus Kalziumoxalat bilden.

Die meisten Gichtknoten an Ohren, Händen und Füßen schrumpfen langsam, wenn der Harnsäurespiegel im Blut sinkt. Besonders große Knoten müssen eventuell chirurgisch entfernt werden.

Steine in den Harnwegen können mit Schallwellen zertrümmert und dann mit dem Urin ausgeschieden werden (Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie - siehe Nierensteinzertrümmerung mit Schallwellen).

Medikamente zur Behandlung von Gicht

Medikament

Einige Nebenwirkungen

Anmerkungen

Nichtsteroidale Entzündungshemmer (NSAR)

Alle NSAR (siehe Nicht-Opioide : Nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSAR))

Magenverstimmung

Blutung

Nierenschädigung

Hoher Kaliumwert

Speicherung von Natrium und Kalium

Manchmal Schwellungen oder Bluthochdruck

Zur Behandlung akuter (plötzlicher) Anfälle oder zur Vermeidung von Anfällen

Gichtmittel

Colchicin

Verringerte Produktion weißer Blutkörperchen im Knochenmark (bei korrekter Anwendung sehr selten)

Muskelschmerzen und -schwäche (selten)

Zusammenwirken mit vielen anderen Medikamenten, mitunter mit schweren Nebenwirkungen

Zur Vermeidung und Behandlung von Anfällen

Uricase

Schübe einer Gichtarthritis

Allergische Reaktionen

Kann den Harnsäurewert drastisch senken

Sollte bei einem Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (G6PD) vermieden werden

Kortikosteroide

Prednison (oral eingenommen)

Speicherung von Natrium mit Schwellungen oder Bluthochdruck

Bei langfristiger Einnahme zahlreiche Nebenwirkungen

Nur, wenn andere Behandlungen nicht möglich sind, aber schnelle Wirkung

Prednisolon Tebutat oder Triamcinolon Hexacetonid (durch Injektion)

Schmerzen

Unangenehmes Gefühl

Gelenkschaden mit Überlastung

Entzündung (gelegentlich)

Infektion (selten)

Injektion in das Gelenk, wenn nur ein oder zwei Gelenke betroffen sind

Antiuremische Medikamente (die den Harnsäuregehalt im Blut senken)

Probenecid

Kopfschmerzen

Übelkeit

Erbrechen

Nierensteine

Kann zur Vermeidung von Anfällen langfristig zur Senkung des Harnsäurespiegels genommen werden

Sulfinpyrazon

Harnsäureblocker

Allopurinol

Magenverstimmung

Hautausschlag

Verringerte Anzahl von weißen Blutkörperchen

Leberschaden (selten)

Kann zur Vermeidung von Anfällen und zur Entfernung von Kristallen und Nierensteinen langfristig genommen werden, um den Harnsäurespiegel zu senken

Febuxostat

Übelkeit

Gelenkschmerzen

Hautausschlag

Es eignet sich besonders für Patienten, die Allopurinol nicht vertragen oder bei denen es nicht geholfen hat.

Ressourcen in diesem Artikel